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Schriftenreihe.

Band 12

Nationalsozialistische Spuren im Recht. Ausgewählte Stolpersteine für ein selbstbestimmtes Frauenleben

Ursula Floßmann (Hg.) (1999)


Obwohl sich Österreich im Rechts-Überleitungsgesetz vom 1. Mai 1945 dazu bekannte, nationalsozialistisches Gedankengut aus unserer Rechtsordnung zu entfernen, finden sich bis heute derartige Bestimmungen im Ehe-, Familien- und Sozialrecht. Sie behindern vor allem Frauen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Die Beiträge dieses Sammelbandes belegen dies:

Gasperlmair, Die Diktatur geht, die Demokratie kommt: Das Frauenbild bleibt gleich.

Schauer, Die "gesunde Nachkommenschaft" von der NS-Zeit bis heute. Ein Beitrag zum österreichischen Scheidungsrecht.

Gusenleitner/Floßmann, Die Auswirkungen der Reformära der 70er Jahre auf den Rechtswidrigkeitsbegriff des § 48 (1) 2. Fall EheG 1938. Ein rechtshistorischer Beitrag zu geltendem Recht.

Neuwirth, Ehegesetz und Reichsversicherungsordnung. Angehörigenleistungen und Ansprüche hinterbliebener und geschiedener Ehepartner nach 1945 unter dem Einfluß nationalsozialistischer Sozialversicherungsnormen.
 

220 Seiten, ISBN 3 85487 070 1