Herzlich willkommen am Institut für Strafrechtswissenschaften!

Die Tätigkeit unseres Instituts gründet auf einem breit gefassten Verständnis der Strafrechtswissenschaften. Sie behält stets kritisch im Blick, dass der Staat mit den Mitteln des Strafrechts wohl am intensivsten in die Rechte des Einzelnen eingreift.

Das Institut betreut die Lehre im Fach Strafrecht im Diplom- und Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften sowie die strafrechtlichen Lehrveranstaltungen im Bakkalaureats- und Masterstudium. Forschung und Lehre des Instituts umfassen die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Strafbarkeit im materiellen Strafrecht, das Strafprozessrecht, die Strafrechtstheorie sowie kriminologische Fragestellungen. Grundlagenforschung und der Austausch mit der Strafrechtspraxis stellen gleichermaßen wichtige Bereiche der Institutstätigkeit dar. Ferner zählen zum Tätigkeitsbereich des Instituts das Europa- und Völkerstrafrecht.

Institut für Strafrechts-
wissenschaften

Adresse

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Standort

Juridikum, 1. Stock, Trakt A und B

Telefon

+43 732 2468 7442,7444

E-Mail

strafrecht@jku.at

 

Abteilung für Grundlagen der Strafrechtswissenschaften
und Wirtschaftsstrafrecht
 

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Abteilung für Praxis der Strafrechtswissenschaften
und Medizinstrafrecht
 

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Abteilung für Unternehmensstrafrecht und
Strafrechtspraxis
 

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NEWS

Vier Jahre Arbeit, 3.500 Seiten: Der Linzer StPO-Kommentar ist fertig und setzt neue Maßstäbe.

Können 3.500 Seiten eine Vereinfachung sein? Für Jurist*innen ist die Antwort klar: ja. Das umfassende Werk der Herausgeber Alois Birklbauer, René Haumer (beide JKU) und Norbert Wess (wkk-Rechsanwälte) haben einen kompakten Einbänder geschaffen, der fundiert für die tägliche juristische Arbeit konzipiert ist. Das Neue: Zwar gab es bisher bereits Einbänder, doch diese haben wesentliche Aspekte ausgespart. Erstmals ist tatsächlich die gesamte Strafprozessordnung kommentiert - inklusive Verfahrensökonomie, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Verfahren, die Skills, die der Strafrechtsalltag fordert, und die Gefahren für Grundrechte und Anwaltsgeheimnis. 

„Wertloses Leben“ – die Gerichte der Zweiten Republik und das NS-Euthanasieprogramm
 

Eine neues Forschungsvorhaben an unserem Institut widmet sich der Strafverfolgung jener Täter*innen, die das NS-Euthanasieprogramm durchgeführt haben.

Projektleiter Siegmar Lengauer erhofft sich dabei Rückschlüsse, mit welcher Intention und Sorgfalt die Aufarbeitung in der Nachkriegszeit begonnen wurde. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle der Laiengerichtsbarkeit in den volksgerichtlichen Verfahren. „Es wurde offenbar versucht, die Bevölkerung in die Aufarbeitung der Verbrechen mit einzubeziehen. Ob die damalige Rechtsordnung dafür ein tragfähiges Fundament war, soll genau untersucht werden“, sagt der Universitätsassistent an der Abteilung für Grundlagen der Strafrechtswissenschaften.

Weitere Infos unter siegmar.lengauer@jku.at