schließen

Was tun EU-Städte gegen Armut? Kommunale Strategien und Maßnahmen zur Reduktion von Armut

Gefördert durch den ÖNB Jubilämusfonds

(Projektlaufzeit 01.03.2018 - 29.02.2020)

Angesichts der Verfestigung von Armut als gesellschaftliche und wirtschaftswachstumshemmende Herausforderung in der EU seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise, ist es das Ziel des Forschungsprojektes, theoriegeleitet Merkmale von erfolgreichen kommunalen Armutsbekämpfungsstrategien und -maßnahmen zu identifizieren.
Die EU-Strategie-2020 sieht als Ziel eine Reduktion der von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffenen um mindestens 20 Millionen Personen vor. Die bisherigen Erfolge in den EU-Staaten sind gering. Deswegen werden im Forschungsprojekt kommunale Armutsbekämpfungsansätze in jenen sechs EU-Staaten (Belgien, Dänemark, Deutschland,  Großbritannien, Niederlande, Österreich), in denen die Armut in den Städten über der Armut im ländlichen Raum liegt, vergleichend analysiert.
Armut als komplexes Problem erfordert komplexe Bewältigungsstrategien. Die Kommunen stehen dabei  vor substanziellen demographischen, kulturellen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, Merkmale erfolgreicher kommunaler Bespiele zur Armutsbekämpfung in sechs (westeuropäischen) EU Staaten zu identifizieren und daraus Politikgestaltungsvorschläge abzuleiten.

Institut für Management Accounting

Adresse

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Standort

Hochschulfondsgebäude, Erdgeschoß, Bauteil Nord

Telefon

+43 732 2468 3490