Faces of AI.

beim Ars Electronica Festival 2021

Die Multimedia-Installation Faces of AI zeigt spannende Ergebnisse einer groß angelegten Bildanalyse des LIT Robopsychology Lab: Wie wird KI in der Öffentlichkeit dargestellt? Wie viele Gehirne, Roboter oder Menschen erscheinen in welchen Farben?

Die Multimedia-Installation Faces of AI setzt sich auf kritische Weise mit Medienbildern zum Schlagwort „Künstliche Intelligenz“ auseinander. Wie wird KI in der Öffentlichkeit dargestellt? Wie wird das abstrakte, an sich nicht-verkörperte Konzept der Künstlichen Intelligenz visuell versinnbildlicht? Wie viele Gehirne, Roboter oder Menschen erscheinen in welchen Farben? Und als wie realitätsnah wurden typische Medienbilder bewertet? Stellen sie akkurat dar, was KI heute ist oder sind sie für die KI-Kompetenz in der breiten Öffentlichkeit eher schädlich?" Bisher mangelt es an wissenschaftlichen Analysen zur Medienkommunikation über Künstliche Intelligenz und damit einhergehenden Publikumseffekten. 

Das LIT Robopsychology Lab hat daher im vergangenen Jahr 20.000 Vorschaubilder (Thumbnails) zum Suchwort „Artificial Intelligence“ von zwei der größten Stock-Image-Anbietern im Internet (Getty Images und Alamy) gecrawlt und eine repräsentative Stichprobe von 450 Bildern daraus gezogen. Diese 450 Bilder wurden evaluiert, nach ihrem Grad der „Menschenähnlichkeit“, „Unheimlichkeit“, „Schönheit“ oder „Realitätsnähe“ bewertet und diversen Kategorien abgebildeter Inhalte zugeteilt (z.B. „Industrieroboter“, „humanoider Roboter“, „Gehirn“, „Netzwerk“, etc.).
Beim Ars Electronica Festival 2021 werden die Ergebnisse erstmals in Form einer multimedialen Installation präsentiert. 

Was meinen Sie: Welchen Eindruck hinterlassen die gezeigten Bilder bei Ihnen? Welche alternativen Darstellungsmöglichkeiten gäbe es? Wie könnte KI im Jahr 2021 auf akkurate und trotzdem ansprechende Weise illustriert werden?

Eine Person hält eine Polarisationsfolie in der Hand, die auf dem dahinterliegenden Monitor ein Gesicht erkennbar macht ©LIT Robopsychology Lab
Personen mit Lupe schauen Bildschirme an