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Storys aus dem LIT Open Innovation Center

Die Research Group Digital Marketing & Social Media erzählt über ihre Forschung und warum Lehre so wichtig ist.

F.l.: Zauner, Sycik, Dafau
F.l.: Zauner, Sycik, Dafau

Was macht eure Forschung im Bereich Digitales Marketing & Social Media besonders?
Alexander Zauner: In erster Linie macht unser Fokus den Unterschied: Wir wollen die Herausforderungen und Chancen, die die Digitalisierung, die digitale Vernetzung und die Globalisierung bringen, besser verstehen und für uns alle nutzbar machen. Dabei sollen unsere Beiträge für die internationale, wissenschaftliche Community fundierte Erkenntnisse bringen und gleichzeitig für die unternehmerische Praxis wertvoll sein. Diese Kombination ist uns unfassbar wichtig.

Unser Team spiegelt diesen Fokus wider: Wir sind eine Mixtur aus Praxis und Forschung, wie es sie selten gibt. Anna arbeitet seit vielen Jahren im Marketing für führende Unternehmen, hat ein sehr breites Wissen, das von Brand Experience bis digitaler Kommunikation reicht. Laurens ist ein herausragender Wissenschaftler mit beeindruckenden Publikationen, der methodisch hochinnovativ ist und sein interdisziplinäres Wissen in unser Team einbringt. Und auch ich darf auf viele Jahre wissenschaftliche und unternehmerische Erfahrungen rund um Positionierung, digitale Kommunikation und Verhaltensökonomik zurückblicken. Diese Mischung macht uns so stark.

Warum seid ihr im LIT Open Innovation Center ansässig?
Laurens Defau: Wir haben uns das LIT Open Innovation Center (LIT OIC) ausgesucht, weil für uns das Arbeitsumfeld sehr spannend ist – es finden sich hier viele neue Ideen, die nicht nur theoretisch gut klingen, sondern auch praktisch Anwendung finden. Das ist genau unser Ansatz. Allein die Dynamik und der offen gestaltete Arbeitsbereich im LIT OIC inspiriert. Es liegt immer ein bisschen Pioniergeist in der Luft, und das ist in einer vergleichsweisen jungen Forschungsdisziplin wie Digitales Marketing & Social Media eine schöne Arbeitsatmosphäre.

Mit welchem Forschungsprojekt beschäftigt ihr euch derzeit?
Anna Sycik: Wir wollen unter anderem die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Zielgruppen besser verstehen lernen und noch wirkungsvoller machen. Denn wir sind überzeugt, hier besteht aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive großes Potenzial – nach oben.

Aktuell konzentrieren wir uns auf E-Mail-Marketing und wie man die Performance dieser zentralen Kommunikationsform steigert (z.B. opening-rates). Dabei bedienen wir uns der Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie (behavioral economics). Wir schlagen hier konsequent die Brücke zwischen Forschung und Praxis, da wir unsere Untersuchungen in enger Kooperation mit Unternehmen durchführen und praktisch „am offenen Herzen“ forschen – sprich echte Mailings, reale Kund*innenendatenbanken und direktes Feedback. Das ist sehr herausfordernd, macht aber auch richtig Spaß!

Was ist euer derzeitige Stand der Forschung?
Laurens Defau: Wir wenden Erkenntnisse der Verhaltensökonomik auf den digitalen Kontext an. In der bestehenden Literatur gibt es hierzu interessante Ansätze. Diese möchten wir überprüfen, bestätigen und systematisch erweitern. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber unsere Ergebnisse zu diesen „Werkmechanismen“ und den assoziierten Verhaltensweisen von Menschen sind wirklich spannend. Es macht beispielsweise einen substanziellen Unterschied, ob ein Unternehmen eine E-Mail aussendet oder eine Person aus dem Unternehmen der Absender einer Nachricht ist.

Ihr unterrichtet auch an der JKU. Wo kann man euch erleben?
Alexander Zauner: Laurens und ich haben an der JKU derzeit drei Vorlesungen – Laurens bringt Student*innen „Quantitative Research Methods“ näher und ich darf Studienanfänger*innen in der Lehrveranstaltung „Einführung in Marketing“ von unserer Disziplin begeistern. Darüber hinaus darf ich in einem Doktoratskolloquium einen Beitrag leisten und einige meiner Erfahrungen teilen. Die Lehre ist uns ungemein wichtig. Wir brennen für diesen Aspekt unserer Arbeit an der JKU Linz. Studierende auf ihrem Weg ein Stück begleiten zu dürfen macht uns sehr stolz.