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Marginalisierte Gruppen von Corona-Krise besonders betroffen

Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind, stellen eine besonders verletzliche und stigmatisierte Personengruppe dar. Durch die Corona-Krise und die damit verbundene Schließung von legalen Arbeitsorten hat sich ihre Situation erheblich verschlechtert.

Auch Sexdienstleister*innen können allerdings – sofern sie die übrigen Voraussetzungen erfüllen – finanzielle Unterstützung aus dem Corona Härtefallfonds erhalten. Studierende des Studienschwerpunkts „Legal Gender Studies, Antidiskriminierung und Diversity“ haben im Rahmen des Gender and Human Rights Lab die notwendigen Informationen für Sexdienstleister*innen gesammelt und daraus ein Informationsblatt erstellt. Das Informationsblatt wurde anschließend in leichte Sprache übertragen, um es auch für Personen zugänglich zu machen, deren erste Sprache nicht Deutsch ist. Die Beratungsstelle LENA und der Verein maiz haben auf Basis des Informationsblattes mehrsprachige Videos erstellt, die Personen in der Sexarbeit über ihre Möglichkeiten und Rechte informieren.

Das Informationsblatt kann hier heruntergeladen werden Unterstützung aus dem Härtefallfonds für Menschen,die in den Sexuellen Dienstleistungenarbeiten

Hier geht es zu dem Video in Deutsch, Rumänisch und Ungarisch https://www.youtube.com/watch?v=fmEOAScpKiA

Hier geht es zu dem Video in Spanisch, Englisch und Tschechisch https://www.youtube.com/watch?v=jl6cTkfKNps

NEWS 29.04.2020