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Sustainable Transformation Dialogues: Maria Mayrhofer über die Möglichkeit von sozialen Bewegungen Transformationsprozesse zu beeinflussen.

Wie beeinflussen soziale Bewegungen Transformationsprozesse? Um diese Frage zu beantworten war Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin der zivilgesellschaftlichen Kampagnenorganisation #aufstehn, im Rahmen der Sustainable Transformation Dialogues zu Gast.

Bildschirm-Screenshot Online Vortrag der NGO aufstehn

Die österreichische NGO #aufstehn setzt sich für den Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, eine wertschätzende Gesellschaft und faires Wirtschaften ein. Mit digitalbasierten Kampagnen will #aufstehn Veränderungen in diesen Bereichen schaffen. Dabei setzt der gemeinnützige Verein auf eine wachsende Community engagierter Aktivist*innen. Kampagnen werden über die Website, Newsletter und den Social Media-Kanälen von #aufstehn veröffentlicht. Dabei werden aktuelle Themen auf Basis der Wissenschaft aufbereitet. Durch eine klare Kommunikation versucht aufstehn.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster eine wachsende Anzahl an Personen für gesellschaftspolitische Themen zu aktivieren.

Maria Mayrhofer hat hier das Beispiel der Schweighofer-Gruppe aufgezeigt. Hier konnte #aufstehn in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen über 200.000 Unterschriften sammeln und so erreichen, dass der Schweighofer-Gruppe, welche in Rumänien den Lebensraum von geschützten Bären zerstörte, das FSC-Siegel entzogen wurde, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Neben den eigenen Kampagnen unterstützt der zivilgesellschaftliche Verein mit der Petitionsplattform https://mein.aufstehn.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Menschen, die selbst aktiv Veränderungen oder Verbesserungen in ihrem Umfeld herbeiführen wollen. Hier hat zum Beispiel Gerd Estermann eine Petition gestartet, um die Verbauung der unberührten Gebirgslandschaft der Feldringer Böden und des Schafjoch in Tirol durch Skilifte zu stoppen. Gemeinsam mit #aufstehn und über 17.900 Unterstützungserklärungen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster konnte der Bau von drei Skiliften verhindert werden und das Naherholungsgebiet in seiner Urform erhalten werden.