schließen

WS 2014 / 2015

{{ labelInLang('cid') }} {{ labelInLang('title') }} {{ labelInLang('registration') }} {{ labelInLang('type') }} {{ labelInLang('hours') }} {{ labelInLang('teachers') }} {{ labelInLang('rhythm') }}
{{ item._id }} ({{ item.term }}) {{ item.title }}
{{ labelInLang('moreinfo') }}
{{ labelInLang('expand') }} {{ labelInLang('collapse') }}
{{ labelInLang('register') }} {{ item.type }} {{ item['hours-per-week'] }} {{ teacher.firstname }} {{ teacher.lastname }} {{ item.teachers.teacher.firstname }} {{ item.teachers.teacher.lastname }} {{ item.rhythm }}
{{ item._id }} ({{ item.term }})
{{ labelInLang('title') }} {{ item.title }}
{{ labelInLang('moreinfo') }}
{{ labelInLang('expand') }} {{ labelInLang('collapse') }}
{{ labelInLang('registration') }} {{ labelInLang('register') }}
{{ labelInLang('type') }} {{ item.type }}
{{ labelInLang('hours') }} {{ item['hours-per-week'] }}
{{ labelInLang('teachers') }} {{ teacher.firstname }} {{ teacher.lastname }} {{ item.teachers.teacher.firstname }} {{ item.teachers.teacher.lastname }}
{{ labelInLang('rhythm') }} {{ item.rhythm }}
 

Kommentiertes LVA-Verzeichnis WS 2014

 

Änderungen vorbehalten!
Die aktuellen Termine und Räume entnehmen Sie bitte dem KUSSS!

Dies ist keine vollständige Liste aller Lehrveranstaltungen unseres Instituts. Diese finden Sie unter KUSSS LVAs Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie

 

LVA.Nr.: 237.125  [2EGPHILK]

Grundlagen der Philosophie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 15.10.2014
Termine: Mi. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: HS 15

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (§ 4 Pflichtfach Grundlagen kulturwissenschaftlicher Disziplinen);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studien­leistungen);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

Literatur:

  • Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
    Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990.
  • Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
    Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967.
  • Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
    Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984.
  • Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
 

LVA.Nr.: 237.132  [2EGPHILK]

Grundlagen der Philosophie

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 06.10.2014
Termine: Mo. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: HS 10

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (§ 4 Pflichtfach Grundlagen kulturwissenschaftlicher Disziplinen);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
WiWi Diplom alt (=Kurs Wissenschaftsphilosophie für Wirtschaftswissenschaften);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studienleistungen);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Wissenschaftstheorie: Grundlagen);
Soziologie Diplom alt (=VU Grundlagen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:
Einführung in das philosophische Denken, die Grundprobleme und Denkrichtungen der Philosophie. Zu den behandelten Inhalten gehören: Wozu Philosophie? Philosophie als Voraussetzung der Einzelwissenschaften. Grundprobleme der Philosophie, z. B.: Was ist Erkenntnis? Wie kann Moral begründet werden? Was ist der Mensch? Kann man metaphysische Fragen (Existenz Gottes, Willensfreiheit) beantworten? Philosophische Disziplinen: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Ethik, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie.

Literatur:

  • Als eine erste, sehr kurze Einführung in philosophische Probleme ist zu empfehlen:
    Nagel, T.: Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990.
  • Ein klassisches Werk über Grundprobleme der Philosophie ist:
    Russell, B.: Probleme der Philosophie, Frankfurt am Main 1967.
  • Eine gute Einführung in das philosophische Denken und Argumentieren gibt:
    Rosenberg, J. F.: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Frankfurt am Main 1984.
  • Einen Überblick über wichtige philosophische Begriffe, Disziplinen und Denkrichtungen gibt das Fischer-Lexikon Philosophie
 

LVA.Nr.: 237.126  [1ESPHILK]

Spezialthemen der Philosophie

Angewandte Ethik

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 06.10.2014
Termine: Mo. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 10/7/2 (siehe KUSSS)

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Wirtschaftsphilosophie);
WiWi Diplom neu (§ 12 bzw. § 13 Pflicht- bzw. Wahl-Ergänzungsfach Modul Wirtschaftsphilosophie, 2. Abschnitt);
Wipäd (§ 6 Studienschwerpunkt "Wirtschaftsphilosophie und -geschichte" bzw. Freie Studienleistungen);
Soziologie Diplom alt (=SE Spezialthemen der Philosophie und Wissenschaftstheorie);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Sozialwirtschaft Master (Schwerpunkt Ökonomie und Philosophie: Spezialgebiete)

Beschreibung:
Die angewandte Ethik, oder auch praktische Ethik, beschäftigt sich mit der Anwendung von moralischen Prinzipien der normativen Ethik auf konkrete moralische Konfliktfälle und Entscheidungen. Die ersten Veröffentlichungen zu diesem jungen Teilgebiet der Ethik gab es 1974 zur Medizinethik bzw. 1977 zur Bioethik. Seither hat sich die angewandte Ethik stürmisch entwickelt spielt heute eine entscheidende Rolle innerhalb der praktischen Philosophie.
Sie lässt sich grob in folgende Untergebiete einteilen:
Berufsethik
Bioethik
Feministische Ethik (= Ethik und Geschlechterdifferenz)
Genethik
Medienethik
Medizinethik
Ökologische Ethik (= Umweltethik)
Pädagogische Ethik
Politische Ethik
Psychologische Ethik
Rechtsethik
Sozialethik
Technikethik
Tierethik
Wirtschaftsethik
Wissenschaftsethik

 

LVA.Nr.: 237.145  [1EWISAK]

Wissenschaftliches Arbeiten

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.

Kurs, Block, Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.10.2014
Termine: Mi. 15.30 - 18.45 Uhr
Raum: HS 2

Studienpläne:
WiWi Bachelor (§ 4 Pflichtfach "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies");
WiWi Diplom neu (§ 12 Pflichtergänzungsfach Modul "Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies", 1. Abschnitt);
Sozialwirtschaft Bachelor (= Lehrveranstaltung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP); § 4 Abs.5 Ergänzungs­fach Modul Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies);
Sozialwirtschaft Diplom (=Kurs Integrative Lehrveranstaltung)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind die Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie sowie Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

Zentrale Inhalte: Datenbankrecherchen, wissenschaftliches Schreiben, Wissenschafts­evaluation, ethische Richtlinien; Erklärung, Vorhersage und Gestaltung, Theorie und Modell, Hypothesen­prüfung, Werturteils­problematik.

Erfordernisse:
Absolvierung aller Tests und Gruppenarbeiten inkl. Präsentation

 

LVA.Nr.: 237.150  [2SMPWS]

Philosophie und Wissenschaftstheorie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 15.10.2014
Termine: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 15

Studienpläne:
Soziologie Diplom alt (=SE Seminar Wissenschaftsphilosophie der Sozialwissenschaften);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Philosophie und Wissen­schafts­theorie)

Beschreibung:
In dieser LVA werden philosophische Fragen der Sozialwissenschaften behandelt. Dazu gehören unter anderem: empirische Wissenschaft und Philosophie; die Rationalität wissenschaftlicher Erkenntnis, die Struktur sozialwissenschaftlicher Theorien; die Prüfung von Theorien; Erklären und Verstehen; die Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen.

 

LVA.Nr.: 237.160  [928MRSMMRMK10]

Methodologie - Reflexion der sozialwissenschaftlichen Methoden

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 6
Beginn: 14.10.2014
Termine: Di. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HF 9901

Studienplan:
Sozialwirtschaft Master (§ 4 Pflichtfächer)

Beschreibung:
Gegenstand der LVA sind philosophische und wissenschaftstheoretische Themen, die für die Sozialwissenschaften von besonderer Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem: Besonderheiten sozialwissenschaftlicher Gesetze und Theorien; Erklären und Verstehen menschlicher Handlungen; die Frage der Reduzierbarkeit soziologischer auf psychologische Gesetze; die Konstruktion sozialer Wirklichkeit; die Rolle von Werturteilen; der ontologische Status von Regeln und Normen. Zur Erarbeitung dieser Inhalte werden zum einen klassische philosophische Texte herangezogen, zum anderen werden Themen aus der aktuellen Fachdiskussion aufgegriffen.

Ziel des Faches:
Die philosophischen bzw. wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Sozialwissenschaften sollen erarbeitet und reflektiert werden. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse in Bezug auf ihren Erkenntniswert und ihre Anwendbarkeit kritisch zu beurteilen.

 

LVA.Nr.: 237.331  [3DOK]

Wissenschaftstheorie

für DissertantInnen

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Intensivierungskurs, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 05.11.2014
Termine: Mi. 18.00 - 21.00 Uhr
Raum: HS 8

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium SoWi alt (=Grundlagen wissenschaftl. Arbeitens);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundlagen der Forschung (Wissenschafts­theorie, Wissenschafts­forschung, Wissenschafts­ethik) dargestellt und anhand einzelner Dissertationen diskutiert.

Aus dem Themenkatalog: Was ist wissenschaftliches Wissen? Grundlagen der Prüfung von Theorien. Wissenschaftliche Redlichkeit vs. wissenschaftliches Fehlverhalten; Qualitative und quantitative Evaluation wissenschaftlicher Arbeiten (Peer Review; Impact Faktoren). Entwicklung und Funktionen des wissenschaftlichen Publikationssystems. Der soziale und öffentliche Charakter wissenschaftlicher Methoden. Kunst und Technik wissenschaftlichen Schreibens.

Literatur:

  • Becker, Howard S. (1994) Die Kunst des professionellen Schreibens. Frankfurt
  • Biagioli, M. (Ed., 1999): The Science Studies Reader. New York & London
  • Chalmers, A. (1986): Wege der Wissenschaft. Berlin
  • Cummings, L. L. / Frost, P. J. (Ed., 1995): Publishing in the Organizational Sciences. London
  • Felt, U. et al. (Eds., 1995): Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt / New York
  • Fröhlich, G. (2003): Der soziale und öffentliche Charakter der wissenschaftlichen Methoden. Linz
  • Musgrave, A. (1993): Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus. Tübingen
 

LVA.Nr.: 237.332  [3DPHILS]

Doktoratsseminar Philosophie

Kultur- und Medientheorie/Wissenschaftsforschung

für DissertantInnen

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Beginn: 17.10.2014
Termine: Fr. 15.30 - 18.45 Uhr
Raum: HT 177F

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Beschreibung:
In dieser LVA werden auf fortgeschrittenem Niveau Themen aus Philosophie, Wissenschafts­theorie oder Wissenschafts­forschung behandelt, die einen Bezug einerseits zu den Forschungen am Institut, andererseits zu den Dissertationen der Studierenden haben.

 

LVA.Nr.: 237.333  [3DPHILKS]

Dissertationskolloquium Philosophie

Leitung: O.Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne
A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
A.Univ.-Prof. Dr. Evelyn Schuster

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 6
Zeit und Raum: nach Übereinkunft

Studienpläne:
Doktoratsstudium SoWi alt;
Doktoratsstudium SoWi neu (ab 01.08.2009);
Doktoratsstudium der Geistes- und Kultur­wissenschaften

Im Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die Wahl eines Grenzgebietes zu Philosophie/ Wissenschaftstheorie/ Wissenschaftsphilosophie als Dissertationsfach möglich und damit die Betreuung der Dissertation am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

 

LVA.Nr.: 237.109  [2EWPDP]

Diplomandenseminar Philosophie und Wissenschafts­theorie

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Dr.in Elisabeth Menschl

Seminar, Block, Std. 2, ECTS 4
Zeit und Raum: nach Übereinkunft

Es ist in zahlreichen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen möglich, eine Diplomarbeit am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie zu verfassen.

Nähere Details auf Anfrage bei den Professoren.

 

LVA.Nr.: 237.100  [2EKMPSE]

Zentrale Themen der Kultur- und Medien­theorie/-philosophie

Figurations- & Zivilisationstheorie (Norbert Elias)

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.

Seminar, Std. 2, ECTS 4.5
Vorbespr: Do. 16.10.2014, 15.30 - 17.00 Uhr, HT 177F
Blocktermine n.V. (Do. nachmittags, ca. vierzehntägig)

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach - Modul "Medien, Kultur und Kommunikation - Vertiefung");
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach - Modul "Kultur- und Medientheorie/-philosophie für Kulturwissen­schaf­terInnen");
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Kultur- und Medientheorie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Kultur- und Medientheorie);

KLASSENFREIE LV - kann (mit je unterschiedlichen Untertiteln) beliebig oft inskribiert und mit einem Scheinerwerb abgeschlossen werden. Auch für DissertantInnen geeignet.

Beschreibung:
»Späte Barbaren« - so werden uns Norbert Elias zufolge nachkommende Generationen in ferner Zukunft nennen - sofern die Menschheit »die Gewalt unseres Zeitalters übersteht«.

Der theoretische Ansatz von Norbert Elias, entwickelt und ausformuliert am Vorabend der »Re-Barbarisierung« (Elias) der nationalsozialistischen Herrschaft und des zweiten Weltkriegs, zeigt auch heute noch erstaunliche Aktualität. Die Medienberichte zur alltäglich weltweit ausgeübten Gewalt sind dabei nur die Spitze des Eisbergs: Bilder werden zensuriert, denn sie sollen ja konsumierbar bleiben (Infotainment), und Aufmerksamkeit wie Empörung sind äußerst selektiv.

Die Zivilisationstheorie fokussiert die Balancen zwischen Fremd- und Selbstzwängen, die »Verwandlung zwischen­menschlicher Fremdzwänge in einzelmenschliche Selbstzwänge«, v. a. im Kontext der Monopolisierung der Gewaltkontrollen und der Integrationsprozesse zu größeren Überlebenseinheiten. In der »klassischen« Version, beim »frühen« Elias in seinem Opus magnum »Der Prozeß der Zivilisation« (1939) wurden diese Entwicklungsprozesse noch in der Einzahl gefasst. Im Laufe der (erst Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung in Gang gekommenen) Diskussion und Kritik, u.a. aufgrund des Vorwurfs des Eurozentrismus, hat sich Elias später auf (böswillige Kritiker könnten unterstellen: vor Kritik immunisierende) vorsichtigere Formulierungen zurückgezogen. Demnach sind stets Zivilisationsprozesse (im Plural) zu registrieren, welche zudem die Richtung wechseln können.

In der Figurationstheorie thematisierte und untersuchte Elias (in Kritik des klassischen philosophischen Homo-Clausus-Modells im Singular) die wechselseitigen Angewiesenheiten, Abhängigkeiten, Interdependenzen der »Menschen im Plural« und Wandlungen der Wir-Ich-Balancen in Langzeitbetrachtung. Die wechselseitige Verflechtung von Plänen vieler ergibt Ungeplantes (z.B.: Zivilisierungsprozesse). Die beobachtbaren geschichtlichen Ereignisse sind ein Produkt beabsichtigter und unbeabsichtigter Handlungen bzw. Prozesse, welche in ihrer Kumulation und Interaktion im Gesamt ungeplante Resultate zeitigen. Die beiden Studien »Die höfische Gesellschaft« und »Etablierte und Außenseiter« können wohl als Klassiker der Figurationsanalyse gelten.

Fazit: Norbert Elias, gelernter Philosoph, gibt wertvolle Impulse zu einer Kritik zeitgenössischer Sozialwissenschaften und Philosophie. Abgesehen von Pierre Bourdieu (er bezeichnet Elias als sein einziges Vorbild unter den zeitgenössischen Sozialwissenschaftlern) hat kaum ein Theoretiker die wechselseitige Verflochtenheit der Menschen, die Geschichtlichkeit und Gesellschaftlichkeit der Menschen und ihrer Wissensbestände (etwa ihrer Zeit- und Naturkonzeptionen), aber auch die körperliche Existenzweise der Menschen so ernst genommen wie Norbert Elias.

In der LV wollen wir die Thesen und Konzepte von Elias kritisch untersuchen und diskutieren.

Literatur
(ausführliche Literaturliste bei der Vorbesprechung)

  • Elias, Norbert (1976): Über den Prozeß der Zivilisation. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Band 158 / 159)
  • Fröhlich, Gerhard (2009): Norbert Elias, in: Fröhlich, Gerhard/Rehbein, Boike (Hg.): Bourdieu-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart: Metzler-Verlag, Reihe Philosophie, 36-43
  • Kuzmics, Helmut / Mörth, Ingo (1991): Der unendliche Prozeß der Zivilisation. Frankfurt am Main / New York: Campus-Verlag

  • Die Primärliteratur von Norbert Elias und ausgewählte Sekundärliteratur sind verzeichnet in:
  • Mörth, Ingo / Fröhlich, Gerhard (2002ff.): HyperElias©WorldCatalogueHTM, http://hyperelias.jku.at
 

LVA.Nr.: 237.118  [2SWFSE]

Zentrale Themen der Wissenschafts­forschung

Wissenschaften als Kulturen, Wissenschaften in Kulturen

Leitung: A.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Fröhlich
Terje Tüür-Fröhlich, BA. MSSc.

Seminar, Std. 2, ECTS 4.5
Vorbespr: Do. 16.10.2014, 17.15 - 18.45 Uhr, HT 177F
Blocktermine n.V.(z.B. Do. nachmittags, vierzehntägig) legen wir bei der Vorbesprechung fest

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Spezialisierungsfach - Modul "Wissen und Technologie - Vertiefung");
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach - Modul "Wissenschaftsforschung für Kulturwissen­schaf­terInnen");
Soziologie Diplom alt (Halbfach im 2. Studienabschnitt);
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Wissenschafts­forschung);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Wissenschafts­forschung);

KLASSENFREIE LV - kann (mit je unterschiedlichen Untertiteln) beliebig oft inskribiert und mit einem Scheinerwerb abgeschlossen werden. Auch für DissertantInnen geeignet.

Beschreibung:
(1) Wissenschaften als Kulturen:
Was unterscheidet die Kultur- und die Sozialwissenschaften von einander und beide von den Naturwissenschaften? Dieser Frage wollen wir aus verschiedenen Perspektiven nachgehen. Welche Erkenntnisziele und Methoden verfolgen sie? Wodurch unterscheiden sich Kultur-, Sozial- und NaturwissenschafterInnen in ihrem "wissenschaftlichen Habitus" (Pierre Bourdieu), wie unterscheiden sich ihre "Sitten und Gebräuche" im wissenschaftlichen Alltag?

(2) Wissenschaften in Kulturen:
Ausgehend von Johan Galtungs (1983) Essay zur "sachsonischen, teutonischen, gallischen und nipponischen" Wissenschaft möchten wir nationale / kulturelle Wissenschaftsstile beleuchten. War Englisch immer schon die lingua franca, die Wissenschaftssprache Nr. 1? Wie formulieren WissenschafterInnen in verschiedenen Kulturen Kritik - falls dies überhaupt in Frage kommt?

(3) Eurozentristische Wissenschaften?
Warum hat sich die moderne Wissenschaft in Europa durchgesetzt? Die neuzeitlichen Wissenschaften haben sich nach Ansicht des Wissenschaftstheoretikers und Popper-Schülers Hans Albert (1986) im Rahmen eines "europäischen Sonderwegs des Wissens" entwickelt, als Institutionalisierung von Konkurrenz und Kritik. Grundbedingung dafür sei die Zähmung religiöser und staatlicher Herrschaft gewesen. Albert argumentiert also zivilisationstheoretisch im Sinne von Norbert Elias. Doch ist Europa heute noch der wissenschaftliche ‘Nabel der Welt’? Und wenn nein: Wie kam es zur ‘Entmachtung’ der europäischen Wissenschaften?

Literatur
(ausführliche Literaturliste bei der Vorbesprechung)

  • Albert, Hans (1986): Europa und die Zähmung der Herrschaft, in: ders.: Freiheit und Ordnung. Tübingen, 9-59
  • Burren, Susanne (2010): Die Wissenskultur der Betriebswirtschaftslehre. Aufstieg und Dilemma einer Disziplin. Bielefeld
  • Galtung, Johan (1983): Struktur, Kultur und intellektueller Stil. Ein vergleichender Essay über sachsonische, teutonische, gallische und nipponische Wissenschaft. Leviathan 11, 303-338
  • Lepenies, Wolf (1985): Die drei Kulturen. Soziologie zwischen Literatur und Wissenschaft. München: Hanser-Verlag
  • Snow, Charles Percy (1987): Die zwei Kulturen, in: Kreuzer, Helmut (Hrsg.): Die zwei Kulturen. Literarische und naturwissenschaftliche Intelligenz. C. P. Snows These in der Diskussion. München: dtv (orig, 1959)
 

LVA.Nr.: 237.121  [1EESPK]

Einführung in die Sozialphilosophie

Leitung: A.Univ.-Profin. Drin. Evelyn Schuster

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 16.10.2014
Termine: Do. 15.30 - 17.00 Uhr
Raum: HS 3

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (§ 5 Wahlfächer "Vertiefung Gesellschafts- und Sozialpolitik");
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Grundlagen der Sozialphilosophie);
Soziologie Diplom (Halbfach im 2. Studienabschnitt, äquivalent mit "Grundlagen der Sozial­philosophie");
Soziologie Bachelor (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Sozialphilosophie);
Soziologie Master (§ 5 Wahlfächer, Ergänzende Wahlfächer Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung - Sozialphilosophie (Modul));
WiWi Diplom neu (Sozialwiss. Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwiss. Modul lt. § 15, Abs. 9)

Beschreibung:
Der Kurs ist als Einführung in die grundlegenden Probleme der Sozialphilosophie gedacht. Er soll ein Verständnis für die Themen und die normative Weise der sozialphilosophischen Fragestellung ermöglichen. Unterschiede zur soziologischen Theorie und Gesellschaftstheorie sollen klar werden. Erstaunlich ist vielleicht, dass es zwar seit der Antike ein philosophisches Nachdenken über Gesellschaft gibt, aber keineswegs eine Philosophie der Gesellschaft. Was heute zur Gesellschaft zählt, war früher ein politisches oder auch moralisches Problem. Dennoch gibt es Fragestellungen, die in allen Epochen der Geschichte immer wieder kehren. Bestimmte Themen dagegen gibt die jeweilige Epoche vor, wie etwa das Thema der Freiheit oder der menschlichen Entfremdung.

Die Themen der Klassiker der Sozialphilosophie bis hin zur Gegenwart sollen als exemplarische Beispiele behandelt werden für eine zunehmende Ausdifferenzierung des philosophischen Denkens über Gesellschaft, Herrschaft und Gerechtigkeit.

Empfohlene Literatur für den Einstieg:

  • Ritsert, Jürgen, Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie, Münster 2004.
  • Honneth, Axel, Die zerrissene Welt des Sozialen, Frankfurt 1990.
  • Horster, Detlef, Sozialphilosophie, Leipzig 2005.
 

LVA.Nr.: 237.122  [1EAPSI]

Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie

Leitung: MMag. Dr. Jakob Kapeller

Intensivierungskurs, Block, Std. 1, ECTS 3
Beginn: 10.10.2014
Termine: Fr. 10.15 - 17.00 Uhr
Raum: siehe KUSSS

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Bachelor (§ 5 Wahlfächer "Vertiefung Gesellschafts- und Sozialpolitik");
Sozialwirtschaft Diplom (=KS Aktuelle Themen der Sozial­philosophie: Gender Studies);
Soziologie Bachelor (Wahlfach Sozialphilosophie);
Soziologie Master (Wahlfach Sozialphilosophie);
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Ergänzungsfach);
WiWi Bachelor (§ 5 Wahlfächer Ergänzungsfach Sozialwissenschaftliche/Sozialwirtschaftliche Vertiefung - Sozial­philosophie);
WiWi Diplom neu (Sozialwissenschaftliches Modul lt. § 12, Abs. 1 bzw. § 13);
WiWi Diplom alt (Sozialwissenschaftliches Ergänzungsfach lt. § 15, Abs. 9)

Beschreibung:
Ausgewählte Probleme der Sozialphilosophie

 

LVA.Nr.: 237.200  [928OKUPEUOK10]

Erkenntnistheorie und Ökonomie

Leitung: MMag. Dr. Jakob Kapeller

Kurs, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.10.2014
Termine: Mi. 12.00 - 13.30 Uhr
Raum: K 112A

Studienpläne:
Sozialwirtschaft Master (Wahlfach, Schwerpunkt Ökonomie und Philosophie, Ökonomie und Philosophie: Grundlagen)

Beschreibung:
Erkenntnistheorie und Ökonomie

 

LVA.Nr.: 237.020  [307EMAPGTPS10]

Grundlegende Texte der Philosophie

Leitung: Dr.in Elisabeth Menschl

Seminar, wöchentl., Std. 2, ECTS 3
Beginn: 08.10.2014
Termine: Mi. 13.45 - 15.15 Uhr
Raum: K 112A

Studienpläne:
Kulturwissenschaften Bachelor (Kulturwissenschaftliches Kernfach Philosophie)

Beschreibung:
Das Seminar soll zur selbstständigen, reflektierten Auseinandersetzung mit philosophischen Texten und Positionen befähigen.