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Internationale Akkreditierung für Wirtschaftsinformatik

Die Entscheidung der Akkreditierungskommission sorgt zurecht für Stolz an der JKU, vor allem bei den vier Instituten der Wirtschaftsinformatik (Communications Engineering, Data and Knowledge Engineering, Information Engineering, Software Engineering) und beim Lehr- und Studienmanagement. Diese haben gemeinsam in einem Zeitraum von zwei Jahren diese erstmalige Programmakkreditierung an der JKU vorbereitet. „Wir haben ein Kompendium an Information mit über 500 Seiten zusammengestellt und an die Agentur nach Deutschland geschickt, wo es von Gutachtern geprüft wurde“, erklärt Mag. Andrea Bauernberger-Kiesl, Leiterin des Lehr- und Studienmanagements, die das Akkreditierungsprojekt auf JKU-Seite geleitet hat. „Ich möchte mich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei meinen MitarbeiterInnen Mag. Gerhard Mühlbacher und Mag. Helga Kranewitter für die tolle Arbeit bedanken.“

Eine Akkreditierung ist ein mehrstufiges Verfahren, das auf dem Prinzip des Peer Review beruht. Von der Agentur wird eine GutachterInnengruppe eingesetzt, die sowohl aus VertreterInnen von Hochschulen als auch aus der Berufspraxis bestehen. Das Studium wird dabei quasi auf Herz und Nieren geprüft, vom Aufbau über jegliche Inhalte der Lehrveranstaltungen, Durchgängigkeit bis hin zu den ECTS-Stunden, und erhält damit ein Gütesiegel. „Die Gutachter waren auch zwei Tage an der JKU, um sich vor Ort ein Bild machen zu können, und haben sowohl Studierende als auch Lehrende sowie Absolventinnen und Absolventen befragt“, sagt Mag. Bauernberger-Kiesl.

Die Mühe hat sich ausgezahlt, denn die Akkreditierungskommission bescheinigt der Studienrichtung Wirtschaftsinformatik, in Zielsetzung, Profil und Konzeption überaus überzeugend zu sein, Studierende bestens auf ihre berufliche Tätigkeit vorzubereiten und ihnen sehr gute Informations- und Beratungsangebote zu bieten. Darüber hinaus attestiert sie der JKU ein besonderes Engagement, Studierbarkeit zu gewährleisten.

„Für unsere Studierenden und die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen unserer Absolventen und Absolventinnen ist damit eine international anerkannte Qualitätsgarantie verbunden. Das ist ein bedeutender Wettbewerbsvorteil für die Linzer Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen. Und wenn unsere Absolventen und Absolventinnen im Ausland ihr Studium fortsetzen, sich beispielsweise um eine Doktorandenstelle bewerben wollen, haben sie dadurch erfahrungsgemäß viel bessere Chancen, als ihre Mitbewerber von nicht akkreditierten Studiengängen. Die Akkreditierung ist eine Bestätigung dafür, dass man internationale Standards nicht nur erfüllt, sondern sich im Spitzenfeld befindet. Das wird zunehmend von Bedeutung im Wettbewerb um die ‚besten Köpfe’“, betont Prof. Dr. Gustav Pomberger, Vorstand des Instituts für Wirtschaftsinformatik – Software Engineering. „Besonders erfreulich ist, dass das Studium ohne Auflagen akkreditiert worden ist. Das ist sehr selten der Fall, in der Regel gibt es Auflagen, sei es bei den Studienplänen etc.“, betont Prof. DDr. Herbert Kalb, Vizerektor für Lehre.

[Manfred Rathmoser]

Kurzbericht zur Akkreditierung des Bachelors Wirtschaftsinformatik [deutsch | englisch]
Kurzbericht zur Akkreditierung des Masters Wirtschaftsinformatik [deutsch | englisch]
Urkunde Bachelor [deutsch | englisch]
Urkunde Master [deutsch | englisch]
Text der Presseaussendung [deutsch]