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Institut für Controlling und Consulting
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Teilnahme an der 11. Konferenz der deutschsprachigen Forschungszentren und Institute für Familienunternehmen (FIFU), Online.

 

Vortrag des Instituts: „Religiöse Prägungen und Werthaltungen von Unternehmerfamilien“. Von Sarah Pieslinger MA, Caroline Preslmayer MSc, Mag. Johannes Thaller, Dr. Tanja Wolf und Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller.

Die FIFU-Konferenz umfasst eine Vielfalt an Perspektiven und Fragestellungen, die im Zusammenhang mit Familienunternehmen und ihren Unternehmerfamilien untersucht werden.

Vortrag des Instituts:

„Religiöse Prägungen und Werthaltungen von Unternehmerfamilien“.

Von Sarah Pieslinger MA, Caroline Preslmayer MSc, Mag. Johannes Thaller, Dr. Tanja Wolf und Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller.

Familienunternehmen (FU) sind das Rückgrat vieler Wirtschaftssysteme der Welt. Ein Charakteristikum von FU ist die Prägung durch ein spezifisches Wertesystem und die Wirkung familiärer Werte auf die Unternehmenswerte, die die Unternehmenskultur sowie das unternehmerische Handeln beeinflussen. Bereits frühe Quellen belegen die Relevanz von Religion in diesem Zuasmmenhang. Religiöse oder säkulare Einstellungen von Unternehmensgründern beeinflussen direkt oder indirekt die Werte ihres FU, da ihre Überzeugungen sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Kontext ihr Handeln prägen. Vor diesem Hintergrund untersucht dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt die Auswirkungen von religiösen (christlichen, jüdischen und islamischen) sowie säkularen Überzeugungen auf Entrepreneurship und Management in FU. Die Analyse der betriebswirtschaftlichen Fachliteratur zeigt hinsichlich des Wertebegriffs eine mangelnde theoretische Fundierung. Weitestgehend fehlt eine Auseinandersetzung mit den religiösen oder säkularen Begründungsstrukturen von Werten, wodurch diese als „gegeben“ betrachtet werden. Die dem Beitrag zugrunde liegende Literaturanalyse untersucht ein bis dato kaum erforschtes Thema im betriebswirtschaftlichen Diskurs und verdeutlicht den Bedarf an weiterer Evidenz.

Der Beitrag wird 2021 in einem Jubiläumsband der EQUA-Stifung in München erscheinen.