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Michael Pammer

a. Univ. Prof. DDr. Michael Pammer

a. Univ. Prof. DDr. Michael Pammer (Zum Team)
Universitätsdozent

268D / Keplergebäude
Tel.: +43 732 2468 7782
Sprechstunde: nach Vereinbarung
michael.pammer(/\t)jku.at

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Die Regeln für die Gestaltung von Diplomarbeiten und Dissertationen gelten ab sofort. Arbeiten, die den Regeln für die äußere Form nicht vollständig entsprechen, und Arbeiten, die von den sprachlichen Regeln kraß abweichen, werden schon vor der Korrektur zur Überarbeitung zurückgegeben.

Satzungen und Vorschriften für die Abfassung von Diplomarbeiten und Dissertationen

Die zehn Gebote von Hugh Trevor-Roper

Äußere Anforderungen

Zitierregeln

Beispiel

1. Grundsätzlich ist in einer schriftlichen Arbeit alles, was man der Literatur oder den Quellen entnommen hat, durch Anmerkungen zu belegen. Das heißt, es dürften eigentlich nur die eigenen Überlegungen ohne Verweis dastehen. In der Praxis werden allgemein bekannte Tatsachen nicht belegt; die Grenzen sind fließend. Jedenfalls zu belegen sind:
– wörtliche Zitate oder indirekte Bezugnahmen auf Quellen;
– wörtliche oder annähernd wörtliche Wiedergaben von Texten;
– spezielle Einsichten und Erkenntnisse eines bestimmten Autors.

 

2. Ein vollständiges Zitat eines Buchs umfaßt
– Familiennamen und Vornamen (nicht abkürzen!) von Autor beziehungsweise Herausgeber,
– Titel und Untertitel des Werks,
– die Auflage,
– Erscheinungsort,
– Erscheinungsjahr,
– eventuell den Verlag,
– eventuell die Reihe, wenn der Band in einer Reihe erscheint.

Wysocki, Josef: Infrastruktur und wachsende Staatsausgaben. Das Fallbeispiel Österreich 1868-1913, Stuttgart (Fischer) 1975 (= Forschungen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 20).

3. Bei Herausgebern schreibt man entweder hinter dem Namen »(Hg.)« oder schreibt nach dem Titel »hg. v. ....«.

Komlos, John (Hg.): Economic Development in the Habsburg Monarchy in the Nineteenth Century , Essays, Boulder/New York (Columbia U.P.) 1983 (= East European M onographs 128). Economic Developm ent in the Habsburg Monarchy in the Nineteenth Century. Essays, hg. v. John Komlos, Boulder/New York (Columbia U.P .) 1983 (= East European Monographs CXXVIII).

4. Bei Zeitschriftenaufsätzen schreibt man nach dem Autor und dem Titel der Arbeit: Namen und Jahrgang der Zeitschrift sowie die Seiten, auf denen der Aufsatz steht.

Good, David: Financial Integ ration in Late Nineteenth-Century Austria, Journal of Economic History 37 (1977), 890-910.

5. Bei Aufsätzen in Sammelbänden schreibt man nach dem Autor und dem Titel der Arbeit:
in: [komplettes Zitat des Sammelbands]

Gross, Nachum: Austria-Hungary in the World Economy, in: Econ omic Development in the Habsburg Monarchy in the Nineteenth Century. Essays, hg. v. John Komlos, Boulder/New York (Colu mbia U .P.) 1983 (= East European Monographs 128), 1-45.

6. Vor allem im angelsächsischen Bereich ist es üblich, den Titel, unter dem man die Arbeit in der Bibliothek findet (das heißt den Titel des Buchs, bei Aufsätzen den Titel der Zeitschr ift oder des Sammelbandes) kursiv zu drucken (siehe die nebenstehenden Beispiele). Welche Interpunktion und Abkürzungen man verwendet, ist länderweise und individuell verschieden. Man kann Doppelpunkte und Punkte teilweise durch Beistriche ersetzen, Erscheinungsort und -jahr miteinander in eine Klammer geben und so weiter (letzteres eine eher angelsächsische Gewohnheit). Eine gewählte Zitierweise sollte in der ganzen Arbeit beibehalten werden.

 

7. Für die Belege in der Arbeit selbst hat man grundsätzlich die Wahl, im fortlaufenden Text oder in Fuß- oder Endnoten zu zitieren. Im fortlaufenden Text werden nur Kurzzitate in Klammer gebracht, wobei man den Familiennamen des Autors, die Jahreszahl und die Seitenzahl angibt. Wenn man von jedem Autor nur ein Werk verwendet, kann die Jahreszahl wegbleiben.

… (WYSOCKI 1975 , 45).

8. Endnoten sind eine Zumutung für den Leser, der bei den Verweisen jeweils blättern müßte. Daher: In Fußnoten zitieren! In den Fußnoten kann man ein Kurzzitat, ein erweitertes Kurzzitat und ein mehr oder weniger vollständiges Zitat bringen.

1) Wysocki 1975, 45.
1) Wysocki, Infrastruktur, 45.
1) Wysocki, Josef: Infrastruktur und wachsende Staatsausgaben. Das Fallbeispiel Österreich 1868-1913, Stuttgart (Fischer) 1975. (= Forschungen zur S ozial- und W irtschaftsgeschichte 20), 45.

9. Bei direkter Wiedergabe eines Textes aus an deren Werken schreibt man einfach den Beleg in der beschriebenen Form; bei indirekter Bezugnahme kann man ein »vgl.« voranstellen. Eigene Einschübe in zitierten Texten stellt man in eckige Klammern. Auch Auslassungen werden durch »[…]« gekennzeichnet

 

10. Arbeiten ohne Literaturverweise und ohne Literaturliste am Ende werden nicht akzeptiert.

 

Äußere Form

 

Orthographie

Die sogenannte alte und die sogenannte neue Rechtschreibung sind, jeweils in der korrekten Form, zulässig.

Interpunktion

Die Interpunktion folgt den Interpunktionsregeln.

Format

DIN A4

Seitenrand

1 Zoll auf allen Seiten

Schrift

Es soll eine Serifenschrift, vorzugsweise Garamond oder Times verwendet werden. Es soll keine serifenlose Schrift wie zum Beispiel Arial verwendet werden.

Schriftgröße

12 Punkt

Zeilenabstand

1 1/2 Zeilen

Absatzformat

Die erste Zeile eines Absatzes wird 1,5 Zentimenter eingerückt, zwischen den Absätzen stehen keine Leerzeilen.

Ausrichtung

Blocksatz

Abkürzungen

Im Text stehen keine Abkürzungen, auch nicht »bzw.«, »d. h.«, »u. a.«, »Abb.«, »%«, »Mio.« et cetera.

Ziffern und Zahlwörter

Ganze Zahlen von null bis zwölf werden ausgeschrieben. Zahlwörter mit nicht mehr als zwei Silben können auch sonst ausgeschrieben werden. Prozentangaben sollen mit Ziffern ausgedrückt werden.

Anmerkungen

Anmerkungen stehen in Fußnoten, nicht in Endnoten. Die Gestaltung der Zitate folgt den Zitierregeln.

Literaturverzeichnis

Der Zeilenabstand ist einzeilig. Zwischen den Titeln stehen keine Leerzeilen. Die erste Zeile eines Titels beginnt am linken Rand, der Rest ist einen Zentimeter eingerückt. Die Gestaltung der Zitate folgt den Zitierregeln.

Interpunktion

 

,

1. Der erweiterte Infinitiv wird meistens durch Beistrich abgetrennt, der reine Infinitiv meistens nicht.

,

2. Partizipialgruppen werden meistens durch Beistrich abgetrennt, einfache Partizipien und Partizipien mit nur einem Wort als nähere Bestimmung nicht.

,

3. Zwischen nebengeordneten selbständigen Sätzen steht ein Beistrich, auch wenn sie durch Bindewörter verbunden sind.

,

4. Zwischen Haupt- und Gliedsatz steht ein Beistrich.

,

5. Zwischen Nebensätzen gleichen Grades, die durch »und« oder »oder« verbunden sind, steht kein Beistrich.

,

6. Zwischen Nebensätzen verschiedenen Grades steht ein Beistrich.

,

7. Zwischen Artikel und Attribut steht kein Beistrich.

!

Für die Verwendung von Rufzeichen gibt es nur selten einen guten Grund.

… – … – …

Einschübe sollen normalerweise nicht mit Gedankenstrichen abgesetzt werden, sondern lieber mit Klammern oder Beistrichen.

… – …

Die Einleitung eines neuen Gedanken bedarf normalerweise nicht eines Gedankenstrichs.