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Rückzahlung des Studienbeitrags.

Gemäß § 2b Studienbeitragsverordnung 2004 erfolgt eine Rückzahlung dann, wenn die Nachweise für einen Erlassgrund des Studienbeitrages nicht innerhalb der Frist (Wintersemester bis 31. Oktober, Sommersemester bis 31. März) vorgelegt werden konnten und deshalb für das aktuelle Semester der Studienbeitrag bezahlt worden ist.

Ein Antrag auf Rückzahlung des Studienbeitrages kann aus folgenden Gründen geltend gemacht werden:

Schwangerschaft

Eine durch Schwangerschaft verursachte Hinderung an der Fortführung des Studiums für zumindest zwei Monate im Semester (Nachweis: aktuelle Bestätigung eines Facharztes);

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Kinderbetreuung

Die überwiegende Betreuung von im eigenen Haushalt lebenden Kindern bis zum 7. Lebensjahr bzw. Schuleintritt (Nachweis: Geburtsurkunde des Kindes, eigener Meldezettel und der des Kindes, wobei die angegebenen Adressen übereinstimmen müssen und die Meldezettel zu Semesterwechsel nicht älter als 3 Monate sein dürfen, sowie eine eidesstattliche Erklärung, dass das Kind überwiegend von der/dem Studierenden betreut wurde). Eine Änderung der Lebensumstände ist dem Zulassungsservice umgehend und unaufgefordert zu melden;

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Krankheit

Eine durch Krankheit verursachte Hinderung an der Fortführung des Studiums für zumindest zwei Monate im Semester (Nachweis: aktuelle Bestätigung eines Facharztes);

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Behinderung

Präsenz- oder Zivildienst

Nachweis: Bestätigung des Militärkommandos bzw. der Zivildienstserviceagentur. Der Nachweis des Einberufungsbefehls ist nicht ausreichend. Achtung: Wurde für die Zeiten des Präsenz- oder Zivildienstes eine Beurlaubung in Anspruch genommen, wird der Studienbeitrag aus diesem Grund nicht für ein weiteres Semester erlassen;

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Studienbeihilfe

Bezug der Studienbeihilfe gemäß Studienförderungsgesetz 1992 im vergangenen oder laufenden Semester (Nachweis: Bescheid der Studienbeihilfebehörde);

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Mobilitätsprogramm

Nachweisliche Absolvierung von Studien- oder Praxiszeiten im Rahmen eines transnationalen EU-, staatlichen oder universitären Mobilitätsprogrammes (Nachweis: Bestätigung der/des zuständigen Koordinatorin/Koordinators oder Zuerkennungsschreiben);

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Gegenseitiger Erlass

Ein universitäres Partnerschaftsabkommen der JKU Linz mit einer vom ordentlichen ausländischen Studierenden zuletzt besuchte Universität, welches einen gegenseitigen Erlass des Studienbeitrags enthält (Nachweis: Partnerschaftsvertrag).

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Erwerbstätigkeit

ACHTUNG: neue Regelung ab dem WS 2018/2019

Ein Antrag auf Erlass des Studienbeitrages aufgrund Erwerbstätigkeit ist ab dem WS 2018/2019 nicht mehr möglich, da der betreffende Erlasstatbestand vom Verfassungsgerichtshof mit Wirkung vom 30.6.2018 ersatzlos aufgehoben wurde.

Für eine bestimmte Gruppe bisher erlassberechtigter erwerbstätiger Studierender wird es an der JKU voraussichtlich eine an Leistungskriterien und soziale Aspekte geknüpfte Stipendienregelung geben. Ein diesbezüglicher Antrag wird aber nach Maßgabe der noch zu beschließenden Richtlinien erst nach Ablauf des jeweiligen Studienjahres, das heißt für das Studienjahr 2018/19 frühestens im Herbst 2019, gestellt werden können.

Der Antrag auf Rückzahlung des Studienbeitrages für das Wintersemester ist bis zum nächstfolgenden 31. März, für das Sommersemester bis zum nächstfolgenden 30. September im Zulassungsservice (persönlich, postalisch oder per E-Mail an studienbeitrag@jku.at) zu stellen. Die entsprechenden Nachweise sind beizulegen.

Nachdem der Antrag überprüft und genehmigt wurde, wird der zu viel bezahlte Studienbeitrag auf das Bankkonto des Studierenden überwiesen. Eine Auszahlung in bar ist nicht möglich.