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Strategische Herausforderungen

in einer globalisierten, digitalen Welt

Welche Herausforderungen ergeben sich für (österreichische) Unternehmen in einer globalisierten, digitalen Welt? Wie können sie in den einzelnen Arenen des Wettbewerbs erfolgreich agieren?

Die hohe und zunehmende Dynamik der Märkte, das Potenzial digitaler Technologien und virtueller Welten sowie Veränderungen am Arbeitsmarkt sind einige der zentralen Faktoren, die Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen stellen werden. Im Rahmen des Forschungs-Schwerpunktes „Creating Competitiveness“ gehen wir der Frage nach, wie Unternehmen in einer globalisierten, digitalen Welt in den einzelnen Arenen des Wettbewerbs erfolgreich agieren können (Kooperationsprojekt mit dem Institut für Organisation an der Johannes Kepler Universität).

In der ersten Branchen übergreifenden Studie lag der Fokus auf der Frage, welche Herausforderungen aus Sicht der Unternehmen zukünftig von höchster Relevanz sein werden. Dabei standen die Erfahrungen, Aktivitäten und Meinungen der strategischen Entscheidungsträger im Mittepunkt. Um dieses Wissen aus erster Hand zu erhalten, wurden 100 persönliche Gespräche mit Top ManagerInnen aus den umsatzstärksten Unternehmen Österreichs geführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere jene Themen als zukunftsrelevant angesehen werden, die den Unternehmen helfen, mit dem erhöhten Tempo und der gestiegenen Komplexität umzugehen. Als wichtigster Ansatzpunkt für zukünftigen Erfolg wird von den interviewten Top ManagerInnen die Fähigkeit gesehen, qualifizierte und engagierte MitarbeiterInnen für das Unternehmen zu begeistern (TOP 1). Dem folgt die kompetente Nutzung digitaler Technologien (TOP 2) sowie gleichauf, die kreative Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Fähigkeit, strategischen Wandel rasch zu bewältigen (TOP 3).

In einer komplexen und dynamischen Unternehmensumwelt dominieren die „Schnellen“ die „Langsamen“; es gewinnen die „Kreativen“ und nicht die „Perfekten“. Entsprechend wichtig sind außerdem die intelligente Nutzung von Daten (TOP 4), Personal-, Organisa­tions- und Kompetenzentwicklung (TOP 5), strategische Kooperationen und Netzwerke (TOP 6) sowie eine angemessene Flexibilität in der Wertkette (TOP 7). Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, müssen in vielen Unternehmen neue Fähigkeiten erworben bzw. aufgebaut werden. Dabei zeigen sich in den einzelnen Sektoren unterschiedliche Anforderungen.

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