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Creating Competitiveness

Wettbewerbsvorteile in einer
globalisierten, digitalen Welt

Der Wettbewerbsdruck hat sich vielerorts erhöht, Innovationszyklen sind kürzer geworden und neue Geschäftsmodelle lassen, quasi über Nacht, Kernkompetenzen erodieren. In einem derartigen Umfeld ist es eine Herausforderung, Arenen des Wettbewerbs zu gestalten, gegenwärtige Wettbewerbspositionen zu sichern und neue Positionen zu erobern.

Ziel des Forschungsschwerpunktes „Creating Competitiveness“ ist zu verstehen, wie Unternehmen in einer globalisierten, digitalen Welt, in den einzelnen Arenen des Wettbewerbs erfolgreich agieren können. Mit welchen Herausforderungen sind Unternehmen und Konzerne konfrontiert und welche Handlungsempfehlungen des Strategischen Managements sind für welche Unternehmen nützlich?

Im Rahmen einer ersten Studie wurden bereits mit 100 Top Managern aus den umsatzstärksten Unternehmen Österreichs persönliche Gespräche geführt. Erste Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Wege der untersuchten Unternehmen im Wettbewerb zu punkten sehr heterogen sind. Dementsprechend sind unterschiedliche Erkenntnisse der Disziplin für sie nutzbringend.

  •  „Dominierer“ – Setzen eigene Ziele gegen andere durch: Sie punkten durch besondere Kernkompetenzen bzw. herausragende Positionen am Markt und im Wettbewerb.
  • „Besteher“ – Sind exzellent in dem was sie tun: Sie verfügen über große Erfahrung und bestehen durch exzellentes operatives Tun in einem sehr starken Wettbewerb.
  •  „Antreiber“ – Betreten mit anderen gemeinsam Neuland: Nur wenige Unternehmen entwickeln gemeinsam mit anderen neue Geschäftsmodelle und Strategien.
  • „Netzwerker“ – Orientieren sich an wichtigen Stakeholdern: Sie bestechen durch die bestmögliche Anpassung an die Erfordernisse langjähriger Kooperationspartner.

Folgt man den Erkenntnissen dieser ersten Studie, dann sollte sich Strategisches Management an den Anforderungen der jeweiligen Wettbewerbsarenen orientieren. Noch unbeantwortet ist die Frage, welche Aktivitäten den Wechsel zwischen einzelnen Arenen bestmöglich unterstützen. Eben dies ist besonders interessant, da in einer globalisierten, digitalen und zunehmend technisierten Welt, meist nur gemeinsam neue Arenen des Wettbewerbs kreiert werden können. 

An diesem Forschungsschwerpunkt wird in Kooperation mit dem Institut für Organisation der Johannes Kepler Universität gearbeitet.

Creating Competitiveness - Transfer in die Praxis

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