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Messsysteme zur Charakterisierung funktioneller Inkjetgedruckter Strukturen

Richard Gstöttenmayr

Während additiv gedruckte Elektronik industriell bereits seit einiger Zeit eingesetzt wird, findet diese Technologie nun ihren Weg zum Rapid Prototyping. Durch die dabei eingesetzten Consumer-Seriengeräte gibt es jedoch höhere Anforderungen an die bei der Produktion verwendeten Komponenten.

Am Institut für Elektrische Messtechnik wird an Verfahren zum Druck funktionaler Materialien geforscht. Zur Charakterisierung der physikalischen Effekte dieser Materialien wurden im Rahmen dieser Arbeit spezifische Messsysteme entwickelt. Ferner werden die wichtigsten Eigenschaften additiv gedruckter Elektronik (unter anderem Flächenwiderstand und Robustheit der gedruckten Strukturen, Temperaturabhängigkeit des Widerstands) behandelt, sowie verschiedene Verfahren, um diese messtechnisch zu erfassen.



 

Die im Zuge der Arbeit erstellten Messsysteme werden abschließend genutzt um verschiedene – mit Silber-Nano-Partikel-Tinte erstellte und unterschiedlich nachbehandelte – Proben zu vergleichen und die Auswirkung verschiedener Einflüsse auf die Eigenschaften dieser gedruckten und elektrisch leitfähigen Strukturen zu zeigen.
Abbildung 1 zeigt einen Messaufbau zur simulaten Messung von acht Widerständen.

Schlagwörter: Widerstandsmessung, Flächenwiderstand, Gedruckte Elektronik, Silber Nano Partikel

6. September 2018

Abbildung 1: Messaufbau zur elektrischen Widerstandsmessung mit eingelegtem Probenblatt.