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Methodik.

In unserer Arbeit am LIT Robopsychology Lab bauen wir auf folgenden methodischen Herangehensweisen und Leitlinien auf:

Quantitative Psychologie als Fundament

Unsere Forschungsprojekte beruhen in der Regel auf Methoden und statistischen Analyseverfahren der empirischen Psychologie und der quantitativen Sozialwissenschaften. Typischerweise sind wir an der Untersuchung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen und daher an kausalitätsprüfenden Forschungsdesigns interessiert. Empirische Erhebungen führen wir sowohl in Labor-Settings (Vorteil höherer Kontrollierbarkeit) als auch im Feld (Vorteil höherer externer Validität) durch.

Förderung von Interdisziplinarität

Zukunftsgewandte und menschzentrierte Technikforschung erfordert Diversität in Zugängen, Kompetenzen und Blickwinkeln. In der Lehre setzen wir uns für Brückenschläge zwischen technisch-naturwissenschaftlichen und human-sozialwissenschaftlichen Studienrichtungen ein. In der Forschung arbeiten wir mit ExpertInnen aus unterschiedlichsten fachlichen Hintergründen zusammen – von der Robotik über die Philosophie bis hin zu Game Design und Kunst.

Offenheit für innovative Methoden

Der Erprobung neuer Herangehensweisen in Lehre und Forschung stehen wir offen gegenüber. In Zusammenarbeit mit den Computerwissenschaften kombinieren wir zum Beispiel sozialwissenschaftliche Erhebungsverfahren mit Analysemethoden aus Machine Learning und Text Mining. Besonders in frühen Forschungsstadien, z.B. im Rahmen der Hypothesenentwicklung, setzen wir auch auf qualitative Methoden oder partizipative Ansätze aus User-Centered Design und Citizen Science.

Relevanz für Gesellschaft und Praxis

Die Schaffung nutzbaren Wissens stellt eine bedeutende Aufgabe universitärer Forschung dar („Third Mission“). Ergebnisse unserer Forschung sollen gesellschaftlichen Diskurs stärken und den Menschen dienen, die in immer größerer Zahl mit Robotern und KI-Systemen in Kontakt treten. PraktikerInnen profitieren von empirisch fundierten Guidelines für die Technikgestaltung, zu deren Entwicklung wir mit unserer Arbeit einen Beitrag leisten möchten.

Das LIT Robopsychology Lab erforscht, wie sich das Zusammenspiel unterschiedlicher Einflussfaktoren auf das individuelle Erleben intelligenter Maschinen und der Interaktion mit solchen auswirkt. Betrachtet werden user-spezifische Faktoren (z.B. Alter, Persönlichkeitsfaktoren, Technikerfahrung) genauso wie roboter-spezifische Faktoren (visuelle Gestalt, Verhaltens- und Kommunikationsdesign) und kontextuelle Faktoren (Einsatzgebiet, Vorinformation, mediale Berichterstattung). ©LIT Robopsychology Lab