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Organisationales Lernen (6 SWS)

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Was ist Wissen?

Die Philosophie befasst sich seit Jahrhunderten mit der Frage: „Was ist Wissen?" Im Bereich des Wissensmanagements werden oft lang etablierte aber auch bereits verworfene Theorien „neu erfunden". Im ersten Teil des Kurses sollen daher die philosophischen Konzepte beleuchtet und praktische Konsequenzen für das Wissensmanagement abgeleitet werden. Der zweite Teil befasst sich damit, dass Wissen immer an Kognitionen (Prozesse des Erkennens: z.B. Wahrnehmen, Vorstellen, Denken etc.) gebunden ist. Es stellt sich die Frage, wie Wissen gewonnen, erlernt, repräsentiert und angewendet wird. Dazu werden im Kurs verschiedene Konzepte aus Kognitionswissenschaft, Neurowissenschaft, Psychologie und Linguistik besprochen. Sie sollen Aufschluss darüber geben, wie z.B. die Weitergabe von Wissen überhaupt möglich ist und wie Wissen angemessen dargestellt werden kann.

Organisationale Lernmodelle

Organisationales Lernen zielt auf die Fähigkeit von Unternehmen ab, Veränderungen als wesentlichen Teil der Organisation aufzufassen und zur positiven Weiterentwicklung zu nutzen. Diese Herausforderung ist nicht ohne entsprechende Hilfsmittel und Methoden zu bewältigen - sie weist personalwirtschaftliche, betriebswirtschaftliche und technische Aspekte auf. In diesem Kurs werden die wesentlichen Schulen organisationalen Lernens vorgestellt. Es versucht, anhand von Fallstudien die unterschiedlichen Aspekte organisationaler Lernprozesse transparent zu machen. Danach werden Konzepte (Modelle und Frameworks) vorgestellt, welche sowohl die individuelle Lernebene als auch die Unternehmensebene explizit bei Veränderungsprozessen inkludieren. Die Fallstudien werden dahingehend bearbeitet, dass Übergänge individueller und organisationaler Lernvorgänge methodisch voneinander getrennt werden und damit im eigenen Unternehmen zielgerichtet unterstützt werden können.

Communities of Practice

Communities of Practice (Wissensnetzwerke) ermöglichen den Mitgliedern, neues Wissen zu entwickeln, untereinander auszutauschen und in konkreten beruflichen Handlungsfeldern einzusetzen. In diesem Kurs wird untersucht, was die Merkmale solcher Communities sind und welche Arten von Wissens- und Lerndynamiken in Wissensgemeinschaften erwartbar sind, wie sie initiiert und am Leben erhalten werden können, wie sie zum strategischen Unternehmenserfolg beitragen, wie sie dysfunktional werden können und wie ihr Erfolg gemessen werden kann.

Motivationstheorien und Genderfragen

Die Motivation von MitarbeiterInnen, sich an Wissensmanagement-Aktivitäten zu beteiligen, stellt oftmals eine ernsthafte Hürde für den Erfolg von Wissensmanagement dar. In diesem Kurs werden Motivationstheorien unter besonderer Berücksichtigung neuer Entwicklungen in der Motivationsforschung besprochen und ihre Anwendung anhand von Fallstudien und Szenarien kritisch hinterfragt.

Dialog und Führung

Wissensmanagement-Aktivitäten sind häufig damit verbunden, dass sich die Rolle der Führung in Organisationen verändert. Ausgehend von der Kooperation zwischen SOL und McKinsey zum Thema „Dialogue on Leadership" sollen im Kurs sowohl die Grundlagen als auch die Ausarbeitung von Dialogtechniken (Bohmscher Dialogue/Bill Isaacs) in der Bedeutung für die Explikation von impliziten Wissen im Wissensmanagement für Unternehmen, zusammen mit Coaching-Techniken erläutert, dargestellt und eingeübt werden.