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Diplomarbeiten

Für die Vergabe einer Diplomarbeit am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte gelten die allgemeinen Voraussetzungen der Studienpläne Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Wirtschaftspädagogik und Sozialwirtschaft. Es müssen im Ergänzungsfach beziehungsweise Wahlfach Lehrveranstaltungen im Ausmaß vonmindestens 6 Wochenstunden absolviert sein. Parallel zur Durchführung der Diplomarbeit ist der Besuch eines Diplomandenseminars verpflichtend. Die Absolvierung zusätzlicher Freier Wahlfächer aus Sozial- und Wirtschaftsgeschichte wird angeraten.

Das Thema der Diplomarbeit muß mit der jeweils gewählten Studienrichtung in einem engen inhaltlichen Konnex stehen.
Durchführung

Die Diplomarbeiten müssen einen wissenschaftlich eigenständigen Charakter aufweisen. Die Zitierregeln des Instituts sind zu beachten.

Zitierregeln

Beispiel

1. Grundsätzlich ist in einer schriftlichen Arbeit alles, was man der Literatur oder den Quellen entnommen hat, durch Anmerkungen zu belegen. Das heißt, es dürften eigentlich nur die eigenen Überlegungen ohne Verweis dastehen. In der Praxis werden allgemein bekannte Tatsachen nicht belegt; die Grenzen sind fließend. Jedenfalls zu belegen sind:
– wörtliche Zitate oder indirekte Bezugnahmen auf Quellen;
– wörtliche oder annähernd wörtliche Wiedergaben von Texten;
– spezielle Einsichten und Erkenntnisse eines bestimmten Autors.

 

2. Ein vollständiges Zitat eines Buchs umfaßt
– Familiennamen und Vornamen (nicht abkürzen!) von Autor beziehungsweise Herausgeber,
– Titel und Untertitel des Werks,
– die Auflage,
– Erscheinungsort,
– Erscheinungsjahr,
– eventuell den Verlag,
– eventuell die Reihe, wenn der Band in einer Reihe erscheint.

Wysocki, Josef: Infrastruktur und wachsende Staatsausgaben. Das Fallbeispiel Österreich 1868-1913, Stuttgart (Fischer) 1975 (= Forschungen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 20).

3. Bei Herausgebern schreibt man entweder hinter dem Namen »(Hg.)« oder schreibt nach dem Titel »hg. v. ....«.

Komlos, John (Hg.): Economic Development in the Habsburg Monarchy in the Nineteenth Century , Essays, Boulder/New York (Columbia U.P.) 1983 (= East European M onographs 128). Economic Developm ent in the Habsburg Monarchy in the Nineteenth Century. Essays, hg. v. John Komlos, Boulder/New York (Columbia U.P .) 1983 (= East European Monographs CXXVIII).

4. Bei Zeitschriftenaufsätzen schreibt man nach dem Autor und dem Titel der Arbeit: Namen und Jahrgang der Zeitschrift sowie die Seiten, auf denen der Aufsatz steht.

Good, David: Financial Integ ration in Late Nineteenth-Century Austria, Journal of Economic History 37 (1977), 890-910.

5. Bei Aufsätzen in Sammelbänden schreibt man nach dem Autor und dem Titel der Arbeit:
in: [komplettes Zitat des Sammelbands]

Gross, Nachum: Austria-Hungary in the World Economy, in: Econ omic Development in the Habsburg Monarchy in the Nineteenth Century. Essays, hg. v. John Komlos, Boulder/New York (Colu mbia U .P.) 1983 (= East European Monographs 128), 1-45.

6. Vor allem im angelsächsischen Bereich ist es üblich, den Titel, unter dem man die Arbeit in der Bibliothek findet (das heißt den Titel des Buchs, bei Aufsätzen den Titel der Zeitschr ift oder des Sammelbandes) kursiv zu drucken (siehe die nebenstehenden Beispiele). Welche Interpunktion und Abkürzungen man verwendet, ist länderweise und individuell verschieden. Man kann Doppelpunkte und Punkte teilweise durch Beistriche ersetzen, Erscheinungsort und -jahr miteinander in eine Klammer geben und so weiter (letzteres eine eher angelsächsische Gewohnheit). Eine gewählte Zitierweise sollte in der ganzen Arbeit beibehalten werden.

 

7. Für die Belege in der Arbeit selbst hat man grundsätzlich die Wahl, im fortlaufenden Text oder in Fuß- oder Endnoten zu zitieren. Im fortlaufenden Text werden nur Kurzzitate in Klammer gebracht, wobei man den Familiennamen des Autors, die Jahreszahl und die Seitenzahl angibt. Wenn man von jedem Autor nur ein Werk verwendet, kann die Jahreszahl wegbleiben.

… (WYSOCKI 1975 , 45).

8. Endnoten sind eine Zumutung für den Leser, der bei den Verweisen jeweils blättern müßte. Daher: In Fußnoten zitieren! In den Fußnoten kann man ein Kurzzitat, ein erweitertes Kurzzitat und ein mehr oder weniger vollständiges Zitat bringen.

1) Wysocki 1975, 45.
1) Wysocki, Infrastruktur, 45.
1) Wysocki, Josef: Infrastruktur und wachsende Staatsausgaben. Das Fallbeispiel Österreich 1868-1913, Stuttgart (Fischer) 1975. (= Forschungen zur S ozial- und W irtschaftsgeschichte 20), 45.

9. Bei direkter Wiedergabe eines Textes aus an deren Werken schreibt man einfach den Beleg in der beschriebenen Form; bei indirekter Bezugnahme kann man ein »vgl.« voranstellen. Eigene Einschübe in zitierten Texten stellt man in eckige Klammern. Auch Auslassungen werden durch »[…]« gekennzeichnet

 

10. Arbeiten ohne Literaturverweise und ohne Literaturliste am Ende werden nicht akzeptiert.