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Überlegungen zur Quantifizierung impliziten Wissens
RELATIFS / STICHPROBEN

Detailaufnahme Kepler Salon
© Zoe Goldstein

Der Chemiker und Wissenschaftsphilosoph Michael Polanyi entwickelte in den 1950er Jahren das Konzept des impliziten Wissens und wies Letzteres als nicht-bewussten, verkörperten und personengebundenen Wissensbestand aus, der sich der Artikulation und Formalisierung definitionsgemäß widersetzt. Angesichts der fortschreitenden Entwicklung algorithmusbasierten Erkennens wird diese Bestimmung zunehmend brüchig. Der Vortrag nimmt die gegenwärtigen medientechnologischen Umbrüche zum Anlass, Polanyis Epistemologie mit Blick auf die veränderten Vorzeichen zu befragen, unter denen Begriffe wie Wissen, Bewusstsein und Intelligenz heute zu konfigurieren sind.

REBEKKA LADEWIG
Kulturwissenschafterin

KARIN HARRASSER
ANNE VON DER HEIDEN

ALOISIA MOSER
Gastgeberinnen

Eine Veranstaltung der Kunstuniversität Linz, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sowie der Katholischen Privat-Universität Linz, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster in Kooperation mit dem Kepler Salon