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Institute of Polymer Processing and Digital Transformation
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Forschungsprojekte.

Wir forschen an.
 

Projektbeschreibung

Modellierung von Coextrusionsströmungen

Untersuchung von Grenzschichtumlagerungseffekten und Fließinstabilitäten

Modellierung des Interdiffusionsverhaltens von Polymerschmelzen im Coextrusionsprozess

Experimentelle Untersuchung des Einflusses verschiedener ABS-Typen und Additive auf optische und mechanische Eigenschaften von Halbzeugen, Ablagerungen am Extrusionswerkzeug

Laufzeit

01.01.2019 - 31.12.2021

Firmenpartner

Wissenschaftliche Partner

 

Ansprechpartner IPPD: DI Alexander Hammer und Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

Projektbeschreibung

Digitalisierung einer PVC Profilextrusionsanlage.

Experimentelle Untersuchung des Einflusses auf Farbe, Glanz, Geometrie, Oberflächendefekte, Geliergrad und Gewicht in der PVC Profilextrusion.

Datenanalyse und Modellbildung auf Basis experimenteller Daten mittels Machine Learning.

Projektlaufzeit

01.03.2018 bis 31.08.2021

Projektpartner

Extrunet GmbH

Ansprechpartner IPPD: DI Maximilian Prechtl und Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

Projektbeschreibung

Das Forschungsprojekt wird ein datengetriebenes Modell und ein nicht-isothermes 3D-CFD-Mehrphasenmodell zur Optimierung und Auslegung von Wave-Dispersion-Schnecken bereitstellen. Darüber hinaus werden Konstruktionsrichtlinien für gängige Materialtypen entwickelt, die auf Wave-Dispersion-Schnecken verarbeitet werden. Mithilfe der Modelle lassen sich die hohen Anforderungen an den Einschneckenextruder hinsichtlich Ausstoßleistung und Schmelzqualität erfüllen.

 

Laufzeit

01.10.2020 - 01.03.2023

 

Wissenschaftliche Partner

Universität Paderborn Fakultät IV (Maschinenbau), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Fachgebiet Kunststoffverarbeitung Professor Dr.-Ing. Volker Schöppner

 

Ansprechpartner IPPD: DI Dr. Wolfgang Roland

Pro2Future Forschungsprojekte
MFP_4.2.1 "Cognitive Polymer Extrusion and Compounding" (CoExCo)

INPUT:
Leistritz Extrusionstechnik

  • Folienanlage mit gleichlaufendem Doppelschneckenextruder ZSE 50MX mit Dehnrheometer und Spezialsensorik mit Siemens S7 300 (OPC DA)
  • Qualitätsmessungen

AZO

  • Materialbeschickung und gravimetrische Dosierung mit Beckhoff Steuerung
  • Implementierung neuer Regelmodelle

IPEC

  • ZSE 27 mit UWG
  • Glättwerksanlage
  • Messtechnologien, Rheometrie

Konzeption und Implementierung (Beide)

  • Anlagendigitalisierung
  • Connectivity
  • Datenbankstruktur

OUTPUT
• Datenhandling / Datenanalyse mit dem Ziel der Muster- und Anomalieerkennung als Grundlage für eine adaptiv arbeitende Regelung für den Extrusionsprozess


• Verkleinerung des Einflusses von Umgebungsbedingungen auf die Dosiergenauigkeit (experimentelle Untersuchungen der Einflüsse von Rohstoffparametern z.B. Feuchtigkeit auf das Austragverhalten bestimmter Schüttgüter aus der Aufgabestation, die pneumatische
Förderung und die kontinuierlich- gravimetrische Dosierung)


• Physikalische Modellierung und Parametrierung eines digitalen Anlagen-Zwillings; evaluierte und validierte Modelle (Modellbildung der Einzelkomponenten und deren Zusammenwirken zu einem übergeordneten Gesamtmodell; RegPro: Modellbasierte Regelungskonzepte;
physikalische Modellierung und Parametrierung eines digitalen Zwillings inklusive Aspekte von Condition Monitoring auf Prozessebene über Teilanlagen von Leistritz und AZO hinweg)


• Arbeitspunktoptimierung (Einfluss der kontinuierlich-gravimetrischen Dosierung auf den Extrusionsprozess, d.h. Auswirkungen der Dosierabweichungen auf Produktionsparameter)


• Zielvision ist die selbstregelnde Extrusionsanlage:

  1. Optimierungsziele Qualität im Spannungsfeld verschiedener Qualitätskriterien
  2. Optimierungsziel Durchsatz
  3. Optimierungsziel Gesamteffizienz

• Living Lab

Ansprechparnter IPPD: DI Dr. Wolfgang ROLAND und DIIn Ursula Stritzinger

Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

Das Ziel dieses Projekts ist es, Strategien für selbstoptimierende Polymer Extrusions- und Compoundieranlagen zu entwickeln. Die Projektziele sollen vor allem durch eine neuartige Hybridmethodik erreicht werden, d.h. durch eine Kombination von

  • physikalisch/mathematischer Modellierung (first principles),
  • numerischer Programmierung (zB. Netzwerkstheorie),
  • CFD-Simulationen,
  • Laborexperimenten,
  • Produktionsdaten,
  • Model-based Control Engineering und
  • Smart Data Mining inkl.
  • Descriptive-, Diagnostic-, Predictive- und Prescriptive Analytics Methoden.

INPUT

Anlagendigitalisierung

  • Anbindung der Produktionsanlagen
  • Aufsetzen der Datenbankstruktur
  • Connectivity, Datability

Rohrextrusionsanlagen

  • Einbindung von Produktionsanlagen (Rohrcoextrusion)
  • Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse

Labordaten

  • Charakterisierung der Schichthaftung

 

OUTPUT

Definition der KPIs und von geeigneten Maßnahmen zur Optimierung der Schichthaftung

Clusteranalysen und Parameterstudien: Einfluss von Prozessbedingungen (z.B.:

Massetemperatur, Durchsatz, Feuchtigkeit, …) auf die Schichthaftung

Predictive Modeling, Smart Quality Data Mining

Steigerung der Produktionseffizienz

Inline Quality Control

 

Ansprechparnter IPPD: DI Dr. Wolfgang ROLAND  

Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

INPUT:
• Anlagendigitalisierung

  1. Anbindung der Produktionsanlagen
  2. Aufsetzen der Datenbankstruktur
  3. Connectivity

• Wellrohranlage samt Korrugator und Rohrkopf, Zusatz-Sensorik für spezielle Messungen (siehe Output), Echtzeit-Prozessdaten, Wartungs- und Verschleißdaten


• Verfahrenstechnische Auslegungsrichtlinien von Korrugatoren und Rohrköpfen


OUTPUT:
• digitale Auslegung von Extrusionswerkzeugen

  1. Implementierung von Algorithmen für smarte Rohrkopfkonzepte
  2. Reduzierung redundanter Arbeitsschritte
  3. Dimensionierungsempfehlung

• Auslegungsprinzipien/-simulation und Material-/Verfahrensparameter-/Strukturbeziehungen


• Thermische Simulation des Korrugatorprozesses


• Steigerung der Produktionseffizienz


• Kurze „time to market“ Zeiten im Engineering


• Wanddickenoptimierung


RegPro:, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Modellbasierte Regelungskonzepte und Prozessführung


• Zielvision Selbstoptimierung der Verfahrensparameter durch In-situ Regelung des Extrusions und Korrugatorprozesses in Abhängigkeit der rückgeführten Echtzeit-Prozessdaten aus:

  1. Schmelzetemperaturmessung
  2. Massenstrommessung
  3. Online-/In-situ Schmelzeviskositätsmessung,
  4. Messung der Strangaufweitung bei Rohrkopfaustritt
  5. Werkzeugtemperatur
  6. Korrugatorgeschwindigkeit sowie

• der Qualität des Prozessoutputs in Form von

  1. Online-/In-situ Rohrwanddicken-/Geometrievermessung
  2. Online-/In-situ Rohrgewichtsmessung
  3. Heizungs- und Temperaturüberwachung und -steuerung
  4. Messtechnische Prinzipien (z.B. Wanddickenmessung)

• Wartungs- und Verschleißprognose (Korrugator, Formbacken)


• Einführung produktspezifischer, adaptiver Messstrategien in der Qualitätsüberwachung


• Aufbau eines Prozessdatenraums als Basis für die Auslegung von kunden-/werkstoffspezifischen Werkzeugen

Ansprechparnter IPPD: DI Dr. Wolfgang ROLAND und Hanny Albrecht MSc

Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

INPUT:
• Dosierungsprüfstand bei AZO, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, an JKU und am Realversuch bei Leistritz, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster


• Messdaten für verschiedene Materialien / Dosieranlagen


• Informationen über typische Verfahrensabläufe


• Extruderdaten (Leistritz)


OUTPUT
• Verbesserte Dosiergenauigkeit im breiten Dosierbereich


RegPro:, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Verbesserung der kontinuierlichen gravimetrischen Dosierung, schnellere Adaptionszeit auf geänderte Randbedingungen


• RegPro: Datenhandling / Datenanalyse mit dem Ziel der Muster- und Anomalieerkennung als Grundlage für eine Adaptiv arbeitende Regelung für den Extrusionsprozess und der vorgeschalteten Rohstoffzuführung

 

Ansprechparnter IPPD: DI Dr. Wolfgang ROLAND und DIin Ursula Stritzinger

Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

INPUT:
• Anlagendigitalisierung

  1. Anbindung der Versuchsanlagen bei Soplar mit JKU
  2. Aufsetzen der Datenbankstruktur
  3. Connectivity und Datability
  4. Bestehende Sensorik und Aktuatorik

OUTPUT:
Einschneckenextruder mit Fokus auf Zylindernuten in der Einzugs- und der Aufschmelzzone (‚Helibar‘ und Weiterentwicklungen)

  1. Analytische Modellierung unter Berücksichtigung der axialen Strömungsgeschwindigkeit in den Nuten, der Wärmeleitvorgänge in den Nuten, der Wärmedissipation und der CSM/DSM Aufschmelzmodelle in den Schneckenkanälen
  2. Numerische Modellierung (Netzwerktheorie) des gekoppelten nicht-isothermen Druck-/Durchsatz- und des Aufschmelzverhaltens
  3. Datengenerierung durch experimentelle Untersuchungen am Institut und beim Unternehmenspartner und CFD Parameterstudien in Schmelzephase mit Zylindernuten inkl. Mischen unter Berücksichtigung von fortschrittlichen Schneckenkonzepten (Wave, Energy Transfer, …z.B. für PET Flaschen)
  4. Smart Data Mining und Modellierung des Gesamtprozesses
  5. Experimentelle Validierung
  6. Smart Engineering Tools


• Coextrusionsprozess

  1. Experimentelle und computergestützte Untersuchungen betreffend Fließinstabilitäten, Schichtüberlagerungen und Schichthaftungen an ausgewählten Referenzkunststoffen und -verbunden von coextrudierten Blasformteilen
  2. Coextrusionssimulationen möglichst unter Einbeziehung von Dehnströmungen, Oberflächenspannungen und der Phasenübergangszone durch Interdiffusion
  3. Konzeptionierung und Konstruktion eines Coextrusionsschlitzrheometers (=instrumentierter Coextrusionsdemonstrator)
  4. Auslegungsstrategien für Coex-Schlauchkopf bzgl. Geometrie, Schichtdicken und Materialkombinationen
  5. Validierung der Modellierung und Simulation anhand makroskopischer und mikroskopischer Charakterisierung der Kunststoffflaschen und Proben vom Coextrusionsschlitzrheometer

• Thermisches Management

IPPD: Knowhow-Generierung bzgl. des Einflusses von Prozessparametern und der Schnecken-/Zylinderauslegung auf den Energieverbrauch und die Qualität der Polymerschmelze

IPPD: Definition von prozesstechnischen Zielvorgaben für die Regelungstechnik

  1. RegPro: , öffnet eine externe URL in einem neuen FensterModellbasierte Mehrzonentemperaturregelung für Einschneckenextruder und Blaskopf
  2. RegPro: Herleitung des Modells einer Regelstrecke; Abgleich des Modells an einer Blasformanlage; Modell in MATLAB; Bewertung der Sensorik und Aktuatorik; Reglerentwurf und Trajektorienplanung; Mehrzonentemperaturregelung; Implementierung in Blasformanlage
  3. RegPro und IPPD: Strategieentwicklung für die automatisierte optimale Zylindertemperatureinstellung von Extrudern

Ansprechparnter IPPD: DI Dr. Wolfgang ROLAND und DI Maximilian Zacher

Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

Das Ziel dieses Projekts ist die Steigerung der Ressourceneffizienz produzierender Unternehmen, und somit Senkung des Ressourcenverbrauchs/Energieverbrauchs/CO2-Footprints.

Folgende Themenbereiche werden untersucht:

  • Ressourceneffizienz (fabriksspezifisch) am Beispiel ausgewählter Produktionsstätten oder
  • Ressourceneffizienz (layoutspezifisch) am Beispiel ausgewählter Produktionslinien oder
  • Ressourceneffizienz (maschinenspezifisch) am Beispiel ausgewählter Anlagen
  • Auf kognitiven Algorithmen basierende spezifische Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Die Zielerreichung wird sichtbar durch:

  • Darstellen von Systemen zur Ermittlung der Ressourcenströme
  • Aufzeigen von Ressourcenströmen ausgewählter Systeme
  • Bewertung der verwendeten Ressourcen ausgewählter Systeme
  • Aufzeigen von optimierenden Algorithmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz

 

Ansprechparnter IPPD: DI Dr. Wolfgang ROLAND und DI Maximilian Prechtl

Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

CHASE Forschungsprojekte

Im Mehrfirmenprojekt MFP 1.2 "Smart Continuous Production of Multi-Layer and Multi Component Webs" soll ein statischer und dynamischer digitaler Prozess-Zwilling mittels zeitgerechter Datenübertragung für
viskose Flüssigkeitsströmung von thermoplastischen Polymerschmelzen, -imprägnierung und -verfestigung für die kontinuierliche Herstellung von mehrschichtigen Platten- und Mehrkomponentenbahnen zur Verstärkung des Leichtgewichts
Strukturen entwickelt werden.

Zur experimentellen Verifikation und Prozessentwicklung wird eine UD-Tapeanlage in der LIT Factory, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster an der JKU genutzt.

Die Forschung wird von den Instituten von  Professor Steinbichler, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Professor Major, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster unterstützt.

Ansprechpartner IPPD:  DI Michael Wenninger

Im Strategischen Projekt 1.6 "Mess- und Datenanalyseverfahren" liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Entwicklung hochentwickelter Messtechniken zur Charakterisierung und Qualitätsüberprüfung von verstärkten thermoplastischen Verbundwerkstoffen  Methoden zur Rückverfolgbarkeit von Komponenten während der Produktionsschritte, aber auch im zirkulären Prozess zu finden

Beteiligte Unternehmenspartner (ENGEL, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und FACC, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster) kooperieren auch mit das Josef-Ressel-Zentrum für thermische NDE, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (zerstörungsfreie Bewertung) von Verbundwerkstoffen bei der
Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wels.

Das zweite Hauptziel betrifft die (große) Methode der Datenanalyse. In modernen Produktionsumgebungen steht eine enorme Anzahl von Messwerten
zur Verfügung, jedoch nur eine angemessene und genaue Kombination von Daten und Prozess Know-how führt zu einer Verbesserung des Prozesses oder zur Korrektur der Problemlösungsstrategie im
Fall von Produktionsfehlern.

Im Rahmen des strategischen Projekts werden grundlegende Algorithmen zur Lösung von Problemen (erklärbare digitale Zwillinge, hohe Prozessvariabilität, Integration von Wissen und Daten, hierarchische Modellierung) durchgeführt. Die Methoden werden für konkrete Systeme für verschiedene Prozesse verwendet.

Ansprechpartner IPPD: DI Dr. Wolfgang Roland

Das Mehrfirmenprojekt MFP 3.1 "Datenwissen und Produktleistungsinteraktion in One-Step Recycling and Recompounding" konzentriert sich auf die Nach- und Wiederverwendung von Kunststoffen und wird

  • Strategien und Konzepte für das Recycling und die Wiederverwendung von Maschinen mit neuartigen Fähigkeiten entwickeln,
  • prozessanalytische Technologien (PAT)
  • datengesteuerte Dienste bei der Prozessmodellierung basierend auf ersten Prinzipien und sowohl numerischen als auch heuristischen Techniken und intelligentem Data Mining entwickeln
  • eine intelligente Produktion einer neuen Generation von Recyclaten mit geforderter konstanter Qualität zu erreichen.

Bei dieser Art von Recyclaten der neuen Generation handelt es sich um datenbereitgestellte Recompounds, die es den Verarbeitern ermöglichen
die Herstellung von Endprodukten in einem wesentlich breiteren Anwendungsbereich und innerhalb eines optimierten Verarbeitungsfenster zu entwickeln.

Ansprechpartner IPPD: DI DI Chi Nghia CHUNG

Das strategische Projekt STP 3.3 "Generische Prozessentwicklung Arbeitsabläufe für die kontinuierliche zirkuläre Verarbeitung" befasst sich mit der eher grundlegenden Wissenschaft methodische Drehscheibe vom Ausgangsmaterial über den Prozess und die Maschine bis zum endgültigen Endprodukt um die kontinuierliche Verarbeitung zu erreichen:

Obwohl die Prozesse zwischen den Märkten sehr unterschiedlich sind, gibt es gemeinsame Bedürfnisse in allen Marktsegmenten:

  • Im industriellen Bedarf: Die kontinuierliche Verarbeitung ist die bei weitem beste Option zur wirtschaftlichen Optimierung und Sicherung der Produktqualität
  • In der Methodik in Bezug auf die Umwandlung von Daten in Wissen, um den Prozess zu erfassen und verstehen
  • Der Prozessentwicklungsansatz entlang des Produktlebenszyklus
  • Um endlich die Markteinführung zu beschleunigen.

Daher gibt es ein Potenzial zur Schaffung von Synergien durch die Überlagerung von Methoden aus verschiedenen Marktsegmenten und zur Ableitung grundlegender wissenschaftlicher Erkenntnisse über optimale Methoden und Arbeitsabläufe
um eine robuste kontinuierliche zirkuläre Verarbeitung zu ermöglichen, die den gemeinsamen Bedürfnissen gerecht wird

Es benötigt fundierte wissenschaftliche Methoden und Arbeitsabläufe, um

  1.  ein Prozessverständnis zu erlangen und
  2. das Wissen in multiparametrischen Kontrollstrategien zur Verfügung zu stellen.

Das Ziel dieses Strategischen Projektes ist die Bereitstellung von Methoden und Arbeitsabläufen, die die Entwicklung von robusten, kontinuierlichen, zirkuläre Verarbeitungsprozesse, die generisch auf verschiedene Marktsegmente angewendet werden können.

Ansprechpartner IPPD: DI Dr. Wolfgang Roland

Abgeschlossene Projekte

Projektziele:


Entwicklung eines Berechnungsmodels für den Transport von Masse, Impuls und Energie für Einschneckenextruder mit erweiterten Nuten in der Verzögerungs- und Aufschmelzzone in Kombination mit Barriere Schnecken. Das Modell soll auf einer Netzwerkstheorie unter Verwendung von analytischen Modellen, welche tribologische und thermische Effekte berücksichtigen, basieren. Diese Netzwerkstheorie ist die Ausgangslage für numerische Berechnungen der Schnecke.
Die Modellierung des nicht-isothermen Druck-Durchsatzverhaltens basierend auf der Netzwerkstheorie.
Die Modellierung des Aufschmelzprozesses von makroskopisch heterogenen Polymeren.
Experimentelle Untersuchungen an genuteten Einschneckenextrudern zur Verifizierung der Modelle.

Ein Modellversuch, Schneckenkühlung und Schneckenziehversuche mit unterschiedlichen Mischungen von Kunststoffen werden angewendet um den Aufschmelzprozess zu untersuchen und die Anwendbarkeit zu überprüfen.

Projektaufzeit:


01.01.2017 bis 31.12.2019

Wissenschaftlicher Partner:

Projektbeschreibung:

Plastifizierung von natürlichen und synthetischen Polymeren und Verbindungen: Der Transport und das Schmelzen von Polymermaterial und Polymerfaserverbundwerkstoffen entlang der Schnecke einer Einschnecken-Plastifiziereinheit ist eine komplexe Kombination sehr unterschiedlicher Prozesse. Zur Simulation und Vorhersage der relevanten physikalischen Eigenschaften des Materials von der Feststoffförderung über die Plastifizierung bis hin zur Schmelzeförderung wird eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle eingesetzt. Zur Verbesserung von Stabilität, Qualität und Effizienz in der Kunststoffverarbeitung ist es unabdingbar, das Wissen über diese Prozesse zu vertiefen und die bestehenden Modelle zu verfeinern. Daher sind die Ziele dieses Projektes: - Simulationsprogramme zu testen und zu evaluieren - neue physikalische Ansätze zu finden, um ihre Genauigkeit sowie ihre Validität zu verbessern - sie um Merkmale zu erweitern, die die Entwicklung neuer Schneckengeometrien über die konventionelle Auslegung hinaus ermöglichen - ein neues Simulationswerkzeug zu entwickeln, das sowohl analytische als auch numerische Methoden umfasst

Projektlaufzeit:

2011 - 2014

Wissenschaftlicher Partner:

Industrieprojektpartner:

Projektbeschreibung

Das Ziel der vorgeschlagenen Forschung ist es, zwei wichtige Aspekte des Leichtbaus und der Fertigung zusammenzubringen: die additive Fertigung auf der Basis von Schmelzfilamenten und endlosfaserverstärkte Polymere für strukturelle Anwendungen. Auf diese Weise können die inhärenten Vorteile der beiden Komponenten der Wertschöpfungskette (Material und Herstellung) kombiniert werden, um wettbewerbsfähige Strukturbauteile mit noch niedrigeren Produktionskosten zu erhalten, und zwar in einer flexiblen digitalen Umgebung, die schnelle Designänderungen entsprechend den Anforderungen eines immer dynamischeren Marktes ermöglicht. Das Projekt zielt darauf ab, alle Aspekte und Phasen der Entwicklung des 3D-Druckmaterials aus Verbundwerkstoffen zu behandeln, angefangen bei der Kompatibilität zwischen den Faser- und Polymermatrixbestandteilen, der Herstellung und Optimierung des Eingangsfilaments für den 3D-Drucker, der Entwicklung und Optimierung des spezialisierten 3D-Druckkopfes und des gesamten 3D-Druckersystems, der Prozesssimulation, der Material- und Strukturprüfung.

Projektlaufzeit

01.05.2017 - 31.10.2020

Projektpartner

Wissenschaftlicher Partner

 

Ansprechpartner IPEC: Hanny Albrecht MSc und Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli

Projektbeschreibung

Polyolefin-Rohre sind in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen weit verbreitet und insbesondere seit den frühen 50er Jahren werden Polyethylen-Rohre hauptsächlich für Druckrohrsysteme verwendet. Die Vorteile von Polyethylenrohren sind vielfältig: sie sind flexibel, können in gebogenen Gräben verlegt werden, nehmen Erdbewegungen auf, sind korrosionsfrei, benötigen aufgrund ihrer Länge weniger Verbindungen, sind leicht, materialundurchlässig, umweltfreundlich und haben keinen Einfluss auf die Trinkwasserqualität.
Das große Ziel in diesem Forschungsprojekt ist die Optimierung der Extrusionsbedingungen neu entwickelter Polyethylen-Rohrtypen, um die Leistungsfähigkeit in bisherigen Anwendungsbereichen zu verbessern und darüber hinaus völlig neue Anwendungsfelder zu erschließen.

Projektlaufzeit

1.01.2017-31.02.2019

Projektpartner

Ansprechpartner IPEC: DI Raffael Rathner und Operation Management: Mag. Bernhard Löw-Baselli