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New Release 2014

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Atzmüller Roland, Aktivierung der Arbeit im Workfare-Staat; Arbeitsmarktpolitik und Ausbildung nach dem Fordismus ...  more of New Release 2014 (Titel)

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Für sich und andere sorgen. Krise und Zukunft von Care in der modernen Gesellschaft. Brigitte Aulenbacher / Maria Dammayr (Hrsg.) ...  more of New Release 2014 (Titel)

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Neuerscheinung 2015

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Micheal Burawoy, Pubic Sociology, herausgegeben von Brigitte Aulenbacher und Klaus Dörre mit einem Nachwort von Hans-Jürgen Urban ...  more of Neuerscheinung 2015 (Titel)

New Release 2015

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Brigitte Aulenbacher / Birgit Riegraf / Susanne Völker ...  more of New Release 2015 (Titel)

New Release 2015

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Herausgeber: Otto, H.-U., Atzmüller, R., Berthet, T., Bifulco, L., Bonvin, J.-M., Chiappero-Martinetti, E., Egdell, V., Halleröd, B., Kjeldsen, C.C., Kwiek, M., Schröer, R.,Vero, J., Zielenska, M. (Eds.) ...  more of New Release 2015 (Titel)


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Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements

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Diese Forschung ist Teil des D-A-CH-Projekts „Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements“, eine Kooperation von Aranka Benazha, Helma Lutz und Ewa Palenga von der Goethe-Universität Frankfurt am Main/Deutschland, Brigitte Aulenbacher, Michael Leiblfinger und Veronika Prieler von der Johannes Kepler Universität Linz/Österreich und Karin Schwiter und Jennifer Steiner von der Universität Zürich/Schweiz. In Österreich wird das Vorhaben durch den Austrian Science Fund (FWF), Projektnummer I 3145 G-29, gefördert.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt sich die 24h-Betreuung zu einem wohlfahrtsstaatlich akzeptierten Weg, Sorgelücken dort zu füllen, wo der demographische Wandel neue Herausforderungen stellt und vormalige Sorge- und Arbeitsarrangements in der Familie, zwischen den Generationen und zwischen den Geschlechtern nicht mehr greifen. Das Projekt untersucht die transnationale Arbeitsvermittlung von meist weiblichen migrantischen Betreuungskräften durch Home Care Agencies als sogenannte live-ins in Privathaushalte.

Die These ist, dass unter gegebenen Bedingungen Anforderungen und Ansprüche an gute Sorge und gute Arbeit in der 24-Stunden-Betreuung einander widersprechen und die Art und Weise, wie die Beteiligten damit umgehen, die transnationalen Home Care Arrangements in den drei Wohlfahrtsstaaten prägt. In den Global Cities Frankfurt/M., Wien und Zürich mehren sich die Arbeits- und Dienstleistungsangebote der Home Care Agencies und lässt sich damit die von ihnen vermittelte 24-Stunden-Betreuung in den Privathaushalten besonders gut erforschen.

Das Projekt folgt den Home Care Agencies bei ihrer Arbeitskräfterekrutierung in die Sendeländer und den vermittelten 24-Stunden-BetreuerInnen in die Haushalte. Mit den VertreterInnen der Home Care Agencies werden ExpertInnengespräche geführt über ihre Angebote, die Anwerbung, Ausbildung und Arbeit der BetreuerInnen und die Anforderungen der Haushalte. Die PflegeempfängerInnen, ihre Angehörigen, die betreuenden MigrantInnen und ihre Angehörigen kommen in episodischen Interviews ausführlich zu ihren und den Anforderungen und Ansprüchen der anderen Beteiligten an gute Sorge und gute Arbeit, zur Arbeit in den Haushalten, zu Begründungen und Legitimationen der Arbeits- und Sorgearrangements, zu verletzten Ansprüchen, Widersprüchen und Konflikten zu Wort.

Erstmalig werden Forschungsperspektiven, in denen es um Fragen legitimer Ansprüche an gute Arbeit geht, auf die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der 24-Stunden-Betreuung angelegt, in der zudem Ansprüche an gute Sorge von gleichermaßen großer Bedeutung sind. Erstmalig wird außerdem die Perspektive aller Beteiligten berücksichtigt und damit Aufschluss darüber gewonnen, wie die transnationalen Home Care Arrangements der drei Länder in der Arbeits- und Dienstleistungsvermittlung der Agenturen und in der Arbeit in den Haushalten unter Berücksichtigung der Situation in den Sendeländern ausgehandelt werden.

Das Projekt gibt Aufschluss darüber, wie die transnationalen Home Care Arrangements eingebettet in die Wohlfahrtsstaatlichkeit Deutschlands, Österreichs und der Schweiz herausgebildet werden, vergleicht sie auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin und zeigt, inwiefern hier Anforderungen und Ansprüche an gute Sorgearbeit zum Tragen kommen, verletzt werden bzw. auch über dieses Arrangement hinausweisen.