"Gegenbewegungen" - Archiv.

Wintersemester 21/22

11.10.2021: Robert Kuttner: After Neoliberalism in America and Europe: Alliances and Conflicts of Class and Culture.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und wird vom Karl-Renner-Institut veranstaltet.
Moderation: Sebastian Schublach

Zeit: Montag, 11.10.2021, 18.30 Uhr

Ort: Online via Zoom und Livestream hier: www.youtube.com/KarlRennerInstitut

Anmeldung auf: www.renner-institut.at

 

12.10.2021: Robert Kuttner: A Green New Deal in the US: A New Countermovement to Excessive Marketisation?

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Robert Kuttner wird aus den USA zugeschaltet, die Veranstaltung ist in Präsenz geplant und wird live online gestreamt.

Moderation: Andreas Novy, Kommentar. Eva Konzett
 

Zeit: Dienstag, 12.10.2021, 19.00 Uhr

Ort: Wien, VHS Wiener Urania, Dachsaal, Uraniastraße 1, 1010 Wien

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: www.vhs.at/de/k/558586509 

 

13.10.2021: Robert Kuttner: The Biden Administration’s foreign policies between planetary Co-Existence and a new Cold War? (With the focus on China and Russia).

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Robert Kuttner wird aus den USA zugeschaltet, die Veranstaltung ist in Präsenz geplant und wird live online gestreamt.

Moderation: Brigitte Aulenbacher, Kommentar: Andreas Novy, Heinz Gärtner
 

Zeit: Mittwoch, 13.10.2021, 19.00 Uhr

Ort: Linz: Central Linz, Landstraße 36, 4020 Linz

Video auf Youtube

 

14.10.2021: Robert Kuttner: Karl Polanyi’s Relevance in the contemporary conjuncture of contested Marketization.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. 
Kommentar: Roland Atzmüller, Moderation: Fabienne Décieux

Abstract und Biografie Robert Kuttner

Zeit: Donnerstag, 14.10.2021, 19.00 Uhr

Ort: Online via Zoom, Hosting: JKU Linz

Video auf Youtube

 

20.10.2021: Hans-Jürgen Urban, Klaus Dörre und Barbara Blaha im Gespräch: „Mosaik-Linke“, „demokratische Klassenpolitik“, „Agenda für dich und mich“ Reform oder Transformation des Kapitalismus?

Die Veranstaltung ist in Präsenz bzw. hybrid geplant und wird live online gestreamt.

Moderation: Fabienne Décieux
 

Zeit: Mittwoch, 20.10.2021, 19.00 Uhr

Ort: Linz, Central Linz, Landstraße 36, 4020 Linz

Video auf Youtube

 

02.11.2021: Tobias Matzner: Die Algorithmisierung der Gesellschaft und demokratische Gegenbewegungen

Online via Zoom, Hosting: Wiener Volkshochschulen

Moderation: Astrid Krisch, Kommentar: Mareen Köpnick und Bianca Prietl
 

Zeit: Dienstag, 2.11.2021, 19.00 Uhr

Ort: Online via Zoom, Hosting: Wiener Volkshochschulen

Video auf Youtube

 

09.11.2021: Jörg Flecker und Natascha Strobl im Gespräch: Soziale Bewegungen, umkämpfte Solidaritäten und rechte Identitätspolitiken

Die Veranstaltung ist in Präsenz geplant, ev. werden Expert*innen zugeschaltet.

Moderation: Roland Atzmüller
 

Zeit: Dienstag, 9.11.2021, 19.00 Uhr

Ort: Wien,VHS Veranstaltungszentrum Praterstern, Praterstern 1, 1020 Wien

Video auf Youtube

 

10.11.2021: Carina Altreiter, Natascha Strobl und Roland Atzmüller im Gespräch: Von den sozialen und ökologischen Krisen zum „Radfahrer*innensyndrom“

Die Veranstaltung ist in Präsenz geplant (ev. werden Expert*innen zugeschaltet) und wird live online gestreamt.

Moderation: Brigitte Aulenbacher
 

Zeit: Mittwoch, 10.11.2021, 19.00 Uhr

Ort: Linz, VHS Wissensturm, Kärntner Straße 26, 4020 Linz

Video auf DorfTV

 

11.11.2021: Fred L. Block: Why are Liberal Democracies in Crisis?

Online via Zoom. Hosting: Wiener Volkshochschulen
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. 

Zeit: Donnerstag, 11.11.2021, 20.00 Uhr

Ort: Online via Zoom, Hosting: Wiener Volkshochschulen

Video auf Youtube

 

15.11.2021: Fred Block: Paths Out of the Crisis:  Envisioning a Post-COVID World

Online Lecture by Fred Block, hosted by JKU Linz

It follows from the first talk that significant structural reforms are needed to protect democratic governance and to cope effectively with climate change.  However, even in proposals for a Green New Deal that would be global in its reach, we tend to have something more like a laundry list of needed changes rather than a coherent vision of an alternative to the world we had before the global pandemic.

The lecture will argue that the project of democratizing habitation could provide an agenda and a vision that could assemble and mobilize political majorities in many nations.  Why habitation?  Why democratizing habitation?   The lecture will seek to answer these questions.

Commentary: Brigitte Aulenbacher, JKU Linz, IKPS und Bernhard Kittel, Universität Wien

Moderation: Fabienne Décieux, Universität Wien, IKPS

Video auf Youtube

 

16.11.2021: The Department of Political Science at Central European University invites You to an Online Interview with Fred L. Block, Vienna Karl Polanyi Visiting Professor / Research Professor, University of California, Davis

American Capitalism: Choosing Among Trump, Biden, and Bernie Sanders
5:30 - 6:45 P.M. CET / Nov 16, 2021

INTERVIEWER /
Raimund Löw, Journalist and Historian, ORF and Falter

MODERATOR /
Carsten Q. Schneider, Professor, CEU

 

17.11.2021: Sigrid Betzelt: Autoritäre Sozialpolitik, Rechtspopulismus, Solidarität

Online via Zoom, Hosting: VHS Linz.

Moderation: Roland Atzmüller, Kommentar: Raphael Deindl 
 

Zeit: Mittwoch, 17.11.2021, 19.00 Uhr
 

23.11.2021: Markus Wissen: Jenseits der Carbon Democracy

Moderation: Magdalena Prieler, Kommentar: Margaret Haderer
 

Zeit: Dienstag, 23.11.2021, 19.00 Uhr

Ort: Online via Zoom, Hosting: Die Wiener Volkshochschulen

Video auf Youtube

 

30.11.2021: Stefanie Hürtgen und Uli Brand: Covid 19: Arbeit, transnationale Wirtschaftsentwicklung und sozialökologische Transformation.

Die Veranstaltung wird live online gestreamt.

Moderation: Andreas Novy, Kommentar: Stefanie Gerold


Zeit: Dienstag, 30.11.2021, 19.00 Uhr

Ort: Online via Zoom, Hosting: Die Wiener Volkshochschulen

Video auf Youtube

 

01.12.2021: Stefanie Hürtgen und Ernst Langthaler: Arbeit und Wirtschaft in der Corona Krise

Die Veranstaltung wird live online gestreamt.

Moderation: Johanna Grubner
 

Zeit: Mittwoch, 1.12.2021, 19.00 Uhr

Ort: Online

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: VHS Linz

 

 

Sommersemester 2021

23. März:
Karl Polanyi – Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen
Moderation: Brigitte Aulenbacher

Video auf Youtube

Erleben wir derzeit (wieder) eine große Transformation der Gesellschaft, wie sie der österreichisch-ungarische Sozialwissenschaftler und Ökonom Karl Polanyi als Ergebnis von „Doppelbewegungen“ in kapitalistischen Marktgesellschaften beschrieben hat: der wirtschaftsliberalen „Bewegung“ hin zu einer „Entbettung des Marktes“, die „Gegenbewegungen“ hervorruft, durch die Menschen sich zu schützen suchen? Wie lassen sich der Finanzmarktkapitalismus, die Wirtschafts-, Sorge- und Umweltkrisen, die sozialen Proteste, die Pandemie und ihre Bearbeitung mit Polanyi verstehen? In welcher Weise fordern sie dazu heraus, der Wirtschaft ihren Platz zuzuweisen? Die Eröffnungsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Gegenbewegungen“ gibt erste Antworten.

Roland Atzmüller ist assoziierter Professor am Institut für Soziologie, Abteilung für Gesellschaftstheorie und Sozialanalysen der JKU Linz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind kritische Gesellschaftstheorien, Veränderung des Wohlfahrtsstaates und der Sozialpolitik. Veröffentlichungen: Krisenbearbeitung durch Subjektivierung. Kritische Theorie der Veränderung des Staates im Kontext humankapitalzentrierter Sozialpolitik (2019), Capitalism in Transformation. Movements and Countermovements in the 21st Century (hrsg. zusammen mit Brigitte Aulenbacher, Ulrich Brand, Fabienne Décieux, Karin Fischer, Birgit Sauer) (2019).

Dr. Markus Marterbauer ist Chefökonom der Arbeiterkammer Wien. Er studierte Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien, war dort von1988-1994 Universitätsassistent, anschließend bis 2011 Konjunkturreferent am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung und ist seit 2011 in seiner derzeitigen Funktion. Er unterrichtet an der WU Wien und der Universität Wien und ist Vizepräsident des Fiskalrates. Gemeinsam mit Brigitte Aulenbacher, Andreas Novy und Armin Thurnher fungierte er 2020 als Herausgeber des Buches „Karl Polanyi. Wiederentdeckung eines Jahrhundertdenkers“ (Falter-Verlag).

Andreas Novy ist Sozioökonom, Leiter des Institute for Multi-Level Governance and Development (MLGD) und außerordentlicher Universitätsprofessor am Department Sozioökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident der Internationalen Karl Polanyi Society (IKPS) und Mitglied des Foundational Economy Collective.

Magdalena Prieler ist Wirtschaftswissenschaftlerin und Umweltaktivistin. Als Lehrassistentin am Institute for Multi-Level Governance and Development der WU Wien ist sie zuständig für das Fach Zukunftsfähiges Wirtschaften.


13. April:
Richard Kozul-Wright: International trade and climate justice
Kommentar: Karin Fischer, Moderation: Roland Atzmüller

Video auf DorfTV

Hyperglobalisierung hat eine Form des internationalen Handels gefördert, die Ungleichheit, instabile Finanzmärke und die Klimakrise befeuert. Für Strategien der Klimagerechtigkeit braucht es einen neuen Multilateralismus, um Strategien eines globalen grünen New Deal voranzutreiben. Indem nationale Handlungsspielräume gewahrt bleiben, können national Wohlstand und Nachhaltigkeit gefördert werden, und gleichzeitig die Rahmenbedingungen internationaler Politik gestärkt werden, die ein gutes Leben für alle innerhalb planetarischer Grenzen ermöglichen.

Richard Kozul-Wright ist Ökonom und Direktor der Abteilung für Globalisierungs- und Entwicklungsstrategien der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Er hat bei den Vereinten Nationen sowohl in New York als auch in Genf gearbeitet. Sein jüngstes Buch ist The Resistible Rise of Market Fundamentalism (mit Paul Rayment).

Karin Fischer ist historische Sozialwissenschaftlerin und leitet den Arbeitsbereich Globale Soziologie und Entwicklungsforschung am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz. Sie beschäftigt sich inForschung und Lehre mit neoliberaler Transformation, Entwicklungstheorien und ungleicher Entwicklung in historischer und transnationaler Perspektive.


21. April:
Andrew Cumbers: The Return of the Public
Kommentar: Alexandra Strickner, Moderation: Roland Atzmüller

Seit fast einem halben Jahrhundert werden unsere Wirtschaft und Gesellschaft von einem ideologischen Apparat beherrscht, der die Werte des privaten Individuums und die Freiheit zur Anhäufung von persönlichem Reichtum ohne Rücksicht auf weitere Folgen propagiert. Es wird immer deutlicher, dass dieses Projekt der neoliberalen Hegemonie ein komplettes Desaster für die Menschheit und den Planeten darstellt. Die Wiederbelebung des öffentlichen Eigentums, die wachsende Rolle des Staates bei der Re-Regulierung der Wirtschaft und die Beweise der aktuellen Pandemie dafür, dass die entscheidenden Probleme unserer Zeit nur durch kollektive Lösungen angegangen werden können, haben die Frage der Öffentlichkeit wieder in den Vordergrund der zeitgenössischen Debatten gerückt. Aber es bilden sich unterschiedliche Öffentlichkeiten heraus, z.B. das Eintreten für eine demokratischere, progressive Öffentlichkeit gegen eine eher ausgrenzende, fremdenfeindliche Politik. In diesem Vortrag erläutere ich die kritischen Fragen, die in den aufkommenden politischen und wirtschaftlichen Agenden um die Rückkehr der Öffentlichkeit auf dem Spiel stehen, und die angebotenen Alternativen.

Andrew Cumbers ist Professor für regionale politische Ökonomie an der University of Glasgow und Chefredakteur der Zeitschrift Urban Studies. Derzeit ist er Inhaber eines European Research Council Advance Grant zur Erforschung des Phänomens der globalen Rekommunalisierung und Autor von Reclaiming Public Ownership: Making Space for Economic Democracy (Zed), das mit dem Myrdal-Preis der European Association of Evolutionary Political economy ausgezeichnet wurde.

Alexandra Strickner ist politische Ökonomin und Mitbegründerin von Attac Österreich. Sie beschäftigt sich seit 20 Jahren beruflich mit Handels- und Investitionspolitik, sowie der Entwicklung und Förderung wirtschaftlicher Alternativen zur neoliberalen Globalisierung. Sie hat die Allianz Wege aus der Krise, sowie die Stopp GATS, TTIP Stoppen und "Anders Handeln" Plattform mitinitiiert und zwei Kongresse zum Thema "Das gute Leben für alle" in den Jahren 2015 und 2017 an der Wirtschaftsuniversität Wien mitorganisiert. Sie arbeitet dort seit 2016 am Institut für Multi-Level-Governance and Development und ist für Theorie-Praxis-Dialoge zuständig mit einem Schwerpunkt auf Alltagsökonomie.


27. April:
Ulrike Knobloch: Ökonomie des Versorgens
Kommentar: Andreas Novy, Moderation: Michael Getzner

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Ausgehend vom gleichnamigen Sammelband, den sie im Jahr 2019 herausgegeben hat, wird sie in ihrem Vortrag die Ökonomie des Versorgens in ihren Grundzügen entwerfen. Selbst in einer kapitalistischen Marktwirtschaft findet die Versorgung nicht allein über den Markt statt, sondern immer auch über den öffentlichen Sektor, den Nonprofit-Sektor und die privaten Haushalte. Um ein zukunftsfähiges und geschlechtergerechtes Wirtschaftssystem gestalten zu können, müssen die Zusammenhänge zwischen diesen vier Sektoren und insbesondere die Verlagerungsprozesse zwischen bezahlter und unbezahlter Versorgungsarbeit verstanden werden.

Prof. Dr. Ulrike Knobloch ist Volkswirtin und feministische Wirtschaftsethikerin. Seit 2016 hat sie die Professur für Ökonomie und Gender im Fach Wirtschaft und Ethik an der Universität Vechta inne.

Andreas Novy ist Sozioökonom, Leiter des Institute for Multi-Level Governance and Development (MLGD) und außerordentlicher Universitätsprofessor am Department Sozioökonomie der
Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident der Internationalen Karl Polanyi Society (IKPS) und Mitglied des Foundational Economy Collective.


4. Mai:
Nancy Fraser: Incinerating nature. Why global warming is baked into capitalist society
Kommentar: Attila Melegh, Moderation: Andreas Novy, Laudatio: Brigitte Aulenbacher

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Laudatio von Brigitte Aulenbacher

Armin Thurnher - Nancy Fraser, Karl Polanyi und ich

Keynote by Nancy Fraser:
Viele Gesellschaften haben ökologische Krisen erlebt; einige sind sogar an selbstverschuldeten ökologischen Problemen zugrunde gegangen. Aber:  kapitalistische Gesellschaften produzieren solche Krisen nicht zufällig, sondern als Ergebnis ihrer intrinsischen Struktur. Indem Erkenntnisse von Polanyi und Marx kombiniert werden, wird ein  tiefsitzender ökologischer Widerspruch ausgegraben, der im Kern der kapitalistischen Gesellschaft verankert ist und von dem anzunehmen ist, dass er der zentrale Motor der globalen Erwärmung ist. Weit davon entfernt, für sich allein zu stehen, ist dieser Widerspruch jedoch mit mehreren anderen (ökonomischen, sozialen und politischen) verwoben, die ebenso endemisch für den Kapitalismus sind – und ebenso in die gegenwärtige Krise verwickelt sind. Nachdem der Klimawandel innerhalb der “allgemeinen Krise” des Systems verortet worden ist, vertritt der Vortrag die Ansicht, , dass der erste Widerspruch nicht unabhängig vom zweiten erfolgreich gelöst werden kann. Die Schlussfolgerung lautet,  dass eine Ökopolitik, die es mit der Rettung des Planeten ernst meint, antikapitalistisch und transökologisch sein muss.

Nancy Fraser ist Professorin für Philosophie und Politik an der New School for Social Research in New York City. Seit mehr als 20 Jahren haben Nancy Frasers Thesen zu sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Feminismus öffentliche Debatten auf der ganzen Welt angeheizt. In ihrer Arbeit analysiert Nancy Fraser die für unsere Welt spezifischen Ungleichheitsverhältnisse aus einer kritischen Perspektive, um Konzepte zu deren Bewältigung zu entwickeln –  zum Beispiel in Bezug auf den Wohlfahrtsstaat, Multikulturalismus, Geschlechterverhältnisse, Demokratie und Wirtschaft. Sie ist weithin bekannt für ihre differenzierte Auseinandersetzung mit  Identitätspolitik und ihre Arbeit an den philosophischen Konzeptionen von Anerkennung und Gerechtigkeit. Außerdem ist Fraser eine dezidierte Kritikerin des zeitgenössischen liberalen Feminismus und seiner Vernachlässigung von Fragen der sozialen Gerechtigkeit.

Brigitte Aulenbacher ist Soziologieprofessorin an der Johannes Kepler Universität Linz/Österreich. Sie gibt den „Global Dialogue“ und die Buchreihe „Arbeitsgesellschaft im Wandel“ mit heraus. Von ihr liegen unter anderem zu Polanyis Werk, zur Kapitalismusanalyse, zur Entwicklung von Sorgearbeit und sozialen Ungleichheiten zahlreiche Veröffentlichungen vor.

Attila Melegh ist Soziologe, Wirtschaftswissenschaftler und Historiker und a.o. Professor an der Corvinus Universität in Budapest. Neben der vergleichend-historischen Analyse von internationalen Migrations- und Bevölkerungsdiskursen forscht er auch zur Rolle globaler Hierarchien in osteuropäischen Transformationsprozessen unter Verwendung postkolonialer Kritik.

Diese Veranstaltung ist Teil der Wiener Karl Polanyi Gastprofessur und der GEGENBEWEGUNGEN Veranstaltungsreihe. Die Veranstaltungsreihe greift das Motiv der GEGENBEWEGUNGEN von Karl Polanyi auf, um die sozialen Kämpfe unserer Zeit als Antworten auf einen außer Kontrolle geratenen Marktkapitalismus kritisch in den Blick zu nehmen und über alternative Entwürfe und Visionen einer solidarischen und nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung nachzudenken.


5. Mai:
Nancy Fraser: Against the environmentalism of the rich. What capitalism’s history can teach us about ecopolitics.
Kommentar: Andreas Novy, Moderation: Brigitte Aulenbacher

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In ihrem Online-Vortrag historisiert Nancy Fraser den ökologischen Widerspruch des Kapitalismus. Sein Weg durch vier sozio-ökologische Regime der Akkumulation wird nachgezeichnet, wobei eine Reihe von regimespezifischen Sackgassen offengelegt werden, die nie endgültig gelöst, sondern vorläufig durch temporäre "Lösungen" entschärft worden sind, welche die Schäden auf subalterne Gemeinschaften abwälzen. Der Effekt ist die Aufdeckung der allgegenwärtigen Verflechtung von Umweltzerstörung mit Klasse, Geschlecht und rassisch-imperialer Herrschaft in der kapitalistischen Gesellschaft. Bei der Durchsicht der Geschichte des ökologischen Widerstands ist festzustellen, dass die Bemühungen um den Schutz der "Natur", weit davon entfernt, eigenständig zu sein, fast immer in umfassendere Kämpfe integriert waren, die sich ebenfalls auf Arbeit, soziale Reproduktion und politische Macht konzentrieren. Der Vortrag entlarvt den Single-Issue-Ökologismus als "den Ökologismus der Reichen" und wägt die Aussichten ab, die Umweltgerechtigkeit, Degrowth und einen Green New Deal in einer transökologischen, antikapitalistischen Bewegung zu vereinen, deren Ziel man Ökosozialismus nennen könnte.


11. Mai:
Kelle Howson: The Fairwork Foundation: Strategies for improving platform work in a global context
Kommentar: Benjamin Herr, Moderation: Roman Seidl

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Die Gig-Economy wächst weltweit rasant, da digitale Arbeitsplattformen eine zunehmende Bandbreite an Dienstleistungen vermitteln. Sowohl geografisch gebundene als auch dezentrale Gig-Arbeit bieten neue Verdienstmöglichkeiten, auch für diejenigen, die größere Barrieren bei der gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben erfahren haben, wie Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, People of Colour, ethnische Minderheiten und Frauen. In den meisten Rechtsordnungen haben ArbeitnehmerInnen in der Gig-Economy jedoch weniger Sicherheit, weniger Rechte und Schutz und sind größeren Risiken ausgesetzt als ArbeitnehmerInnen außerhalb der Gig-Economy. In Absprache mit ArbeitnehmernInnen und anderen Stakeholdern hat das Fairwork-Projekt fünf übergreifende Prinzipien für faire Arbeit in der Gig-Economy entwickelt. Diese Prinzipien werden verwendet, um die Praktiken der großen geografisch gebundenen Plattformen in mehr als 20 Ländern sowie der globalen Cloudwork-Plattformen zu bewerten. Durch diese Aktionsforschungsmethode will Fairwork die Plattformen dazu ermutigen, ihre Praktiken zu verbessern und dazu beitragen, die Diskurse über Arbeit auf digitalen Plattformen zu verändern. Während die Prinzipien als Anerkennung der beschleunigten Globalisierung der Arbeitsorganisation, die durch digitale Arbeitsplattformen vorangetrieben wird, universell sein sollen, hebt unsere Forschung hervor, dass die Erfahrung von selbst entfernten Online-Gigarbeitern geografisch sehr kontingent ist.

Dr. Kelle Howson arbeitet als Wissenschaftlerin am Fairwork-Projekt des Oxford Internet Institute. Sie hat einen beruflichen Hintergrund in Entwicklungsforschung, Wertschöpfungsketten und ethischer Zertifizierung. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Arbeitsbedingungen in der globalen Gig-Economy. Als Teil des Fairwork-Projekts untersucht Kelle die Arbeitsbedingungen sowohl für ortsgebundene Gig-Worker (wie Ride-Hail-FahrerInnen, Kuriere und Reinigungskräfte) als auch für Online-Gig-Worker (wie DatenverarbeiterInnen und Online-FreiberuflerInnen). Kelle hat zu den jüngsten Berichten über die Auswirkungen von COVID-19 für Gig Worker und die Gig Economy beigetragen. Zuvor war sie als Senior Researcher im Labour Leaders' Office der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern tätig und spezialisierte sich auf die Bereiche Wohnungsbau und Stadtentwicklung sowie Primärproduktion.

Benjamin Herr arbeitet am Institut für Soziologie der Universität Wien und ist Stipendiat der Österreichischen Akademien der Wissenschaften. Seine Arbeitsschwerpunkte sind an der Schnittstelle zwischen Digitalisierung, prekärer Arbeit, Gig-Economy und betrieblicher Mitbestimmung angesiedelt.

18. Mai:
Julie Froud: Renewing the foundational economy: a challenge of co-ordination

Kommentare: Jürgen Etzlessbichler, Jakob Kapeller, Moderation: Alexander Hamedinger

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Der Vortrag “Renewing the foundational economy: a challenge of co-ordination” wird die Bedeutung der Alltagsökonomie und die Relevanz von Erneuerung untersuchen. Dies wird in zwei Dimensionen betrachtet werden. Erstens, anhand der Erneuerung der materiellen und sozialen Infrastrukturen, um die Herausforderungen der Natur und des Klimas zu bewältigen, die nun auf die seit langem bestehenden Probleme der Einkommens- und Vermögensungleichheit im Kontext öffentlicher Investitionsbeschränkungen aufgeschichtet werden. Wichtige grundlegende Wirtschaftssektoren wie Wohnen, Verkehr und Ernährung sind für einen erheblichen Teil der Emissionen verantwortlich, und die Geschwindigkeit und Art ihrer Anpassung wird entscheidend sein, um die politischen Ziele für Netto-Null zu erreichen und die Bedürfnisse der BürgerInnen zu erfüllen. Zweitens besteht ein Bedarf an politischer und institutioneller Erneuerung, die mehr partizipative Ansätze zur Problemlösung umfasst und die auch den Wert von Experimenten und Lernen bei der Verbesserung der Alltagsökonomie anerkennt. Der Vortrag stützt sich auf die Diskussionen des Foundational Economy-Netzwerks sowie auf die Erfahrungen mit der Alltagsökonomie in der Praxis in Wales.

Dr. Julie Froud ist Professorin an der Alliance Manchester Business School, an der Universität Manchester, Großbritannien. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Foundational Economy mit Fokus auf Wales. Julie ist Mitglied des internationalen Forschungsnetzwerks Foundational Economy, das das Buch “Die Ökonomie des Alltagslebens” veröffentlicht hat, welches auch ins Italienische und Portugiesische übersetzt wurde. Frühere Forschungen konzentrierten sich auf die Finanzialisierung und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und Gesellschaft; dies trug zum Konzept der Foundational Economy bei.

Jürgen Essletzbichler ist Leiter des Instituts für Wirtschaftsgeographie und Geoinformatik an der Wirtschaftsuniversität in Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Evolutionsökonomik, Geographie der Ungleichheit sowie Wirtschaftsgeographie.

Dr. Jakob Kapeller ist Professor für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen und Leiter des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen sozio-ökonomischer Wandel, politische und ökonomische Ideengeschichte, Philosophie der Sozialwissenschaften sowie Verteilungsforschung und heterodoxe Ökonomie.

1. Juni:
Geld oder Leben - Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus
Brigitte Aulenbacher, Tine Haubner und Cornelia Klinger im Gespräch


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Seit geraumer Zeit erleben wir eine weitreichende Transformation des Kapitalismus, in deren Verlauf Sorge und Sorgearbeit der Gesellschaft – angesichts von Sorgekrisen und im Rahmen zahlreicher Gegenbewegungen in Form zivilgesellschaftlicher Proteste – neu zum Thema geworden sind. Die Covid-19-Pandemie hat das Ausmaß der Krisen und die „Systemrelevanz“ des Sorgens in einer Weise zum Vorschein gebracht, die dazu auffordert, über „Geld oder Leben“ und die Organisation des Sorgens neu nachzudenken.

Brigitte Aulenbacher ist Soziologieprofessorin an der Johannes Kepler Universität Linz/Österreich. Sie gibt den „Global Dialogue“ und die Buchreihe „Arbeitsgesellschaft im Wandel“ mit heraus. Von ihr liegen unter anderem zu Polanyis Werk, zur Kapitalismusanalyse, zur Entwicklung von Sorgearbeit und sozialen Ungleichheiten zahlreiche Veröffentlichungen vor.

Tine Haubner ist Soziologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politische Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sie forscht und lehrt dort zu den Rändern der BRD-Arbeitsgesellschaft (Sorgearbeit, informelle Arbeit und Freiwilligenarbeit) sowie zu Wohlfahrtsstaat, Professionen und sozialer Ungleichheit.

Cornelia Klinger unterrichtet als außerplanmäßige Professorin sorg- und kostenlos Philosophie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sie lebt und forscht privat in Hamburg mit Schwerpunkten im Bereich der Politischen Philosophie (Achsen der Ungleichheit), in der Ästhetik, in der Theoriegeschichte und Geschichtstheorie der Moderne sowie zur feministischen Theorie.

2. Juni:
Gut umsorgt im Kapitalismus? Warum und wie Sorge und Sorgearbeit vergemeinschaftet, vermarktet, technologisiert werden
Brigitte Aulenbacher, Tine Haubner und Cornelia Klinger im Gespräch

Wie die Gesellschaft Sorge und Sorgearbeit organisiert, ist in einem tiefgreifenden Umbruch begriffen. Stärker als zuvor werden sie vermarktet, technologisiert oder vergemeinschaftet. Wie diese Tendenzen die Bedeutung des Sorgens, die Organisation der Sorgearbeit, die gesellschaftliche Sorgeverantwortung und soziale Ungleichheiten berühren, ist Thema des Gesprächs, das den Bewegungen zu mehr Markt und den Gegenbewegungen zu mehr Gemeinschaft auf den Grund geht.

8. Juni:
Alex Demirovic: Transformation by desaster oder by design – Warum der Kapitalismus den Weg zur Normalität nicht zurückfinden wird

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Der Kapitalismus hat die Gesellschaften, denen er in den vergangenen Jahrzehnten und im vergangenen Jahrhundert Gestalt gegeben hat, in eine Situation geführt, die von tiefgreifenden Krisen geprägt ist. Die schwerwiegendsten Krisen sind die Wirtschafts- und Finanzkrise 2007 und 2008, die immer noch die ökonomischen und staatlichen Prozesse prägt, sowie die ökologische Krise. Diese letztgenannte Krise hat ihrerseits mehrere Dimensionen, von denen der Klimawandel die dramatischste ist. Überlagert wird dies nun noch durch die Corona-Krise. Die Gesellschaften müssten auf dieses Bündel von Krisen angemessen reagieren, aber – so die im Vortrag vertretene These – schaffen es nicht so richtig. Deswegen stellt sich heute die drängende Frage, wo die Gesellschaften stehen. Schaffen sie es, doch noch die Krisendynamik unter Kontrolle zu bringen und die Prozesse zu gestalten, oder kommt es zu wilden Prozessen, die eher nahelegen, von Katastrophe, Kollaps oder Chaos zu sprechen? Der Vortrag erörtert diese Frage und versucht, Antworten auf die Herausforderungen anzudeuten.

Alex Demiroviìc, geb. 1952, ist Gastwissenschaftler am Center for Humanities and Social Change an der Humboldt Universität zu Berlin, Senior Fellow der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Redaktionsmitglied bei LuXemburg. Arbeitsschwerpunkte: Demokratie- und Staatstheorie, kritische Theorie der Gesellschaft, Intellektuelle, Bildung und Wissen. Neuere Veröffentlichungen im Westfälischen Dampfboot: Auf den Schultern von Karl Marx (zusammen mit: Thomas Sablowski, Judith Dellheim, Alex Demirovíc, Katharina Pühl, Ingar Solty (Hrsg.) (2021)) Hrsg. von „Transformation der Demokratie - demokratische Transformation“ (2016) und zusammen mit Mario Candeias von „Europe, whatìs left? Die europäische Union zwischen Zerfall, Autoritarismus und demokratischer Erneuerung“, (2017), von „Wirtschaftsdemokratie“ (2018) sowie gemeinsam mit Susanne Lettow und Andrea Maihofer „Emanzipation. Zur Aktualität eines politischen Begriffs“ (2019).

Dr. Elisabeth Springler ist Ökonomin und Studiengangsleiterin an der FH des bfi Wien für Studiengang Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Fragen der Geldpolitik und Geldtheorie, Finanzmarktstabilität und europäische Integration.


9. Juni:
Alex Demirovic: Wirtschaftsdemokratie neu denken

Demokratie ist bislang halbierte Demokratie. Kapitalistische Gesellschaften überlassen einen großen Teil der Entscheidungen über ihre Zukunftsfestlegung den anonymen Prozessen auf den Märkten. Dort wird nach Gesichtspunkten des Gewinns entschieden, in welche Bereiche investiert wird, welche Produkte erzeugt werden, wie die Menschen leben. Die Folgen solcher Entscheidungen müssen zwar alle tragen: am Arbeitsplatz, in den Lebensgewohnheiten, in den ökologischen Folgen, aber diese Vielen können an den Entscheidungen nicht mitwirken.

Der Vortrag stellt die Tradition der Wirtschaftsdemokratie vor, argumentiert für eine Neufassung, die den heutigen Herausforderungen angemessen ist und plädiert für eine Ausdehnung demokratischer Willensbildung auch auf die Bereiche der Wirtschaft.

 

15. Juni:
Juliet Schor: Rehabilitating the Sharing Economy

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Die moderne Sharing Economy wurde im Zuge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs 2008 ins Leben gerufen. Aufbauend auf der weit verbreiteten Unzufriedenheit mit dem "Business-as-usual"-Kapitalismus bot sie einen idealistischen Diskurs, der humanisierte Austauschbeziehungen, ökologische Vorteile und Autonomie für die TeilnehmerInnen versprach. Seine eifrige Verbreitung war auf Technophilie und motivierte Argumentation zurückzuführen. Die Präsenz von Non-Profit-Organisationen und gemeinschaftlichen Sharing-Einrichtungen im "Sharing"-Raum verlieh der idealistischen Rhetorik der großen, gewinnorientierten Plattformen ebenfalls Glaubwürdigkeit. Als die Sharing-Plattformen jedoch wuchsen, riefen sie ein kritisches Narrativ hervor, das die Unternehmen als gierig, gesetzlos und ausbeuterisch entlarvte, was zu urbaner Verschmutzung und Dysfunktion führte. Basierend auf einem Jahrzehnt Forschung über mehr als 15 Plattformen und das Sharing beleuchtet dieser Vortrag die Janusköpfigkeit der "Sharing Economy", skizziert ihren Werdegang und diskutiert, was notwendig ist, um die utopischen Versprechen der Anfangstage zu erfüllen

Juliet Schor ist Professorin für Soziologie am Boston College. Ihr jüngstes Buch: „After the Gig: how the sharing economy got hijacked and how to win it back“ (University of California Press, September 2020). Derzeit forscht sie zu Gig-Ökonomie und Zukunft der Arbeit, Zeitnutzung und Triebkräften von Kohlenstoffemissionen.

Elke Schüßler ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Vorständin des Instituts für Organisation an der Johannes Kepler Universität Linz. Sie forscht zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel und Arbeitsstandards und untersucht, wie diese mit Hilfe von Theorien zu organisatorischem und institutionellem Wandel, Kreativität und Pfadabhängigkeit adressiert werden können.

Katarzyna Gruszka, PhD, ist am Institut for Ecological Economics an der WU Wien tätig. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit digitalen Plattformen, Sharing Economy und dem Kontext der Technologie-Kapitalismus-Dynamik. In ihrer Postdoc-Forschung beschäftigt sie sich mit plattformvermittelter Arbeit, der (Un-)Sichtbarkeit von Plattformarbeit und PlattformarbeiterInnen, und der wachsenden Prekarisierung von Arbeit. Im Rahmen eines von der HBS geförderten Projekts "Platform Cleaners" untersucht sie derzeit die plattformvermittelte Haushaltsreinigung.

 

Veranstalter*innen:

VHS Wien
VHS Linz/Wissensturm
WU Wien: Institute for Multi-Level Governance and Development
TU Wien
JKU Linz: Abteilung für Gesellschaftstheorie und Sozialanalysen am Institut für Soziologie
International Karl Polanyi Society (Wien)
Gesellschaft für Kulturpolitik (Linz)
Institut für Angewandte Entwicklungspolitik (Linz)

Kooperationspartner*innen:

Arbeiterkammer OÖ
Arbeiterkammer Wien

 

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