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Institut für Legal Gender Studies
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Lehrveranstaltungen:
 

Änderungen bei der Durchführung der Lehrveranstaltungen aufgrund von Covid-19 sind im KUSSS ersichtlich.

Masterstudium Steuerrecht und Steuermanagement

Intensivierungskurs "Aktueller Stand der Entdiskriminierung in Judikatur und Lehre"

IK Aktueller Stand der Entdiskriminierung in Judikatur und Lehre (2 SSt/3 ECTS)
LVA-Nr. 131.095

Vortragende:
Univ.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich

Zeit und Ort:
Termine und Raum siehe KUSSS.

Ziel der LVA:
Die Studierenden sind in der Lage, Ungleichbehandlung von besonders diskriminierungsgefährdeten Gruppen im Lichte formaler und materieller Gleichheit unter Einbeziehung aktueller höchstgerichtlicher Rechtsprechung zu beurteilen.

Lehrinhalte:
Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen der Entdiskriminierung der Rechtsordnung durch die Rechtsprechung. Kritische Auseinandersetzung mit der Judikatur von VfGH, EGMR und EuGH zu den Gleichheitsgarantien. Vermittlung der Grundkenntnisse der gleichheitsrechtlichen Dogmatik in Bezug auf formale und materielle Gleichheit. Anwendungsorientierte Bearbeitung von Diskriminierungsfällen.

Prüfungsmodus:
Diskussion und schriftliche Erarbeitung einer Aufgabenstellung.

Literatur:
Literatur und relevante Judikatur wird in der LVA bekannt gegeben.

Sommersemester 2022 - Termine und Anmeldung

Universitätslehrgang Medizinrecht

Information zum Aufbaustudium Medizinrecht

Abschluss: Master of Laws (Medical Law), abgekürzt LL.M.

Dauer: 4 Semester

Inhalt:
Von der Aufklärungspflicht bis zur Dokumentation, von Arbeits- und Krankenhausrecht über Basiswissen aus Straf- und Zivilrecht bis hin zu sozial- und steuerrechtlichen Angelegenheiten: Mit diesen Angelegenheiten sind ÄrztInnen immer häufig konfrontiert.

Im Lehrgang wird medizinrechtliches Wissen im Berufsalltag praxisnahe vermittelt. ExpertInnen, die aus dem medizinrechtlichen Umfeld kommen, vermitteln die Inhalte in Form von Präsenzlehrgängen.

Der Lehrgang richtet sich vor allem an ÄrztInnen, RechtsanwältInnen mit Fachbezug zum Medizinrecht, NotarInnen und JuristInnen sowie UniversitätsabsolventInnen, die eine vertiefte Ausbildung im Bereich des Medizinrechts anstreben.

Informationen zu Zielsetzung, Zulassung, Aufbau des Studiums, Lehrveranstaltungen etc. entnehmen Sie bitte dem Curriculum, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Weitere Informationen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Resch
Wissenschaftliche Leitung
reinhard.resch@jku.at

Hon.-Prof. Dr. Felix Wallner
Wissenschaftliche Leitung
wallner@aekooe.at

Information und Beratung
MedAk – Medizinische Fortbildungsakademie OÖ
Tel.: +43 732 77 83 71 315
Fax: +43 732 78 36 60 315

Lehrveranstaltungsbeschreibung

KS Gleichheitsgrundsatz und Antidiskriminierungsrecht (1 SSt/1,5 ECTS)

Vortragende:
Univ.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich

Ziel der LVA:
Grundkenntnisse im Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsrecht

Lehrinhalte:
Grundrechte und gesellschaftliche Vielfalt
Gleichheitsgrundsatz
Unionsrechtliche Grundlagen
Gleichbehandlungs- und Antidiskriminierungsgesetze

Abhaltung:
Wird jährlich im Sommersemester abgehalten.
 

Ergänzendes LVA-Angebot

Kurs "Algorithmen, Diskriminierung und Recht"

KS Algorithmen, Diskriminierung und Recht (2 SSt/3 ECTS)
LVA-Nr. 131.802

Vortragende:
Mag.a Linda Greuter

Zeit und Ort:
Termine und Raum siehe KUSSS

Ziel der LVA:
Die Studierenden sind in der Lage, Diskriminierungsrisiken zu erkennen, die mit dem Einsatz datenbasierter Entscheidungsprozesse verbunden sind. Sie kennen die wichtigsten Rechtsschutzmöglichkeiten bzw wissen, in welchen Bereichen Rechtsschutzlücken bestehen.

Lehrinhalte:
Algorithmische Entscheidungsprozesse und der Einsatz künstlicher Intelligenz können zu unterschiedlichen Formen von Diskriminierung führen und gesellschaftliche Ungleichheitslagen verstärken. Die LVA setzt sich mit den Diskriminierungsrisiken auseinander, die mit automationsunterstützten Entscheidungsprozessen etwa in der Arbeitswelt (zB Bewerber*innensoftware, Bewertung von Mitarbeiter*innen oder Arbeitssuchenden), bei der Zuerkennung von Sozialleistungen oder im Zusammenhang mit personal pricing verbunden sind. Es wird untersucht, in welchen Rechtsrahmen algorithmische Entscheidungsprozesse eingebettet sind und wie sie ausgestaltet sein müssen, damit sie (menschen-) rechtlichen Vorgaben entsprechen und Gleichheit befördern, anstatt gesellschaftliche Ungleichheit fortzuschreiben.

Prüfungsmodus:
Referat oder schriftliche Hausarbeit

Literatur:
Wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Sommersemester 2022 - Termine und Anmeldung