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Institut für
Soziologie
Institut für
Soziologie

Abriss der Institutsgeschichte

Das heutige Institut für Soziologie war eines der vier Gründungsinstitute der damaligen Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Linz. Das derzeit bestehende Institut wurde 1966 mit den drei Schwerpunkten gegründet:

  • „Empirie“ (Soziologie I),
  • „Wirtschaftssoziologie“ (Soziologie II) und
  • „Theorie & Sozialphilosophie“ (Soziologie III)

Diese drei Schwerpunkte wurden damals als eigenständige Institute geführt. In den 1970er-Jahren wurde die Soziologie um die Bereiche

  • „Politische Soziologie“ und „Entwicklungssoziologie" (Soziologie IV) erweitert.

1978 wurden die vier Einzelinstitute durch die Einführung des UOG 1975 zu einem Institut für Soziologie zusammengeführt und in vier Abteilungen gegliedert, die in den oben genannten Gründungsinstituten wurzeln (vgl. Abbildung)

Das gegenwärtige Institut für Soziologie blickt somit auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück. Von Beginn bis heute hat das Institut für Soziologie gesellschaftliche Entwicklungen nach professionellen und wissenschaftlichen Standards analysiert und reflektiert, sich in Forschung und Lehre mit herrschenden Verhältnissen kritisch auseinandergesetzt und Stellung zu gesellschaftlichen Entwicklungen bezogen.


Im Studienjahr 2016/17 wurde im Rahmen einer 50 Jahr-Feier, zu der AbsolventInnen und Lehrende der vergangenen fünf Jahrzehnte, sowie VertreterInnen von Politik und Wirtschaft eingeladen wurden, ein Rückblick auf 50 Jahre Soziologie in Linz und ein Ausblick in die Zukunft unternommen. Im Zentrum der Diskussion standen dabei Fragen wie z.B. Soll sich Soziologie in die Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme einmischen oder soll sie sich mit deren Analyse begnügen? In welcher Form und wie darf sich Soziologie einmischen und wie ist dies mit der Forderung nach wissenschaftlicher Objektivität vereinbar?


Als eines der Gründungsinstitute der heutigen Johannes Kepler Universität hat das Institut für Soziologie den bedeutenden sozialwissenschaftlichen Ruf der JKU sowie die die Entwicklung der Soziologie und Sozialforschung in Österreich und darüber hinaus entscheidend mitgeprägt.