Ars Electronica 2022 - Welcome to Planet B

Künstliche Intelligenz, Roboter, Multi-Media-Installationen: Technologien der Zukunft heute schon angreifbar. Das erlebst du beim Ars Electronica Festival in "Kepler's Garden" hautnah am Campus der Johannes Kepler Universität Linz.

Ausstellungen, Konzerte, Talks, Konferenzen, Workshops und Führungen in Linz und an 120 weiteren Locations rund um den Globus zu einem Thema: Welcome to Planet B - A different life ist possible. But how?, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Ein Festival auf der Suche nach Antworten, wie unser Leben auf diesem Planeten aussehen muss, damit wir den ökologischen Supergau verhindern können. Welche Handlungen müssen wir setzen und welche Konsequenzen in Kauf nehmen.

Das Festivalzentrum am Campus der JKU machte das alles live erlebbar - in der Kepler Hall, im Learning Center und im Zirkus des Wissens. Das waren die Hauptbühnen für die Verschmelzung von Wissenschaft, Kunst und Technologie. Zum zweiten Mal war die Ars Electronica auch in hybrider Form erlebbar. 

Ars Electronica Festival - A New Digital Deal

Wo

Johannes Kepler Universität
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Wann

07.09.22: 13.00 - 19-00 Uhr
08.09.22: 10.00 - 19.00 Uhr
09.09.22: 10.00 - 19.00 Uhr
10.09.22: 10.00 - 19.00 Uhr
11.09.22: 10.00 - 18.00 Uhr

Highlights des Programms

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Eindrücke von der Eröffnung

JKU Projekte beim Festival

30 Erfindungen pro 100.000 Einwohner*innen. Damit liegt Linz weit über dem österreichischen Durchschnitt. Sie ist die UNESCO City of Media Arts und spielt eine tragende Rolle in der Entwicklung modernster Technologien und Materialien. Viel davon passiert am Linz Institute of Technology (LIT) der JKU, wo Forschung, Innovation und künstlerische Wissensvermittlung vereint werden. Das Ars Electronica Festival ist heuer wieder Bühne für ausgewählte Projekte des LIT, die einen Einblick in dieses durchwegs interdisziplinäre Arbeiten geben. 

Black Holes of Popularity

Das Universum der Musik wird von einer kleinen Anzahl populärer Titel beherrscht. Sie werden ausgestrahlt, empfohlen, geteilt und besprochen und überschatten die vielen weniger bekannten Nischen- und neuen Musikstücke und verschlingen sie regelrecht. Die Besucher der Ausstellung "Black Holes of Popularity" werden in das Herz des Musikuniversums reisen und die Möglichkeit haben, obskuren Kompositionen ihrer Wahl zu helfen, ans Licht zu kommen und schwarzen Löchern der Popularität zu widerstehen.

Ein Projekt von A.B.Melchiorre, O.Lesota, M.Schedl, F.Schubert, M.Moscati, D.Penz, E. Dobetsberger, J.Usorac, S.Pile, A.Ebner

Hosting Institut: Institute for Computational Perception

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blackholes LIT Projekt
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Melody of Crisis/Joy

Klimawandel, Pandemie, Krieg. Diese Begriffe rufen sofort negative Reaktionen hervor. Aber entstehen aus Umwelt-, Gesundheits- und humanitären Krisen auch positive Emotionen wie Solidarität? Durch einen audiovisuellen Atlas der Reaktionen der Online-Community klärt Melody of Crisis/Joy auf, wie sich globale Krisen auf unsere Gesellschaft auswirken, und bietet ein KI-gestütztes interaktives Erlebnis, bei dem negative und positive Reaktionen automatisch erkannt und in unterscheidbare Krisen-/Freude-Melodien umgewandelt werden.

Ein Projekt von Gregor Pechmann, Florian Rothkegel, Markus Schedl, Alexander Wallner, Emilia Parada-Cabaleiro, Vasco Fragoso, Theresa Rubenzucker

Hosting Institute: Institute für Computational Perception

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Melody of Crisis LIT Projekt
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Koexistenz mit dem Virus SARS-CoV-2

Dieses Projekt zielt darauf ab, die Nanoskala eines bemerkenswerten biologischen Phänomens, der Beziehung zwischen dem Spike-Protein des Coronavirus und dem menschlichen Zellprotein, in eine interaktive audiovisuelle Simulation zu verwandeln. In dieser Arbeit werden die Interaktionsdaten mit Rasterkraftmikroskopie gemessen, die ein einzelnes Molekül berühren und abbilden kann. Wir erstellen eine interaktive audiovisuelle Installation und Performance basierend auf den Interaktionsdaten, damit das Publikum das Verhalten der Biomoleküle kontrollieren kann.

Ein Projekt von Yoojin Oh, Sabina Hyoju Ahn, Myungin Lee

Hosting Institut: Institut für Biophysik

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Coexistens SARS LIT Projekt
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Re-Wasted

Kunststoffprodukte und -verpackungen werden in unseren Köpfen normalerweise als Abfall der Zukunft angesehen und implizit sind Kunststoffprodukte normalerweise der Inbegriff einer linearen Ökonomie. Diese Installation soll den Umgang mit Kunststoffen kritisch hinterfragen und zeigen, dass das, was wir als Abfall betrachten, der Beginn eines neuen Kreislaufs sein kann. Besucher können interaktiv einen geschlossenen Kreislauf von der Abfallverarbeitung bis zur Herstellung neuer Produkte mit Spritzguss und robotergestütztem 3D-Druck erleben.

Ein Projekt von Martin Reiter, Jörg Fischer, Johannes Braumann, Florian Nimmervoll

Hosting Institut: Institute of Polymer Product Engineering

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re-wasted LIT Projekt
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Ars for Nons

Warum Kunst für jemand anderen, als für einen Menschen schaffen? Ars for Nons schafft einen Raum für "Nichtmenschen", "Nons", um in "Ars", ein interaktives Kunstwerk, einzutauchen. Seit Jahrzehnten fördert das Ars Electronica Festival die Schaffung von Kunst für die Gesellschaft mit Technologie. Die Installation „Ars for Nons“ dekonstruiert diese Gleichung: Sie schafft Kunst für Technik, die im Grunde schon Teil der Gesellschaft ist. Kunst wird nicht durch nichtmenschliche Technologie für Menschen gemacht, sondern mit Technologie für "Nichtmenschen".

Ein Projekt von Lea Luka Sikau, Denisa Pubalova, Michael Artner, Julia Wurm

Hosting Institut: LIT Secure and Correct Systems Lab

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Ars for nons
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Spin-Wave-Stimmen

Die Spin Wave Voices-Installation ermöglicht es uns, diese aufkommende Technologie zu erforschen, zu spüren und mit ihr zu interagieren. Spin Waves sind eine der Optionen, um die Übertragung elektronischer Ladungen in Logikgeräten zu ersetzen, um die Informationsverarbeitung schneller und effizienter zu machen. Mit einer einfachen Pedalaktivierung ist es möglich, eine Anregung von Spin Waves in einer von verschiedenen Mikrostrukturen unterschiedlicher Form zu starten, Spin Wave Voices zu sehen und zu hören, wie sie erscheinen, sich entwickeln und sich je nach Form unterscheiden.

Ein Projekt von Santa Pile, Martin Gasser, Christina Humer, Silvan David Peter, Andreas Ney, Verena Ney

Hosting Insitut: Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik

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Spin wave LIT Projekt
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BODIE:S

Die interaktive Installation BODIE:S thematisiert die Unterrepräsentation unterschiedlicher Körperformen und Identitäten. Ein Algorithmus generiert aus einfachen geometrischen Grundformen einzigartige Piktogramme, die auf einem dreigeteilten Bildschirm dargestellt und auf Stickerpapier gedruckt werden. Die Installation ist in Keramikfliesen gehüllt, die individuelle Piktogramme anzeigen und erlebbar machen. BODIE:S ermutigt damit die Besucher*innen, die Kennzeichnung öffentlicher Räume aktiv mitzugestalten.

Ein Projekt von Lisa Caligagan, Johannes Traun, Paracetamol-Kollektiv

Hosting Insitut: Institut für Frauen- und Geschlechterforschung

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BODIE:S LIT Projekt
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I Hear Future Voices

I Hear Future Voices – Eine künstlerische Reflexion über KI-basierte Sprachassistenten-Interaktionen. I Hear Future Voices ist hier, um die Macht und den Einfluss von KI-basierten Sprachassistenzsystemen auf das menschliche Leben zu hinterfragen, sowohl in der Gegenwart als auch in naher Zukunft. Unterstützt durch wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet bietet die Installation einen künstlerischen Einblick in den alltäglichen Gebrauch von Sprachassistenten. Die drei konstitutiven Teile dieses visuellen Projekts katapultieren den Betrachter*innen in disparate Realitäten zwischen Utopie und Dystopie.

Ein Projekt von Nives Meloni, Julian Pixel Schmiederer

Hosting Institut: LIT Robopsychology Lab

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Future Voices LIT Projekt
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Transforming Sound and Material

Der letzte Ausweg für die Menschheit war Planet B. Die ersten Bäume wurden gepflanzt: Wasser ist immer noch knapp. Zur Gewinnung von Rohstoffen werden die notwendigen Reaktionsprozesse in Blasensäulen durchgeführt. Anstelle der alten Stahlwelt auf der Erde gelang es, die Produktion in die Natur zu integrieren und eine Ruhezone mit einer außergewöhnlichen Geräuschkulisse ähnlich einer Unterwasserwelt zu erzeugen. Die sich ändernden Randbedingungen, zum Beispiel die Verfügbarkeit von Sonnenlicht, erfordern eine Flexibilisierung der Anlagen durch adaptive Geometrien. Darüber hinaus spielt die Veränderung von Übertragungswegen eine wichtige Rolle. Neue Übertragungswege führen oft zu Verzögerungen in der Signalverarbeitung, auch bei der Musikübertragung. Tauch ein in die Zukunft und spiele mit!

Ein Projekt von Mark Hlawitschka und Moritz Simon Geist

Hosting Institut: Institut für Verfahrenstechnik

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Transformation of Sound and Material
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ARCHIV

Das war das Ars Electronica Festival 2020