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[EU FP6] CrossWork
 

Beschreibung

Projektitel: Cross-Organisational Workflow Formation and Enactment

Um nachhaltige Entwicklung und bessere Wettbewerbsfähigkeit in einer komplexen und dynamischen Marktentwicklung zu erreichen, ist es notwendig, dass Unternehmen agile Partnerschaften und Allianzen aufbauen. Marktanforderungen können nur mit dynamischen Netzwerken von zusammenarbeitenden Organisationen erfüllt werden. Echte Zusammenarbeit in solchen Netzwerken benötigt enge aber flexible Integration von Geschäftsprozessen. CrossWork fokusiert auf verteilte, überorganisationale Prozesse in der Automobilindustrie um Networks of Automotive Excellence (NoAE) zu unterstüzen.

Das wichtigste Projektziel ist die Entwicklung von Mechanismen für automatisierte workflow Generierung, die NoAE ermöglicht. Unser technologischer Ansatz basiert auf Multiagentensystemen (MAS) und führt das Paradigma von verteilter und dezentralisierter Entscheidungsfindung in Workflowmanagementsystemen (WfMS) ein. Der flexible Mechanismus von CrossWork kann auch mit Ausnahmen in der Durchführungsphase umgehen, was zu dynamischen Workflowanpassungen führt. Um das automatisierte Teilen und Austauschen von Information über organisationale Grenzen hinweg zu ermöglichen entwickeln wir eine maschinenlesbare Repräsentation von Domänen- und Workflowwissen (bzw. Ontologien).

Ein neues Enterprise Modelling Framework, welches die automatisierte Generierung von organisationsübergreifenden Workflow Modellen unterstützt, resultiert in einem geringeren Aufwand für Entwicklung, Wartung und Adaption von Unternehmensmodellen. Automatisch generierte Benutzerschnittstellen erlauben den Benutzern praktische Erfahrungen zu machen, welche zu verbesserten unternehmens-internen Workflows führt. Auf Geschäftsebene sind die Ziele verbesserte durchschnittliche Prozessqualität (durch die Ermöglichung der Auswahl und Integration von best- of-class Netzwerk Partner), verringerte Transaktionskosten und verringerte Informationsdurchlaufzeit (durch die schnelle und effiziente Integration von Netzwerkpartnern), und erhöhte Flexibilität mit einer offenen Plattformarchitektur und Exception-Handling Mechanismen.

Projektbeginn

01.10.2004

Projektende

31.12.2006

Projektpartner

The University of Manchester, United Kingdom
MAN Nutzfahrzeuge Österreich AG, Österreich
Oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft mbH, Österreich
MAGNA Engineering Center Konstruktions GmbH, Deutschland
ATOS Origin Socieded Anonima Espanola, Spanien
EXODUS A.E., Griechenland
Johannes Kepler Universität Linz, Österreich
Vaexjoe Universitet, Schweden
Technische Universität Eindhoven, Niederlande
Profactor ProduktionsforschungsgmbH, Österreich

Projektverantwortliche/r

MitarbeiterInnen

Dipl.-Psych. Jeannette Hemmecke
Mag. Peter Peherstorfer
Mag.a Rima Ashour
DI Dr. Simone Heftberger
Assoz. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Oppl, MBA

Forschungsbereiche