Strategie.

Die Strategie der Medizinischen Fakultät zeigt die Zielrichtung und darüber hinaus die Schwerpunktsetzungen bis 2025 auf. Sie dient der lang- und mittelfristigen Orientierung und der Ableitung operativer Ziele und Maßnahmen.

Wesentliche Auszüge aus dem Strategiepapier der Medizinischen Fakultät sind im Folgenden dargestellt:

Strategische Positionierung

  • Die Medizinische Fakultät fokussiert sich in der Forschung auf die zukunftsorientierten Forschungsschwerpunkte klinische Altersforschung, Versorgungsforschung und Medizintechnik.
  • Die Medizinische Fakultät profitiert stark von ihrer Einbettung in das Umfeld der Universität und kann durch die Nutzung der vorhandenen Exzellenzen einen interdisziplinären und translationalen Forschungsansatz verfolgen.
  • Forschung, Lehre und medizinische Versorgung werden als gleichwertige Kernaufgaben wahrgenommen und beeinflussen sich gegenseitig positiv.
  • Als junge Fakultät nutzen wir die Dynamik und den Gestaltungsfreiraum einer Organisation in der Pionierphase, die sich besonders durch interdisziplinäres und interfakultäres Zusammenwirken auszeichnet und damit international sichtbar wird. Proaktiv gehen wir mit zukünftigen Entwicklungen um, unterstützen visionäre Ideen sowie nationale wie internationale Kooperationen und setzen nachhaltige Impulse für Forschung und PatientInnenversorgung.
  • Im Mittelpunkt der Lehre steht die fächerübergreifende, themen- und organzentrierte Modularisierung der Studieninhalte nach Linzer Prägung. Modernste Unterrichtsmethoden unter Anwendung von State-of-the-Art Technologien kommen den Studierenden zugute. Insbesondere die didaktische Unterstützung durch den „JKU medSPACE“ stellt ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal dar und bereitet bestmöglich auf die Arbeit mit PatientInnen vor. Mit der etablierten und international anerkannten Medizinischen Universität Graz verbindet die Medizinische Fakultät von Anbeginn an eine vertrauensvolle Partnerschaft.
  • Insbesondere im Bereich der Versorgungsforschung soll die Allgemeinmedizin zu einem eigenständigen, wissenschaftlich anerkannten Forschungsbereich entwickelt und auf internationalem Niveau etabliert werden. Dabei ermöglicht der gute Zugang zur Regionalversorgung und zum niedergelassenen Bereich ein attraktives und sektorenübergreifendes Forschungsumfeld.
  • Gemeinsam mit unserem Kepler Universitätsklinikum (KUK) gelingt die Vernetzung von Hochleistungsmedizin und Spitzenforschung. Die räumliche Nähe von Klinikum und medizinischem Campus mit modernst ausgestatteter Forschungsinfrastruktur und Core-Facilities unterstützt diese erfolgreiche Zusammenarbeit.

Leitziele Forschung

  • Durch die gezielte Gewinnung von international anerkannten WissenschafterInnen und die Vernetzung mit KooperationspartnerInnen aus dem In- und Ausland wird eine Medizinische Forschung auf hohem internationalem Niveau ermöglicht.
  • Moderne digitale Technologien werden für die Entwicklung neuer Lösungsansätze genützt, um medizinische Erkenntnisse zu generieren und die Qualität und Effizienz im Gesundheitssystem zu erhöhen.
  • Der wissenschaftliche Nachwuchs wird durch innovative Förderprogramme (Clinician und Advanced Clinician Scientist Program) und begleitende Mentoring-Konzepte systematisch aufgebaut.
  • Die optimale Vernetzung von Klinischer Forschung mit Grundlagenforschung und Translation steht im Fokus. Durch strukturierte Kooperation von PatientInnenversorgung, Lehre und Forschung soll ein schnellstmöglicher Zugriff auf neueste Therapien und medizinische Innovationen gelingen.
  • Durch die Schaffung eines adäquaten Forschungsumfeldes, wie dem Aufbau von Core Facilities, werden Anreize für ForscherInnen sowie Firmen, sich in Oberösterreich niederzulassen, gesetzt.

Leitziele Lehre

  • Der Unterricht ist fallbasiert und problemorientiert strukturiert.
  • Von Beginn an werden durch Praktika in Kleingruppen, Clinical Skills Center und Hospitationen ärztliche Fertigkeiten und der Umgang mit PatientInnen trainiert. Soziale Kompetenz und kommunikative Fähigkeiten werden durch realitätsnahe Situationen und Settings besonders geschult.
  • Die Lehrinhalte und Unterrichtsmethoden sind so gestaltet, dass Studierende Hypothesen, Konzepte und Methoden sowie ihre Bedeutung für die Medizin auf wissenschaftlicher Grundlage verstehen. Durch die forschungsgeleitete Ausbildung wird die unmittelbare Anwendung neuer Forschungsergebnisse im ärztlichen Berufsleben ermöglicht.
  • Eine medizindidaktische Grundausbildung und Begleitung sichert langfristig die hohe Qualifikation der Lehrenden und unterstützt sie bei der Anwendung neuartiger Lehrformate.
  • Die Qualität der Lehre und der Lernfortschritt von Studierenden werden evaluiert und einer kontinuierlichen, systematischen Weiterentwicklung auf Basis von empirisch begründeten und international erprobten Standards zugeführt.