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Crowdworker-Partizipation auf Crowdsourcing-Plattformen
 

In Forschung und Praxis steigt das Interesse daran, die vielfältigen Formen von Crowdsourcing – von Klickarbeit bis zu hochspezialisierten Kreativ- und Innovationsaufgaben – aus der Perspektive der CrowdworkerInnen zu untersuchen. Dieses Forschungsprojekt trägt zu einem CrowdworkerInnenzentrierten Verständnis bei. Der Fokus in dem Projekt liegt auf den Partizipationsmöglichkeiten der CrowdworkerInnen, in Abgrenzung zur gesetzlich festgelegten, betrieblichen Mitbestimmung verstanden als nicht-gesetzlich verankerte, freiwillig von Plattformen initiierte Formen der Einflussnahme auf Fragen bzgl. Arbeits- und Verwertungsprozesse. Diesem Fokus wird durch die Beantwortung von folgenden Forschungsfragen Rechnung getragen: (Wie) organisieren Crowdsourcing-Plattformen Partizipationsmöglichkeiten für CrowdworkerInnen bisher? Wie sieht ein ideales Partizipationsmodell aus? Wie kompatibel ist dieser Ansatz mit gesetzlich verankerten Mitbestimmungsinstrumenten? Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt: Erstens werden Crowdsourcing-Intermediäre (Plattformen) aus verschiedenen Kategorien (siehe Leimeister et al., 2016) hinsichtlich ihrer Partizipationsformen untersucht. Zweitens wird anhand dieser empirischen Vergleichsuntersuchung sowie einer umfassenden Literaturstudie ein Szenario für idealtypische Partizipationsmodelle für unterschiedliche Arten von Crowdsourcing-Plattformen erarbeitet. Drittens wird dieses Szenario erweitert, in dem es auf Kompatibilität mit gesetzlich verankerten Mitbestimmungsmodellen überprüft wird.

Kooperationspartner

Hans-Böckler Stiftung

Projekt Dauer

01.05.2017-31.10.2017