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LIT Open Innovation Center
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Ein Holzbau für Austausch und Innovation

Der 8.000 m²-große Holzbau für Forschung und Entwicklung wurde in einer beeindruckenden Bauzeit von 435 Tagen im Juni 2019 aus vorgefertigten Holzelementen fertiggestellt.

Das LIT Open Innovation Center, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, geplant von Architekt Peter Riepl, entstand im Südwesten des Campus der JKU angrenzend an den TNF-Turm. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Forschungszentrum samt Industrie 4.0-Pilotfabrik, der LIT Factory, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Das Gebäude besteht aus vorgefertigten Holzelementen, die auf einem Betonsockel stehen. Beginnend vom Erdgeschoss handelt es sich bei dem Gebäude fast ausschließlich um einen reinen Holzbau - nur die Stiegenhäuser wurden aus Stahlbeton gefertigt. Die Fassade ist aus gebeizte Holzlamellen gefertigt, die die großflächigen Glasfronten vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Gleichzeitig wird die Sonnenenergie über eine Photovoltaikanlage am Dach des Gebäudes für die Stromversorgung im LIT OIC genutzt. 

Die großzügigen Verglasungen des Gebäudes sorgen für Transparenz sowie für eine visuelle Verknüpfung von Arbeitsplatz und Fabrikhalle, und das von innen und außen. Die dadurch vermittelte Offenheit und Durchlässigkeit schafft eine besondere Atmosphäre im Inneren, die den Geist und Inhalt des Gebäudes widerspiegelt. Der Open Space ermöglicht gleichzeitig Kommunikation und Austausch zwischen allen OIC-Bewohner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Neben der ökologischen Bauweise und seinem vorausschauenden Energiekonzept schafft das LIT OIC damit einen neuen Ort für intensiven fachlichen Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit am Campus der JKU.

Zahlen zum Gebäude


2.700 m² Dachelemente
2.900 m² Holzdecke
2.500 m² Wandelemente
10.600 m3 Bodenaushub
2.975 m3 Stahlbeton
360 m³ Leimholz
84 Baubesprechungen
435 Tage Bauzeit
1 große Eröffnungsfeier

Die Rutsche im LIT Open Innovation Center

Die Postrutsche des LIT Open Innovation Centers stammt aus dem stillgelegten Post- und Paketverteilzentrum der Österreichischen Post AG am Hauptbahnhof Linz, der ehemaligen Post City. Täglich fertigte sie bis zu 10.000 Pakete ab. Durch die Liberalisierung des österreichischen Postmarktes und die immer stärker vorherrschende Digitalisierung wurde die Rutsche überflüssig. Sie wurde für das LIT OIC jedoch zur Personenrutsche umfunktioniert und damit einem neuen Verwendungszweck zugeführt. Sie gilt im LIT Open Innovation Center als Sinnbild für technischen Wandel und Innovation.

 

Rutsche ©Leyer und Graf