EAA Virtual Congress 2021
 

Vom 26. bis 28. Mai 2021 fand der “European Accounting Association (EAA) Virtual Congress 2021” statt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die Konferenz, die ursprünglich in Bukarest stattfinden sollte, erstmalig im Online-Modus durchgeführt. Das Institut für Controlling & Consulting beteiligte sich mit zwei Konferenzbeiträgen an der renommierten Accounting-Konferenz.

Vom 26. bis 28. Mai 2021 fand der “European Accounting Association (EAA) Virtual Congress 2021” statt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die Konferenz, die ursprünglich in Bukarest stattfinden sollte, erstmalig im Online-Modus durchgeführt. Das Institut für Controlling & Consulting beteiligte sich mit zwei Konferenzbeiträgen an der renommierten Accounting-Konferenz.

 

Der erste Beitrag mit dem Titel „Do management control systems really change? How business intelligence and analytics shape management control systems. A systematic literature review” von Daniel Pabinger, Birgit Feldbauer-Durstmüller und Christine Duller enthält unterschiedliche Zusammenhänge zwischen Management Control Systems (MCS) und Business Intelligence & Analytics (BI&A), die im Rahmen dieses Reviews identifiziert und den Elementen des MCS-Frameworks von Malmi und Brown (2008) zugeordnet wurden. Obwohl erste konkrete Aussagen über die Auswirkungen von BI&A und die Konsequenzen für MCS getroffen werden können, müssen die gewonnenen Erkenntnisse vor dem Hintergrund verschiedenster Kontextfaktoren und der Tatsache, dass viele konzeptionelle Arbeiten normative Aussagen treffen, interpretiert werden. Konkrete Schlussfolgerungen zu massiven Veränderungstendenzen für MCS können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gezogen werden. Für Daniel Pabinger war es die erste internationale Konferenz, an dem er aktuelle Ergebnisse aus seinem Dissertationsprojekt präsentierte.

 

Der zweite Konferenzbeitrag „Does national culture impact management accounting? A structured literature review“ wurde von Michael Kuttner (Institut für Controlling & Consulting, JKU Linz), Christine Mitter (Fachbereich Controlling & Finance, FH Salzburg), Christine Duller (Institut für Angewandte Statistik, JKU Linz) und Tanja Klein (ehemalige Studentin am Institut für Controlling & Consulting, JKU Linz) verfasst. Die strukturierte Literaturanalyse basiert auf einem Sample von 90 wissenschaftlichen Journal-Beiträgen und offeriert eine Analyse und Synthese über die bisherigen Erkenntnisse zum Einfluss von nationalen Kulturen auf das Controlling. Die Ergebnisse zeigen, dass die Forschung in diesem Bereich insbesondere in den letzten zwei Jahrzehnten zugenommen hat, wobei Hofstedes Kulturdimensionen dieses Forschungsfeld maßgeblich beeinflussen und sich die bisherige Forschung vorwiegend auf entwickelte Länder (z.B. USA, Japan und westeuropäische Länder) bezieht. Innerhalb eines Großteils der analysierten Journal-Beiträgen wird der Einfluss der nationalen Kultur auf das Controlling bestätigt. Ferner zeigen die Ergebnisse, dass die nationale Kultur alle funktionalen Aspekte des Controllings (z.B. Informationsversorgung, Planung), die Implementierung und Nutzung verschiedener Controlling-Instrumente sowie verschiedene institutionelle Controlling-Aspekte (z.B. Institutionalisierung, Ausgestaltung des Rollenbildes der Funktionsträger*Innen) beeinflusst.

Wann:

26.05.2021, 00:00
- 28.05.2021, 00:00

Wo:

Virtuelle Konferenz