Displays.

Pervasive display systems.

Finanzierung FFG Research Studios Austria, 1. Ausschreibung    
Projektnr. 818652    
Laufzeit 2008-2011
Konsortium Johannes Kepler Universität Linz*, Research Studios Austria FG, EPAMEDIA, CocaCola Österreich, Enterprise Sports Promotion, OÖ. Theater und Orchester GmbH
Rolle Antragstellung, Konsortialführung
Displays - Overview

Das Ziel ist die Entwicklung eines hochinnovativen Frameworks für den vernetzten, dezentralen Betrieb von heterogenen, langlebigen und adaptiven DISPLAY-Diensten.

Von Sub-Zoll-Displays, die am Handgelenk getragen werden, über Doppel-Zoll-Displays, die in Mobiltelefone und PDAs eingebettet sind, bis hin zu 10"-30"-Displays traditioneller Personal-Computer-Systeme, 40"-100"-Displays in Unterhaltungs-, Werbe- und Bildungssystemen, bis hin zu riesigen, 500-1000m² großen öffentlichen Bildschirmsystemen, sind Displays eine wirklich allgegenwärtige Technologie, die uns in fast jeder Lebenssituation umgibt.

Das Ziel des vorgeschlagenen Research Studio Pervasive Display Systems (DISPLAYS) ist die Entwicklung eines hochinnovativen Frameworks für den vernetzten, dezentralen Betrieb von heterogenen, langlebigen und adaptiven DISPLAY-Diensten. Das Framework basiert auf einem grundlegenden Überdenken der Verbindung zwischen physischen Displaysystemen und aktuellen Displaytechnologien (CRT, LCD, PDP, OLED, projektionsbasiert, LCos oder DLP) zusammen mit den zugehörigen Infrastrukturen (IP-Netzwerke, drahtlose Kommunikation, BT, UMTS, WiFi) und der Präsentationslogik, die aus Display-Service-Modellen, Content-Management-Systemen und Online-Datenspeichern (WWW) stammt. DISPLAYS wird (i) ein innovatives Modell für Display-Dienste, Inhaltskomponenten und Benutzerinteraktionen definieren, (ii) Display-Ökosystem-Architekturen untersuchen und erproben, um verschiedene Formen der räumlichen Selbstorganisation, Selbstkomposition und des Selbstmanagements für Display-Daten und -Dienste zu erzwingen, und (iii) eine innovative Infrastruktur für die Bereitstellung und Ausführung von Display-Diensten und für die Verwaltung, den Handel, die Lieferung und die Anzeige von Inhalten implementieren.

Die Effektivität der vorgeschlagenen Lösungen wird österreichischen Top-Technologie-Innovatoren im Rahmen von drei verschiedenen Forschungslinien (RLs) zur Verfügung gestellt. In enger Zusammenarbeit mit Stakeholdern der öffentlichen Werbung, Hauptwerbekunden, Eventveranstaltern, Kulturinstitutionen, Content-Verantwortlichen und IKT-Lösungsanbietern wird DISPLAYS die folgenden F&E-Herausforderungen in Angriff nehmen:

  • Das Ziel von RL1, Display Environment Sensing (DES), ist die Entwicklung von "situationsbewussten" Displays, d.h. der Einsatz von Hardware- und Softwaresensoren zusammen mit einem verteilten Datenfusions- und Kontexterkennungssystem, so dass die Entscheidung über die anzuzeigenden Inhalte auf dem Wissen über die jeweilige Situation (Anzahl der Zuschauer, Standort, Tageszeit, Wetter, etc.) basiert.
  • RL2, Interaktive Displays (ID), strebt explizite Interaktionsmodalitäten zwischen Betrachtern und Displays an, die sich an öffentlichen Orten befinden (Flughäfen, Bahnhöfe, Einkaufszentren, Sportarenen, Veranstaltungsorte).
  • RL3 schließlich, Unconventional Displays (UD), erforscht "bildschirmlose" Displays, d.h. verstreute Patchworks aus nahtlosen und subtilen Einbettungen von dynamischen Display-Fragmenten in die architektonische Form eines Gebäudes, so dass das Gesamterscheinungsbild dieser Display-Patches insgesamt ein konsistentes und "geschlossenes Bild" ergibt.

Das vorgeschlagene Forschungsstudio DISPLAYS wird neuartige Display-Frameworks (Hardware, Software und Tools) schaffen, die auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Erfahrung des Instituts für Pervasive Computing der Universität Linz und seinen gut ausgebauten Allianzen und Partnerfirmen basieren. Der daraus resultierende Pool an Lösungen wird die Geschäftsprozesse in der Werbe- und Medienindustrie signifikant verändern, den Zugang zu neuartigen, aufstrebenden Werbemärkten beschleunigen und es ermöglichen, durch Innovation einen Wettbewerbsvorteil in etablierten Märkten zu erlangen.

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