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Institut für
Soziologie
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Vergangene Events

Die Folgen der EU-Freihandelspolitik in Afrika & mögliche Alternativen

LINZ | 15. November 2017 | 18:00 Uhr
Festsaal der Arbeiterkammer OÖ | 4020 Linz, Volksgartenstr. 40

im Bild v. l.:  Dennis Tamesberger | Boniface Mabanza | Julia T. Eder | Alexandra Strickner

Während bei uns der Widerstand gegen TTIP und CETA weiterhin besteht, zwingt die EU vielen afrikanischen Ländern still und heimlich Freihandelsverträge auf. Über die Folgen der EU-Handelspolitik für die Menschen in Afrika und mögliche Alternativen diskutierten:

Boniface Mabanza | Experte für Entwicklungspolitik.
Der Literaturwissenschafter, Philosoph und Theologe stammt aus Kimbongo in der DR Kongo.
Er arbeitet seit 2008 bei der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg.

Alexandra Strickner | Ökonomin und Mitbegründerin von Attac

Dennis Tamesberger | Referent für Arbeitsmarktpolitik der Abt. Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik der Arbeiterkammer Oberösterreich

Moderation: Julia Theresa Eder | JKU

Bild: Gernot Almesberger



 

ECONOMIC PARTNERSHIP AGREEMENTS | EPAs

Die Auswirkungen der EU-Freihandelsabkommen
auf afrikanische Länder

WIEN | 13. November 2017 | 18:00 bis 21:00 Uhr
Seminar- und Veranstaltungszentrum Catamaran | 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1

Einen Überblick zum aktuellen Verhandlungsstand der EPAs gibt

Boniface Mabanza | Experte für Entwicklungspolitik.
Der Literaturwissenschafter, Philosoph und Theologe stammt aus Kimbongo in der DR Kongo.
Er arbeitet seit 2008 bei der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg.

Mit ihm diskutieren über die Auswirkungen der EU-Freihandelspolitik auf Afrika

Angela Pfister | Österreichischer Gewerkschaftsbund und
Jörg Wojahn | Leiter der EU-Kommissionsvertretung in Wien

Moderation: Julia Eder | JKU Linz

 

Workshop: GEMEINSAM FREIHANDEL ENTGEGENTRETEN!

WIEN | 13. November 2017 | 14:00 bis 17:30 Uhr
Seminar- und Veranstaltungszentrum Catamaran | 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1

WS-LeiterInnen: Carla Weinzierl /Attac | Florian Horn /RLS Brüssel und Julia Eder /JKU Linz

Zuerst geben wir eine kurze Einführung in Freihandelsmythen und liefern Argumente, die gegen sie angeführt werden können. Welche Annahmen stecken dahinter, dass schrankenloser Handel für alle Beteiligten am besten ist?
Welche Kritik wurde daran von verschiedenen Personen formuliert?
Gemeinsam wollen wir uns einen Überblick verschaffen.

Danach setzen wir uns mit der Freihandelspolitik der Europäischen Union und Widerstand dagegen auseinander. Wir geben einen Input zu den Aktivitäten von unterschiedlichen Protestbewegungen und machen uns Gedanken, was wir von ihnen lernen können.

Unser Ziel ist es, einen Austausch zwischen GewerkschafterInnen und AktivistInnen anderer freihandelskritischen Organisationen zu ermöglichen.
Der Workshop wird deshalb interaktiv gestaltet sein und viel Raum für Diskussionen bieten.

Die Teilnahme ist kostenlos.


 

ZIVILGESELLSCHAFT travels SOUTH -

historische und dekoloniale Sichtweisen auf einen schillernden Begriff

Vortrag von Karin Fischer
bei den 16. Entwicklungspolitischen Hochschulwochen.

Mittwoch, 8. November 2017, Universität Salzburg

„Shrinking Spaces“ – Mehr Raum für Globale Zivilgesellschaft!

16. Entwicklungspolitische Hochschulwochen, organisiert von Südwind Salzburg, 6. - 16. 11. 2017

ÖSTERREICH – Land der BILDUNGSVERERBUNG?

Das SDG 4 und die Herausforderung gleichberechtigter Bildung für Alle

Montag, 6. November 2017 | 18:00 bis 21:00 Uhr
Johannes Kepler Universität Linz | Uni-Center BR 6

VORTRAG und PODIUMSDISKUSSION

KEY NOTE
Barbara Herzog-Punzenberger / JKU
Bildungsungleichheit in Österreich – Bestandsaufnahme und Herausforderungen

FAZIT
Karin Fischer / JKU
Bildungsungleichheiten in nationaler und globaler Perspektive

Gesamtes Programm

Sozialismen in Entwicklung:
Marx und der Globale Süden

30. Oktober 2017 | 19:00 bis 21:00 Uhr
ÖGB Fachbuchhandlung | 1010 Wien, Rathausstraße 21

Sozialistische Theorien von „Entwicklung“ und die Versuche ihrer praktischen Realisierung waren historisch äußerst wirkmächtig, nicht nur im globalen Norden, sondern auch im globalen Süden. Zahlreiche Länder in Asien, Lateinamerika und Afrika versuchten, sozialistische Modelle an regionalspezifische Bedingungen und dynamische Machtverhältnisse auf globaler Ebene anzupassen. Das brachte eine Vielzahl verschiedener Sozialismen hervor, von denen sich manche auf Marx beriefen, andere jedoch explizit vom Marxismus und insbesondere dem Marxismus-Leninismus abgrenzten. Zwischen den verschiedenen Sozialismen in Ost und Süd lassen sich daher nicht nur Transfers und Kooperationen, sondern auch Konkurrenzbeziehungen feststellen. Wieso war Sozialismus für viele Regierungen im globalen Süden ein attraktives Modell – und welche Akteure im globalen Süden greifen heute auf Marx zurück? Was leisten marxistische Theorien, die bisweilen als veraltet und eurozentristisch kritisiert werden, zum Verständnis aktueller Umwälzungsprozesse?

Diese Fragen sollen anlässlich des Hundertjahresjubiläums der Oktoberrevolution sowie vor dem Hintergrund zweier Neuerscheinungen diskutiert werden: „Marx und der globale Süden“ (Hg. Felix Wemheuer) sowie „Socialisms in Development“ (Hg. Eric Burton), die neue Ausgabe des Journal für Entwicklungspolitik (JEP).
Wir laden herzlich ein zu Diskussion und Gesprächen bei Getränken und Buffet!

Präsentation und Diskussion mit:

Felix Wemheuer | Universität zu Köln
Eric Burton | Universität Wien
Julia Eder | JKU Linz

Moderation: Andrea Komlosy | Universität Wien

JEP 3/2017 "Socialisms in Development"

Bild: Mattersburger Kreis

Eduard-März-Preis 2017 für Julia Eder

Auf dem Bild:
Julia Theresa Eder und Markus Marterbauer, Abteilungsleiter Wirtschaftswissenschaft und Statistik der AK Wien

Es freut uns bekannt zu geben, dass der Eduard-März-Preis 2017 der Arbeiterkammer Wien an Julia Theresa Eder (JKU) und Etienne Schneider (Universität Wien) verliehen wurde. Sie erhielten am 13.10.2017 in Wien den Best Paper Award für ihren Beitrag "Progressive Industrial Policy - A remedy for Europe?!", den sie im Rahmen der AK Young Economists Conference zum Thema "European integration at a crossroads" vorstellten.

Bild: Michael Ertl

„Kapitale Möglichkeiten“ – Präsentation des „Handbuch Reichtum“

am 4. Oktober 2017 im AK Bildungszentrum Wien

Karin Fischer (links im Bild) diskutiert bei der Präsentation des Handbuch Reichtum über die globale Verteilung von Vermögen und Einkommen; Manuela Boatcă (rechts), Soziologie-Professorin an der Uni Freiburg, hielt einen Vortrag zu globalen Ungleichheiten und gekaufter Staatsbürgerschaft. Insgesamt folgten ca. 120 Personen der Einladung zur Buchpräsentation.
Das Handbuch Reichtum bringt neueste Erkenntnisse zur Verteilung von Einkommen und Vermögen auf globaler, europäischer und österreichischer Ebene. Quellen des Reichtums und dessen Folgen für die Demokratie sind ebenso Thema wie das Verhältnis von Geschlecht und Verteilung und verschiedenen „Kulturen des Reichtums“.

Bild: Julia Hofmann

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