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Abgeschlossene Forschungsprojekte

Vorstudie zu einem Journal-Ranking "Politische Ökonomie"

Journal ratings are now widely used by university administrations when making decisions on promotion, hiring and the allocation of workload. Because of the dominance of neoclassical mainstream economics most existing journal ratings are biased in favor of the standard economic approach and discriminate against journals dedicated to heterodox economics and/or political economy. In particular, at present there is no recognition of political economy as a distinct field. Specifically, in our project we suggest to create an integrated journal ranking for heterodox economics and related fields like economic sociology, international political economy or economic geography, that is, we aim to create a journal-ranking for political economy journals. Such a ranking would not only provide a more balanced and useful measurement of journal impact and visibility, but would also contribute to a more intense integration of said fields. The latter aspect is especially important as heterodox economics and political economy are research fields that are dispersed across several disciplines – a common journal-ranking would thereby provide an institutional anchoring point for political economy as a transdisciplinary field of research.

 

Vergabeverfahren Personenzugverkehr

Vor dem Hintergrund der fortdauernden Diskussion zu adäquaten Formen der Auftragsvergabe im Schienennahverkehr, soll dieses Forschungsprojekt den Zusammenhang zwischen Formen der Auftragsvergabe und Kosten für die Erbringung öffentlicher Verkehrsdienstleistungen sowie der Ergebnisqualität der so erbrachten Leistungen genauer analysieren.

Ein solche Analyse trägt insofern zu aktuellen Debatten der Verkehrspolitik bei, als zur Zeit kein systematischer, internationaler Vergleich zur Frage dieses Zusammenhangs im Personenzugverkehr vorliegt. 

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Netzwerke, Paradigmen & Attitüden

Diese Studie nimmt eine vergleichende Bestandsaufnahme des aktuellen Profils und der zukünftigen Entwicklungstendenzen in der deutschen und US-amerikanischen Volkswirtschaftslehre vor. Hintergrund ist die Fragestellung nach einem deutschen Sonderweg in der Ökonomie. Hierfür wurden die derzeit tätigen VWL-Universitätsprofessor_innen in Deutschland (Vollerhebung) und den USA (Stichprobe) mittels einer indikatorenbasierten Typologisierung im Hinblick auf ihr Forschungsprofil sowie auf ihr akademisches und außeruniversitäres Wirkungsspektrum untersucht. 

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Zu Status und Profil der deutschen Volkswirtschaftslehre

Vor dem Hintergrund des kontrovers geführten Diskurses zur paradigmatischen Sonderstellung in der ökonomischen Disziplin, wurde in diesem Projekt eine Bestandsaufnahme des aktuellen Profils der Volkswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz) durchgeführt. Hierfür wurden im Rahmen einer empirischen Analyse alle im angegebenen Untersuchungsraum wirkenden Professor_innen an staatlichen Universitäten mit Zugehörigkeit zu einem volkswirtschaftlichen Institut  erhoben und ihr akademisches Forschungsprofil und ihre außeruniversitäre Wirkmächtigkeit (insb. ihre wirtschaftspolitische Beratungstätigkeit hin) untersucht.

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Lost in Citation: Zitationsverhalten in der Ökonomie

Dieses Forschungsprojekt untersucht bibliometrische Tends im interdisziplinären Vergleich mit besonderem Fokus auf die Spezifika des ökonomischen Diskurses. Den Ausgangspunkt der quantitativen Untersuchungen bilden dabei wissenschaftstheoretische Überlegungen - etwa zur Frage der Verteilung von Aufmerksamkeit oder der Repräsentation unterschiedlicher Theorien -, die im Weiteren mit den beobachteten Diskursmustern kontrastiert werden.

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Zur Performativität makroökonomischer Modelle

In diesem Forschungsprojekt wird die Rolle ökonomischer Modelle in politischen Prozessen am Beispiel der Europäischen Kommission untersucht. Es wird gezeigt, wie sich theoretische und statistische Annahmen im Rahmen der Modellbildung in politische Einschätzungen übertragen, die in Folge starken Einfluss auf die weitere ökonomische Entwicklung europäischer Länder nehmen.

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Das europäische Schattenbankensystem

Unser erstes Ziel ist es, eine länderbasierte Typologie für das europäische Schattenbankensystem (Grundgesamtheit sind die Staaten der Europäischen Union) zu entwickeln. Voraussetzung hierfür ist es, den Umfang des Schattenbankensektors und dessen relative ökonomische Bedeutung bzw. Ausprägung für die einzelnen Jurisdiktionen quantitativ zu ermitteln. Auf Basis dieser quantitativen Indikatoren nehmen wir im Folgenden eine Einteilung in drei Grundtypen vor.

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Verteilung und Gerechtigkeit: Philosophische Perspektiven

Gegenstand dieses Projekts ist der Versuch einer Zusammenschau philosophischer Perspektiven zum normativen Konzept der Gerechtigkeit sowie eine kursorischen Diskussion der daraus resultierenden Implikationen für ökonomische Verteilungsgerechtigkeit. Das betrachtete Spektrum an Ansätzen umfasst Anschauungen über Wesen und Verständnis von Gerechtigkeit in der Geschichte der Philosophie sowie der zeitgenössischen philosophischen Debatte.

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Ökonomen und Politik

Folgende Fragestellungen werden in diesem Projekt abgearbeitet:

  1. Wie haben sich ÖkonomInnen im deutschsprachigen Raum nach ihrem eigenen Selbstverständnis und im öffentlichen Diskurs in den Ende 1960er/Anfang 1970er Jahre sowie nach 2000 positioniert?
  2. Wie lässt sich die Einflussnahme auf den verschiedenen Ebenen konkret ermitteln und ranken?
  3. Wie haben ÖkonomInnen im deutschsprachigen Raum gezielt Einfluss auf wirtschaftliche Vorgänge genommen?

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Die Finanzkrise 2007-2009: Schattenbanken und Offshoresystem

Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es eine institutionelle Analyse sowohl des Schattenbankensystems (SBS) als auch des Offshore-Systems (OS) in ihrer wechselseitigen Bezogenheit durchzuführen, mit der Perspektive, das aktuelle Finanzsystem und die Hintergründe der Finanzkrise von 2007 bis 2009 besser zu verstehen.

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Ökonomen und Ökonomie

In diesem Projekt wurde die paradigmatische Aufstellung der deutschsprachigen Ökonomen ab 1945 in ihrem Entstehungskontext untersucht, d.h., es wurden – problematisiert mit dem Fokus auf die relativ monolithische Ausrichtung der Ökonomie – die Entstehung, Rekrutierungsmuster, institutionelle Ausprägungen und Koppelungen innerhalb der Volkswirtschaftslehre/Ökonomik in Deutschland ab 1945 hinterfragt. Umgekehrt wurde analysiert, wie die Formung (sowie Rückformung) der heterodoxen Ökonomie erfolgte und Exklusionen stattfanden.

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Analyse zur Positionierung deutschsprachiger Ökonomen

Ziel des Projektes war, den Zusammenhang zwischen paradigmatisch-thematischer Ausrichtung (Diskurs) und institutionellem Profil (Strukturen, Netzwerke) der deutschsprachigen Ökonomie zu erforschen.

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