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Pädagogisch Praktische Studien Linz.

Das Zentrum Pädagogisch Praktische Studien (PPS) hat die Aufgabe, den Studierenden im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU pädagogisch-praktische Lernmöglichkeiten und Erfahrungen in der Schule und anderen pädagogischen Feldern zu eröffnen. Die PPS ermöglichen den Studierenden die Erprobung und Weiterentwicklung ihres theoretisch erworbenen Wissens im praktischen Feld.

Die Pädagogisch Praktischen Studien

  • bieten die Möglichkeit, berufsrelevante Kompetenzen im konkreten Erfahren und Tun zu erwerben, Unterricht zu gestalten, Unterricht zu beobachten und zu reflektieren.
  • beziehen Kernelemente pädagogischer Berufe als Querschnittsthemen ein: Sprache, inklusive Grundhaltung, Diversität, Selbst- und Sozialkompetenz, Medienkompetenz.
  • unterstützen die Entwicklung von Persönlichkeit, Fach- und Methodenkompetenzen.
  • werden von qualifizierten und erfahrenen Praxispädagoginnen und Praxispädagogen begleitet; durch eine Vielzahl von Kooperationsschulen ist sichergestellt, dass praktische Erfahrungen in allen relevanten Schultypen der Sekundarstufe I und II absolviert werden können.

Praktika.

Insgesamt sind im Bachelorstudium Sekundarstufe 6 Praktika im Umfang von 10 ECTS Punkten zu absolvieren. Im 1. und 2. Studiensemester des Bachelorstudiums ist zunächst ein fachunabhängiges (EP A), dann ein fachbereichsbezogenes Einführungspraktikum (EP B) vorgesehen.

In weiterer Folge werden 2 Fachpraktika (FP) - jeweils für Fach 1 und Fach 2 sowie 2 Vertiefungspraktika (VP) - ebenfalls für Fach 1 und Fach 2 angeboten.

Im Masterstudium wird das Masterpraktikum weitere Spezialisierungen im Fach sowie pädagogische Praktika im außerschulischen Bereich im Umfang von 30 ECTS Punkten bieten.

Einführungspraktika, Fachpraktika und Vertiefungspraktika.

Im 1. und 2. Ausbildungssemester finden die Einführungspraktika A und B statt. Die Einführungspraktika A und B haben jeweils einen Umfang von 1 ECTS und finden an einer Schule der Sekundarstufe I oder II statt. Diese beiden Praktika werden von bildungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen begleitet.

Das Einführungsprakikum A ermöglicht beim Beobachten eine Sensibilisierung für die Bedeutsamkeit und die besonderen Merkmale der Lehrer/innenrolle. Die Praxistage sollen neben einem Einblick in das Schulgeschehen aus Lehrer/innenperspektive ebenso ermöglichen, die Komplexität des Berufsfeldes, das vielfältige Tätigkeitsbereiche umfasst,  zu erkunden und Sie in Ihrer Studienwahl bestärken und bestätigen.

Das Einführungspraktikum B vermittelt erste Zugänge zur Planung und Durchführung von Unterricht. Schritt für Schritt werden Sie angeleitet, eine Unterrichtseinheit in Alleinverantwortung für Schülerinnen und Schüler zu gestalten.

 

Fachpraktika:

Für die beiden ersten Fachpraktika wahlweise vom 4. bis 6. Ausbildungssemester sind neben den bildungswissenschaftlichen Begleitlehrveranstaltungen auch fachdidaktische Begleitseminare vorgesehen. Die Praktika weisen einen Umfang von je 2 ECTS auf.

Der Fokus im Fachpraktikum A liegt auf der Planung und Gestaltung von Lehr- und Lernarrangements, im Fachpraktikum B entwickeln Sie Ihre Professionskompetenz weiter.

 

Vertiefungspraktika:

Im 7. und 8. Ausbildungssemester ist pro Fach ein Vertiefungspraktikum im Umfang von je 2 ECTS vorgesehen. Unterstützt durch die Begleitlehrveranstaltung werden im Vertiefungspraktikum A die Schwerpunkte einerseits auf den Umgang mit Heterogenität und Individualisierung, andererseits auf Diagnosekompetenz gelegt.

Im Vertiefungspraktikum B werden Sie angeleitet, Ihren Unterricht intensiv zu reflektieren. Auch die Vertiefungspraktika werden aus fachdidaktischer Sicht begleitet. 

Praxispädagoginnen und Praxispädagogen.

  • sind die Lehrer/innen der Klassen, in deren Unterricht die Praktika stattfinden.
  • organisieren am jeweiligen Schulstandort das Praktikum, legen Praxis- und Hospitationstermine fest und betreuen die Studierenden an den Schulen.
  • sind "Modell" für die Studierenden. Die Studierenden betrachten sie/ihn als professionelle Person, die sie als Vorbild sehen und /oder zu der sie eine kritische Distanz einnehmen.
  • führen die Studierenden in das schulische Leben ein: Einblick in den Schulbetrieb, Informationen zur Schule, Unterrichtshospitationen etc.
  • ermöglichen den Studierenden an ihren Planungsüberlegungen teilzuhaben und von ihren Planungen zu profitieren.
  • informieren die Studierenden über den Lernstand der Schüler/innen.
  • planen und gestalten Unterrichtssequenzen gemeinsam mit den Studierenden.
  • begleiten die Studierenden bei ihren Lernprozessen durch entsprechende Aufgaben und regelmäßiges Feedback.
  • unterstützen die Studierenden bei der Erfüllung der Arbeitsaufträge aus der bildungs- und fachwissenschaftlichen Begleitlehrveranstaltung (Beobachtungsaufgaben).
  • verfassen am Ende des Semesters eine verbale Rückmeldung, die sich auf die persönliche Entwicklung der Studierenden, auf deren Agieren im Praxisfeld sowie die schriftlichen Dokumentationen bezieht.
  • arbeiten an der Evaluation und Weiterentwicklung der Praktika durch Feedback und Anregungen mit.
  • reflektieren theoriegeleitet kritisch eigene Unterrichtsvorbereitung und den Unterricht.
  • arbeiten mit bei Fragen der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht.
  • sind bereit, bei Forschungen der Universitäten/Hochschulen als Partner/innen in den Pädagogisch Praktischen Studien mitzuarbeiten.

 

Weitere Informationen auf www.lehrerin-werden.at

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