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Institut für

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Institut für

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Leitbild

Das Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte beschäftigt sich mit Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel. Wir betrachten Wirtschaftsgeschichte (als Geschichte des Umgangs von Menschen mit Ressourcen aller Art)  und Sozialgeschichte (als Geschichte der vielfältigen Beziehungen zwischen Personen und Gruppen) im wechselseitigen Zusammenhang. Zudem knüpfen wir Bezüge zu weiteren Aspekten der historischen Realität (Umwelt, Technik, Politik, Recht, Kultur usw.). Dabei bemühen wir uns um einen zeitlich, räumlich und gesellschaftlich differenzierten Blick:

  • In zeitlicher Hinsicht betrachten wir kurz-, mittel- und langfristige Entwicklungen, wobei die Ausprägungen der Moderne seit etwa 1500 im Mittelpunkt stehen.
  • In räumlicher Hinsicht verknüpfen wir globale, europäische, nationale, regionale und lokale Blickwinkel.
  • In gesellschaftlicher Hinsicht untersuchen wir Ungleichheiten nach Klassen, Geschlechtern, Generationen und anderen Kontrasten.

Bei all dem gilt unser Augenmerk dem Wechselspiel von gesellschaftlichen Strukturen und der Praxis menschlichen Denkens und Handelns.

Lehre

In der Lehre koordinieren wir das Fach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung im Bachelor- und Masterstudium Lehramt Sekundarstufe (in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der JKU Linz und den beiden Pädagogischen Hochschulen in Linz). Zudem erweitern wir wirtschafts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Studiengänge um eine historische Perspektive. In den Doktoratsstudien Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Geistes- und Kulturwissenschaften betreuen wir im Fach Geschichte Dissertationsprojekte des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der am Institut angesiedelte Universitätslehrgang für Tourismusmanagement eröffnet weitere Berufsperspektiven.

Forschung

In der Forschung leiten sich unsere Fragen aus fachlichen Kriterien und gesellschaftlichen Orientierungsbedürfnissen ab: Naturnutzung, Wirtschaftskonjunkturen und -krisen, Warenketten, Technisierung, Migration, Arbeitswelt, Familienleben, Konsumkultur, Lebensstandard und so fort. Die verwendeten Quellen und Methoden sind breit gestreut: von quantitativ-erklärenden Ansätzen, die statistisch erfassbare Massendaten auswerten, bis zu qualitativ-verstehenden Ansätzen, die mündliche, schriftliche und bildliche Ego-Dokumente entschlüsseln. Zur Interpretation der erhobenen Sachverhalte stützen wir uns auf wirtschafts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Kategorien, Theorien und Begriffe. Dabei besitzt die interdisziplinäre Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert.

Vermittlung

In der Vermittlung von Erkenntnissen nutzen wir neben den herkömmlichen Formen des Wissenschaftsbetriebs vielfältige Medien. Wir geben Fachzeitschriften und Buchreihen heraus, veranstalten Tagungen, Workshops und Vorträge sowie beteiligen uns an (inter-)nationalen Organisationen und Netzwerken. Einen Schwerpunkt bildet die Kuratierung von Museen und Ausstellungen (z.B. Oberösterreichische Landesausstellung 2021). Zudem melden wir uns mit unserer Expertise in öffentlichen Debatten zu Wort und engagieren uns für einen offenen, fachgerechten und verantwortungsvollen Umgang mit der Vergangenheit (z.B. Gedenkstätte Auschwitz).

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