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Haushaltsarbeit und häusliche Sorgearbeit in Zeiten der Globalisierung
 

Keynote, Vortrag und Diskussion

Veranstaltungsbeschreibung:
In vielen Ländern der Welt werden Haushaltsarbeit und häusliche Sorgearbeit in bezahlter Form verichtet, wobei MigrantInnen, meist Frauen, aus ärmeren Ländern rekrutiert werden, während die Mittel- und Oberschichten nicht zuletzt in reicheren Länder auf diese Weise Lücken in der Versorgung von Angehörigen schließen bzw. sich von den Tätigkeiten des Alltags entlasten. Die Veranstaltung diskutiert am Beispiel Japans, Sri Lankas und Österreichs, wie Arbeit auf diesen Weise organisiert wird, in welcher Weise sie mit sozialen Ungleichheiten verbunden ist und welche Rolle staatliche Politiken dabei spielen. Die abschließende Diskussion arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Ländern heraus und spricht an, welche Herausforderungen für die Ausgestaltung von Arbeit und Sorgetätigkeiten sich unter den Vorzeichen der Globalisierung zeigen.

Zielgruppe:
Studierende der Frauen- und Geschlechterforschung, Geschichte, Politikwissenschaft, Politischen Bildung, Sozialwirtschaft, Soziologie und gesellschaftspolitisch Interessierte.

Inhalte:
Ito Peng, University of Toronto, zum Wandel der japanischen Sozialpolitik und der Forcierung häuslicher Sorgearbeit
Wasana Handapangoda, Johannes Kepler Universität Linz, zur Migration von Haushaltsarbeiterinnen von Sri Lanka in die Vereinigten Arabischen Emirate
Brigitte Aulenbacher, Michael Leiblfinger, Veronika Prieler zur sogenannten 24-Stunden-Betreuung in Österreich

Offene Diskussion mit Karin Fischer, Wasana Handapangoda, Susanne Loher, Ito Peng, Veronika Prieler

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

wann:

25.05.2020,
13:00 - 18:00

wo:

Halle C, Keplergebäude

kontakt:

Institut für Soziologie, Abteilung für Gesellschaftstheorie und Sozialanalysen