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Garment Supply
Chain Governance

Ausgehend vom Rana Plaza Unglück in Bangladesch im Jahr 2013 untersucht das Garment Supply Chain Governance Projekt aktuelle institutionelle Veränderungen zur Regulierung von Arbeits- und Umweltstandards im Textil- und Bekleidungshandel aus der Perspektive von Modehändlern, Lieferanten und TextilarbeiterInnen. Aus theoretischer Sicht geht es in dem Projekt zum einen darum, institutionell und strategisch bedingte Unterschiede in der Governance globaler Produktionsnetzwerke durch eine vergleichende Analyse herauszuarbeiten und mit der These nach einer zunehmenden Konvergenz in transnationalen Feldern gegenüberzustellen. Zum anderen geht es darum, die Rolle temporärer Events wie dem Rana Plaza Unglück als Kristallationspunkt für Multi-Stakeholder-Initiativen v.a. im Hinblick auf deren mittel- und langfristigen Auswirkungen auf Organisationen genauer zu untersuchen.

ProjektpartnerInnen: Prof. Sarah Ashwin (LSE, UK), Prof. Niklas Egels-Zandén (Universität Göteborg, SE), Prof. Stephen Frenkel (University of New South Wales, AUS), Prof. Naila Kabeer (LSE, UK), Dr. Simeen Mahmud (BRAC University, BD)

Ansprechpartnerin

Prof. Elke Schüßler

Auftraggeber

VolkswagenStiftung (zusammen mit dem Wellcome Trust und dem Riksbankens Jubileumsfond)

Laufzeit

01/2016 bis 12/2019