schließen

Best Student Paper Award für Ruben Piepgras

Ruben Piepgras, MSc vom Institut für Elektrische Messtechnik wurde bei der I2MTC-Konferenz von IEEE für seinen Beitrag mit dem Conference Best Student Paper Award (2. Platz) ausgezeichnet.

Preisträger Ruben Piepgras
Preisträger Ruben Piepgras

Die Konferenz hätte im Mai in Dubrovnik, Kroatien, stattfinden sollen, wurde auf Grund Corona aber erstmals in seiner vierunddreißigjährigen Geschichte online abgehalten. Mehr als 400 Proceedings wurden eingereicht, nur vier Awards wurden vergeben.

Für sein Paper – „Measurement of Magnetic Microstructures with a Faraday Rotation Magnetometer“ – untersuchte Piepgras, inwieweit ein Faraday-Magnetometer für quantitative Messungen von Magnetisierungsmustern mit Strukturgrößen von etwa 50 µm verwendet werden kann.

Ein Faraday-Magnetometer kann grundsätzlich verwendet werden, um lokal hoch aufgelöst magnetische Felder zu erfassen. Aus den Feldern wiederum kann auf deren Ursache – Magnetisierungen oder Ströme – rückgeschlossen werden.

Physikalisch beruht das Messprinzip auf dem Faraday-Effekt, der besagt, dass die Polarisationsebene linear polarisierten Lichts unter Einfluss eines Magnetfeldes gedreht wird. Werden Polarisationsfilter eingesetzt, äußert sich die Drehung der Polarisationsebene in einer Änderung der Intensität. Die mit einer Kamera verhältnismäßig leicht zu erfassende Intensität erlaubt dann Rückschlüsse auf den Drehwinkel und damit auf das äußere Magnetfeld und schließlich die Magnetisierung oder den Strom.

NEWS 30.07.2020

Fachbereich Mechatronik