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Bachelor

Allgemeine Informationen

Aufbauend auf den optionalen Einführungskurs „Umweltmanagement“ (wählbar im Rahmen der Vertiefung Kernkompetenzen BWL) wird das Gedankengut einer ökologisch nachhaltigen Unternehmensführung und deren Einbettung in das umweltwirtschaftliche Umfeld vertieft.


Dabei kann das Bachelorstudium am Institut in zwei Varianten absolviert werden:

In der Studienvariante „Betriebliches Umwelt- und Qualitätsmanagement“ wird zunächst der mehrdimensionaler Bedingungsrahmen aus „Markt“, „Politik/Öffentlichkeit“ und „Ökologie“ aufgespannt, um die zentralen Faktoren und Stakeholder herauszuarbeiten, deren Berücksichtigung für unternehmerische Entscheidungen im Sinne einer Corporate Sustainability (CS) unabdingbar sind.
Innerhalb dieses Rahmens wird auf verschiedene Optionen von CS-Strategien und ihre Umsetzung näher eingegangen. Im Hinblick auf die Umsetzung von sicherungsorientierten CS-Strategien werden die in Unternehmen längst etablierten Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheits-Managementsysteme praxisnah vermittelt.
Das Umweltkosten- und das betriebliche Stoffstrommanagement werden als zentrale Ansätze von auf die Verbesserung der Ressourceneffizienz ausgerichteten CS-Strategien erarbeitet. Letzteres bildet auch den Instrumentenkern des Umwelt-Controlling, das in seiner Informations-, Planungs-, Kontroll- und Koordinationsfunktion das Umweltmanagement unterstützt. Seine Erweiterung erfährt es mit den Ansätzen der Produkt-Ökobilanzierung und der Lebenszyklus-Kostenrechnung, die als unverzichtbare Analyse- und Bewertungsinstrumente von auf umweltwirtschaftliche Innovationen ausgerichteten CS-Strategien gelten und hier vermittelt werden.

BUQ

In der Studienvariante „Systemisches Umwelt- und Ressourcenmanagement“ steht die Verknüpfung des unternehmerischen Handelns mit dessen systemischem Umfeld im Mittelpunkt. Hierzu zählen etwa material- und energiewirtschaftliche Strategien vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen sowie umwelt- und klimagerechte Verkehrsgestaltung auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Betrachtung von Entscheidungsprozessen, Handlungsspielräumen und Restriktionen von Unternehmen und KonsumentInnen bei Realisierung nachhaltiger Verhaltensweisen. Im Zuge dessen werden auch Methoden zur Analyse und integrierten Bewertung alternativer Strategien (z.B. Ökobilanzierung, Nutzwertanalyse) behandelt.
Da sich eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen erst durch ein zielgerichtetes Zusammenwirken der verschiedenen Akteure in ihrem systemischen Zusammenhang bestmöglich erreichen lässt, wird auch auf dem Themenbereich Kooperationen (Netzwerke, Cluster Raum gegeben.

SUR