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PLATZ FÜR SOZIAL- UND WIRTSCHAFTSGESCHICHTE.

Das Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte spielt an der JKU Linz eine mehrfache Rolle:

  • In der Lehre koordiniert es das Lehramtsstudium Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung und erweitert wirtschafts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Studiengänge um eine historische Dimension.
  • In der Forschung schlägt es Brücken zu anderen Fächern und erschließt wissenschaftliches Neuland.
  • In der Wissensvermittlung befördert es durch publikumswirksame Aktivitäten die historische Orientierung der Gesellschaft.

Öffnungszeiten Sekretariat:

Montag - Donnerstag 09.00 - 16.00 Uhr
Freitag 09.00 - 12.00 Uhr

 

Institut für Sozial- 
und Wirtschafts-
geschichte

Adresse

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Standort

Keplergebäude, 1. Stock, Raum 165D

Telefon

+43 732 2468 7780

Institutsteam: Michael John, Astrid Faltinger, Michael Pammer, Herta Neiß, Jonas Albrecht, Sofie Mittas und Ernst Langthaler (von links nach rechts, Foto: Andreas Neiß)
News & Events
News 25.10.2019

Studie zu Gewalt in den Heimen der Caritas Oberösterreich

Die Caritas OÖ hat eine Studie an der JKU in Auftrag gegeben, um die Geschichte und die Hintergründe der strukturellen Gewalt in ihren Heimen aufzuarbeiten. Der Untersuchungszeitraum lief von 1945 bis zur Gegenwart. Unter der Leitung von Michael John, Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (JKU) wurde untersucht, welche Strukturen und Bedingungen Gewalt und Missbrauch in den Heimen Gleink, Windischgarsten, St. Isidor und St. Pius förderten. John hatte zuvor bereits mit einem Team Gewalt und Missrauch in den Landeseinrichtungen untersucht.  Das Projektteam bestand diesmal aus Michael John, Angela Wegscheider (JKU) und Marion Wisinger (Wien).

Über 90 % der untersuchten Vorfälle ereigneten sich im ehemaligen Erziehungsheim Gleink (Steyr). Dies lässt sich auf ein "multikausales Versagen" zurückführen, wofür die handelnden Personen, die Caritas, der bis 1989 zuständige Orden der Herz Jesu Missionare, die zuständigen Landesbehörden, aber auch andere Dienststellen verantwortlich sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Gewalt und Missbrauch auch in den Behinderteneinrichtungen St. Isidor und St. Pius vorkamen, die dort betroffenen Menschen wenden sich aber seltener an Opferschutzkommissionen, auch gibt es Kommunikationsprobleme. Insgesamt wurde mit Methoden der Geschichts- und Sozialwissenschaft herausgearbeitet, welche strukturellen, institutionellen und personellen Voraussetzungen Gewalt und Missbrauch begünstigten bzw. warum die Kinder und Jugendlichen davor nicht geschützt wurden. Die Studie wurde am Freitag, 25. Oktober im Ursulinenhof in Linz präsentiert. Über die Ergebnisse wurden in den Medien Österreich weit berichtet.

News 24.10.2019

The Need for Wheat

Neue Publikation in der internationalen Buchreihe

News 17.10.2019

Zuschlag für ein Forschungsprojekt zur nachhaltigen Entwicklung des Alpentourismus
 

Dr.in Herta Neiß, Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (MBA-Tourismusmanagement) erhielt gemeinsam mit Salzburg Research, der FH-Salzburg, dem Tourismusverband Berchtesgadener Land, Tourismusverband Wagrain Kleinarl sowie dem Tourismusverband Wolfgangsee den Zuschlag für ein grenzüberschreitendes Interreg-Forschungsprojekt mit einem Gesamtvolumen von Euro 679.194, das auf 2 ½ Jahre Zusammenarbeit ausgelegt ist.

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam Strategien für eine nachhaltige Entwicklung des Alpentourismus zum Erhalt natürlicher und kultureller Lebensräume zu erarbeiten, die sowohl von der Tourismuswirtschaft mitgetragen werden, als auch bei der einheimischen Bevölkerung Akzeptanz finden. Gemeinsam mit Tourismusdestinationen in Oberösterreich (Wolfgangsee), Bayern (Berchtesgadener Land) und Salzburg (Wagrain Kleinarl) wird ein grenzüberschreitendes Modell erarbeitet, das den ressourcenschonenden und energieeffizienter Umgang mit den natürlichen und kulturellen Lebensräumen in touristische Destinationen zum Ziel hat. Dabei wird zudem Fragen nach der Erreichbarkeit von Destinationen nachgegangen und Besucherlenkungsmaßnahmen erarbeitet, um saisonale Spitzenbelastungen zu entzerren.
 

Event 16.10.2019

Mittwochskolloquium

Vorträge im Wintersemester 2019/20