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Neues europäisches NORFACE Projekt „Demokratische Kontrolle von kapitalfundierten Pensionen“

Zusammen mit Kolleg*innen aus Irland, den Niederlanden und Spanien hat Tobias Wiß ca. 815.000 Euro eingeworben, wobei der österreichische Anteil über den FWF organisiert wird.

Das Projekt untersucht die demokratische Kontrolle von kapitalfundierten Pensionen. Hierzu bezieht sich das Projekt auf Scharpf’s Unterscheidung von Input-Legitimität (stimmen kollektive verbindliche Entscheidungen mit den demokratisch ausgedrückten Präferenzen der Bürger*innen überein?) und Output-Legitimität (dienen die Entscheidungen und Ergebnisse kapitalfundierter Pensionen den Interessen der Bürger*innen?). Darauf aufbauend soll analysiert werden, wie Regierungen, Regulierungsbehörden und Sozialpartner kapitalfundierte Pensionen regulieren (Input-Legitimität) und ob die Versicherten mit den Leistungen kapitalfundierter Pensionen zufrieden sind (Output-Legitimität). Das Projekt konzentriert sich hierbei auf Österreich, Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Irland und Spanien, da diese Länder sich in den wesentlichen Eigenschaften hinsichtlich Kapitalfundierung und demokratischer Kontrolle unterscheiden. Hierzu werden vergleichende Fallstudien basierend auf Expert*innen-Interviews und Dokumentenanalysen mit quantitativen Analysen von Umfragedaten kombiniert, wobei auch eine eigene Onlineumfrage durchgeführt wird. Das Projektteam umfasst Wissenschaftler*innen aus der Politikwissenschaft, Sozialpolitik und Soziologie.

 

The project Democratic Governance of Funded Pension Schemes (DEEPEN) is financially supported by the NORFACE Joint Research Programme on Democratic Governance in a Turbulent Age and co-funded by AEI, FWF, IRC, NWO, and the European Commission through Horizon 2020 under grant agreement No 822166.

NEWS 24.04.2020