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Symbiotic Mechatronics: neues Kompetenzzentrum

Riesenerfolg für die MechatronikerInnen der JKU: Das mit dem Linz Center of Mechatronics eingereichte Kompetenzzentrum „Symbiotic Mechatronics“ wurde genehmigt und startete im Jänner 2018 mit einem Budget von insgesamt 48 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre.

In Zukunft werden die Optimierung und der Betrieb von technischen Systemen und deren Interaktion mit veränderlichen Umgebungen ermöglicht. Dazu bedarf es effizienter Modelle und hochentwickelter numerischer Methoden. Die Systeme erfassen ihre Umgebung und kommunizieren mit relevanten Nachbar-Systemen. Sie schätzen die Auswirkung ihrer Entscheidungen ab. Innovative Antriebe setzen diese virtuellen Entscheidungen dann in realen Prozessen um. Das Ziel ist, neue Anwendungsmöglichkeiten und die Mehrwertgenerierung in verschiedensten Branchen zu verbessern. Dabei wird ein symbiotischer Ansatz verfolgt, der den gegenseitigen Nutzen eines Systems, seines menschlichen Nutzers und der physischen und digitalen Umgebung maximiert. Symbiotische Mechatronik ist ein Designansatz, der über den Tellerrand der klassischen mechatronischen Systeme hinaus denkt und dabei jegliche Umgebungsfaktoren miteinbezieht.

„Als zentraler wissenschaftlicher Partner und Miteigentümer der Linz Center of Mechatronics GmbH freuen wir uns über die Zusage zum neuen K2-Zentrum. Ich danke allen Beteiligten, die den Antrag über viele Monate umfassend vorbereitet und intensiv begleitet haben. Das K2-Zentrum ist ein essenzieller Baustein unserer Strategie, auch international weiter technischer Schrittmacher zu sein“, sagt JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas. „Die JKU ist Innovator, die Mechatronik klar eine unserer Kernkompetenzen, die wir am Puls der Zeit stetig weiterentwickeln. Das LCM ist in Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen anerkannt, mit klarem Blick in die Zukunft“, so Rektor Lukas.

Das Land OÖ wird in den nächsten vier Jahren acht Millionen Euro zur Finanzierung des COMET K2 Kompetenzzentrums beisteuern.

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