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Zentrum für Medizinische Lehre Zentrum für Medizinische Lehre

Aufgaben.

Das Zentrum für Medizinische Lehre nimmt vielfältige Aufgaben rund um die Medizinausbildung wahr.

Zentrum für Medizinische Lehre

Curriculumentwicklung.

Kernaufgabe des Zentrums für Medizinische Lehre ist die Entwicklung und Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung auf Basis von empirisch begründeten und international erprobten Standards. Ziel ist es, eine Ausbildung für angehende Medizinerinnen und Mediziner zu schaffen, die sich an Best Practices aus innovativen Modellstudiengängen und Empfehlungen zur Neugestaltung von Medizinstudien orientiert. Am Zentrum für Medizinische Lehre sollen alle konzeptionellen und inhaltlichen Aktivitäten in der Lehre gebündelt, interdisziplinär weiterentwickelt und koordiniert werden. Die Einbindung von ExpertInnen anderer Fakultäten der Johannes Kepler Universität und von MedizinerInnen am Standort („Modulverantwortliche“) hat dabei besonderen Stellenwert. Weiters steht der Aufbau eines breiten Netzwerks an Lehrpraxen und die intensive Einbindung der regionalen AllgemeinmedizinerInnen im Fokus. Bei der Entwicklung von harmonisierten Studienkonzepten, die österreichweit Geltung haben (z.B. klinisch-praktisches Jahr, KPJ) erfolgt eine enge Abstimmung mit den anderen österreichischen Universitäten.

Im Bereich der curricularen (Weiter-)Entwicklung hat das Zentrum für Medizinische Lehre im Aufbau folgende Studiengänge im Fokus:

  • Bachelor Humanmedizin
  • Master Humanmedizin
  • Doktorat Humanmedizin

Prüfungsentwicklung.

Prüfungen haben den stärksten steuernden Einfluss auf das Lernverhalten von Studierenden und damit einer qualitätsvollen medizinischen Lehre. Ziel des Zentrums für Medizinische Lehre ist es, einheitliche, faire und effektive Prüfungsformate und eine in das Curriculum eingebundene, kompetenzorientierte Prüfungsordnung zu entwickeln. Beispielsweise können jährlich abschließende Prüfungen eine hohe Belastung für Studierende darstellen, weshalb für die Prüfung von theoretischen Inhalten schriftliche Modulprüfungen unmittelbar nach Abschluss des jeweiligen Moduls angeboten werden. Zusätzlich erfolgt eine fächerübergreifende mündlich-praktische Prüfung am Ende eines jeden Semesters über den Semesterstoff. Praktika und Problemorientiertes Lernen werden über Logbücher, Protokolle  und aktive Mitarbeit beurteilt. Folgende Prüfungsformate stehen bei der Prüfungs(weiter-)entwicklung im Fokus:

  • Immanente Prüfungen (Logbücher)
  • Schriftliche Prüfungen (fächerübergreifende Modulprüfungen, Multiple-Choice Prüfungen, medial unterstützte Prüfungen)
  • Mündliche Prüfungen (fächerübergreifende Prüfungen, Prüfungssenate, praktische Prüfungsformate)

Neue Medien / eLearning.

Unter der Koordination des Zentrums für Medizinische Lehre werden interfakultär Methoden des multimedialen Lernens und Prüfens entwickelt. Ziel ist der Aufbau und die Entwicklung von elektronisch unterstützten Lernszenarien in der medizinischen Ausbildung. Durch den gezielten Einsatz geeigneter eLearning-Technologien soll die Eigenverantwortung von Studierenden und damit die Basis für lebenslanges Lernen gezielt gestärkt werden. Auch in der Präsenzlehre sollen interaktive multimediale Techniken eingesetzt werden (z. B. virtuelle Anatomie und Pathologie mit Cinematic Rendering, MobiTED, digital Clinical Skills Guide (dCSG), 3D Übertragung aus den OPs). Neueste Erkenntnisse aus den Bereichen Gamification, Mobile Learning, Virtual Reality und Microlearning werden in Kooperation mit Instituten der JKU Linz sowie externen Forschungspartnern im Rahmen der medizinischen Lehre umgesetzt und evaluiert.

Clinical Skills Lab.

Das Zentrum für Medizinische Lehre plant, entwickelt und koordiniert die Vermittlung von ärztlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im hochmodernen Clinical Skills Lab in Kooperation mit den Lehrstühlen der Medizinischen Fakultät, den Abteilungen des Kepler Universitätsklinikums, den klinischen Modulverantwortlichen und den Kooperationspartnern der Primärversorgung. Dazu gehören sowohl kommunikative Fähigkeiten wie Anamnese-, Beratungs- und Aufklärungsgespräche als auch klinische Untersuchungs- und Behandlungstechniken. Kern der Vermittlung dieser Fertigkeiten ist die Simulation in realitätsnahen Situationen und Settings. Um diese Simulation durchführen zu können werden am Clinical Skills Lab Simulationsmodelle und -modellteile, klinische Geräte und Schauspielpatienten eingesetzt.

Das Clinical Skills Lab wird derzeit den aktuellen medizinischen Anforderungen gemäß ausgestattet und künftig neben der curricularen Lehre immer wieder Zeitblöcke für „Freies Üben“ anbieten.

Evaluierung und Qualitätssicherung.

Gerade im Aufbau ist die Evaluierung und Qualitätssicherung im Rahmen der vielzähligen Entwicklungsprojekte und -prozesse der medizinischen Ausbildung eine zentrale Aufgabe. Aber auch im Regelbetrieb ist die Evaluierung Voraussetzung für eine stetige Verbesserung des Lehrangebots. Am Zentrum für Medizinische Lehre wird daher der Aufbauprozess durch eine institutionalisierte Evaluierung begleitet, die die Erfahrungen von Lehrenden und Studierenden gleichermaßen erfasst und die Erkenntnisse in die Weiterentwicklung des Curriculums einfließen lässt. Folgende Evaluierungsobjekte stehen dabei im Fokus:

  • Module und Lehrveranstaltungen
  • eLearning-Angebote
  • Prüfungen
  • Lernfortschritt von  Studierenden im internationalen Vergleich (Progress Test Medicine)
  • Curriculum als Ganzes

Lehr- und Studierendenadministration.

Operative Aufgaben bei der Lehrkoordination, Lehrbeantragung, Ressourcenüberwachung, Verwaltung in den Informationssystemen der JKU, Anlaufstelle für Lehrende und Studierende u.v.m. werden an den bestehenden Fakultäten der JKU von den die Lehre anbietenden Instituten übernommen und damit dezentral verwaltet. An der medizinischen Fakultät herrscht durch das Linzer Dienstrechtsmodell die Besonderheit, dass die Lehrenden in der Regel nicht einem Institut zugehörig sind, insbesondere nicht in der Aufbauzeit. Das Zentrum für Medizinische Lehre übernimmt daher die Aufgaben eines zentralen Studiensekretariats, welches u.a. folgende Teilaufgaben wahrnimmt:

  • administrative Lehreplanung und Abwicklung, Beantragung der Lehre, Raumreservierung, Stundenplanabgleich, Noteneingabe etc.
  • Administrative Unterstützung der Linzer Medizinstudierenden während des Semesters (erste Anlaufstelle)
  • Administrative Unterstützung der Linzer Lehrenden während des Semesters (erste Anlaufstelle)
  • Koordination bei Terminkollisionen, Terminausfällen oder Abwesenheiten von Lehrenden während des Semesters
  • Unterstützung bei Veranstaltungen für Studierende außerhalb des Curriculums durch die Fakultät, Lehrende oder Studierende (ÖH)

Medizindidaktik – Ausbildung zum Clinical Lecturer.

Moderne, integrierte, organ- und themenzentrierte Studienpläne stellen neue Anforderungen an die Gestaltung von Lehrveranstaltungen und den Umgang mit Studierenden. An der JKU Linz sind einige neuartige Lehrformate eingerichtet (Falldemonstrationen; Problemorientiertes Lernen; Praktikum Ärztliche Fähigkeiten und Fertigkeiten; Klinische Praktika), die spezielle Anforderungen an die Lehrenden im Hinblick auf die didaktische Vermittlung von Lehrinhalten stellt. Um die Lehrenden der Medizinischen Fakultät der JKU Linz auf diese didaktischen Anforderungen optimal vorzubereiten, werden unter der Leitung des Zentrums für Medizinische Lehre entsprechende Workshops und Kurse entwickelt und koordiniert. In Kooperation mit der Österreichischen Ärztekammer werden für die Teilnahme DFP-Punkte vergeben. Diese Workshops sollen in Zukunft zu einem Universitätslehrgang bestehend aus Pflicht- und Wahlveranstaltungen kombiniert werden. Teilnehmer des Lehrgangs erhalten ein JKU-Zertifikat als Bescheinigung ihrer Ausbildung zum „Clinical Lecturer“.

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