JKU und Dynatrace machen Österreich zum Digitalisierungs-Hotspot

Vollautomatisiert, selbstheilend und selbstschützend – so wird Software in Zukunft betrieben werden.

von links: Andreas Hametner, Leiter des Co-Innovation Labs von Dynatrace; Veronika Leibetseder, Director R&D Labs Operations bei Dynatrace; Alois Reitbauer, Chief Technology Strategist bei Dynatrace; Christopher Lindinger, Vizerektor der Johannes Kepler UniversitätLinz; Rick Rabiser, Leiter Cyber-Physical Systems Lab am LIT. Credit: Ines Thomsen
von links: Andreas Hametner, Leiter des Co-Innovation Labs von Dynatrace; Veronika Leibetseder, Director R&D Labs Operations bei Dynatrace; Alois Reitbauer, Chief Technology Strategist bei Dynatrace; Christopher Lindinger, Vizerektor der Johannes Kepler UniversitätLinz; Rick Rabiser, Leiter Cyber-Physical Systems Lab am LIT. Credit: Ines Thomsen

Mit dieser Vision gründen Dynatrace und die Johannes Kepler Universität (JKU) ein gemeinsames Co-Innovation Forschungslabor am Linz Institute of Technology (LIT). Die Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung im Bereich Software Intelligence vorantreiben. Österreich wird damit zum Hotspot für Digitalisierungsforschung.

Begegnungsqualität ist für JKU-Vizerektor Christopher Lindinger eine zentrale Aufgabe des Co-Innovation Labs. „Das Co-Innovation Lab ist ein exzellentes Role Model für Forschungskooperationen zwischen Universitäten und Unternehmen wie Dynatrace. Als Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft verkörpert das LIT Open Innovation Center der JKU einen idealen Ort für diese Begegnung, die wesentliche Impulse für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts setzt. Die Forschungsexzellenz der JKU im Bereich von IT-Security, Industrie 4.0, Artificial Intelligence oder Big Data stellt eine große Bereicherung für anwendungsorientierte Produktentwicklung dar“, so JKU Vizerektor Christopher Lindinger.

„Der digitale Komfort, den wir beim Einkaufen, Bezahlen, Reisen, Parken oder bei Bankgeschäften so schätzen, ist eine Einbahnstraße, deren Frequenz in der Covid-Krise weiter erhöht wurde“, argumentiert Reitbauer. Im Co-Innovation Lab am Linz Institute of Technology (LIT) wird die Spirale aus Komplexität und wachsenden Datenmengen zum zentralen Forschungsthema. Da man nicht an der kurz- und mittelfristigen Produktentwicklung beteiligt sei, könne man mit der akademischen Forschungslandschaft intensiv und ohne wirtschaftlichen Druck zusammenarbeiten, argumentiert Dynatrace Labor-Leiter Andreas Hametner. „Wir können hier am Co-Innovation Lab spannende Forschungsansätze verfolgen und unterstützen, deren Potenzial sich noch nicht abschätzen lässt.“

Univ.-Prof. Rick Rabiser, Leiter des LIT Cyber-Physical Systems Lab und Hametners universitäres Pendant am Co-Innovation Lab, schätzt „die durch das Co-Innovation Lab geschaffene Möglichkeit eine neue Art transdisziplinärer, wissenschaftlicher Forschung zwischen Industrie und Universität zu etablieren. Beide Partner, JKU und Dynatrace, bringen dabei unterschiedliche Stärken in die Kooperation ein. Universitäre Forschung, motiviert von Herausforderungen aus der Praxis, ist vor allem auch auf dem Gebiet des Software Engineering an der JKU bereits seit vielen Jahren ein Erfolgsmodell. Das Co-Innovation Lab ermöglicht es der JKU diese Stärken weiter auszubauen und Forschungsmethoden anhand realer Daten zu evaluieren. Dynatrace profitiert von der engeren Anbindung an die akademische Forschungslandschaft, welche sowohl wissenschaftliche Grundlagen schaffen als auch Impulsgeber für innovative Lösungen sein kann."

NEWS 29.04.2021

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