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Die Geschichte des Zentrums
1) Mit der Studienreform 1983 werden die Wirtschaftssprachen an der JKU für (damals) VWL und BWL verpflichtend eingeführt. Davor waren lebende Fremdsprachen nur als einzelne Lehrveranstaltungen von LektorInnen angeboten worden.
2) In Kooperation mit dem Spracheninstitut der Industrie, den Sprachabteilungen der VOEST und der Chemie Lenzing AG sowie den Erwachsenenbildungs-instituten BFI, WIFI und VHS entwickeln die damals sechs an der JKU beschäftigten SprachlektorInnen einen Entwurf für das „Projekt Fremd-sprachenausbildung im Bereich Sozial- und Wirtschafswissenschaften“.
3) Das „Fremdsprachenzentrums der Universität Linz“ wird am 10.02.1983 per Erlass des zuständigen Ministeriums offiziell gegründet. Erster Vorstand: O.Univ.Prof.Dkfm.Dr. Gerhard Reber MBA.
4) Die erste Pilotphase des Fremdsprachenzentrums startet im Februar 1984 (mit Mag. Roland Fischer als geschäftsführenden Stellvertreter des Vorstandes und einer Sekretärin); der erste Studienplan für die verpflichtende Fremdsprachenausbildung im Rahmen des Studiums der „Betriebswirtschaftslehre“ tritt im Wintersemester 1986/87 in Kraft.
5) Anfangs werden Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Deutsch-als-Fremdsprache angeboten. 1990/91 kommt Tschechisch dazu, ab 1992 werden auch Chinesisch und Ungarisch angeboten (letzteres wird leider 1996/97 aufgrund von Sparmaßnahmen wieder aus dem Programm genommen).
6) Mit der Einführung der Studienrichtung „Handelswissenschaft“ durchbricht die Anzahl der Studierenden am Fremdsprachenzentrum erstmals die 5000er – Schallmauer. Erstmals werden auch Unterrichtskonzepte für den zweiten Studienabschnitt (für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch) entwickelt. Das macht eine Aufstockung des Personals unumgänglich, um die steigende Nachfrage an Lehrveranstaltungen abzudecken. Heute zählt das FSIK 11 Vertrags-, bzw. BundeslehrerInnen (Senior Lecturers), 2 Referentinnen und einen Techniker zum „Stammpersonal“. Das nach wie vor umfangreiche Kursangebot wird zudem von über 50 LektorInnen (großteils native speakers mit langjähriger Erfahrung im Sprachtraining) abgedeckt.
7) 1993 wird das Fremdsprachenzentrum in die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät eingegliedert.
8) Dr. Evelyne Glaser übernimmt die Funktion der geschäftsführenden Stellvertreterin des Vorstandes am 01.01.1994.
9) 1997 wird aus dem Fremdsprachenzentrum das „Institut für Fachsprachen“. Der Schwerpunkt der Institutstätigkeiten liegt zum einen weiterhin auf der Vermittlung von Fachsprachen, zum anderen wird die Forschung im Bereich der angewandten Sprachwissenschaft und der Didaktik intensiviert.
10) Nach einer weiteren Umbenennung des Institutes in eine „Abteilung für Fachsprachen“ wird das ehemalige Fremdsprachenzentrum 2008 zum „Zentrum für Fachsprachen und Interkulturelle Kommunikation“ und ist nun direkt dem Vizerektor für die Lehre unterstellt.
11) Internationalisierung: Seit 1988 ist das Fremdsprachenzentrum aktiv und intensiv in die Internationalisierungsprogramme der JKU involviert, da selbst der beste Sprachunterricht einen Auslandsaufenthalt und die dabei erworbene interkulturelle Kompetenz nicht ersetzen kann. Frau Dr. Evelyne Glaser hat seither ein dichtes Netz von Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen aufgebaut und betreut jährlich ca. 80 Linzer Studierende, die ein Jahr an einer Partneruniversität verbringen. Aufgrund dieser Erfahrungen wurde Frau Dr. Glaser zur Erasmus-Koordinatiorin für die gesamte JKU bestellt.

