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BioCombs4Nanofibers.

Im EU-Projekt "BioCombs4Nanofibers", das Heitz gemeinsam mit Werner Baumgartner, dem Leiter des Instituts für Medizin- und Biomechatronik der Universität Linz koordiniert, lassen sich die Forscher von wahren Experten im Umgang mit Nanofasern inspirieren: cribellate Spinnen.

Im Gegensatz zu ecribellaten Spinnen, die für den Beutefang Tröpfchen mit Klebstoff auf ihre Fäden aufbringen, umwickeln die cribellaten Spinnen ihre Fangfäden mit einer Wolle aus Nanofasern, die aufgrund der Van-der-Waals-Kräfte von sich aus klebt.

Dass die Tiere nicht selber an der Nanowolle kleben bleiben, dürfte nach Ansicht der Forscher an einer abweisenden Nanostruktur auf den Kämmen ihrer Hinterbeine liegen, mit den denen sie die Nanowolle bearbeiten. "Diese Strukturen wollen wir im aktuellen Projekt auf technische Oberflächen übertragen", sagt Heitz.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer englischsprachigen Seite.

Key facts

gefördert durch Horizon 2020 der Europäischen Union

Grant No. 862016

Projektdauer

10/2019 - 09/2022

Konsortium

6 Mitglieder