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Willkommen am Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik!

Am Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik befassen wir uns mit politischen Institutionen, Ideen und Dynamiken sowie auch mit den Inhalten politischer Gestaltungsversuche.

Besonders interessant sind für uns die Bereiche der materiellen Daseinsvorsorge durch Sozial- und Verteilungspolitik. An ihnen kann man zentrale Themen des Zusammenspiels von Staat und Gesellschaft, der Organisation von Herrschaft, der Rolle von organisierten gesellschaftlichen Interessen in der Politik sowie den Wandel und den Einfluss politischer Ideen besonders gut studieren. 

Wir möchten in unserer Forschung den gesellschaftlichen Strukturwandel und die Versuche, ihn gesellschafts- und sozialpolitisch zu bearbeiten, besser verstehen helfen. Es geht uns auch darum, Sozialpolitikforschung an der Universität zu verankern, d.h. Sozialpolitik mit sozialwissenschaftlichen Methoden zu analysieren und verständlich zu machen. Wir sind mit unseren Lehrveranstaltungen in interdisziplinäre und internationale Studiengänge eingebunden und vermitteln dort vor allem Kenntnisse über die Aufgaben, Strukturen und Funktionsweisen politischer Institutionen sowie die ihnen unterlegten politischen Ideen und gesellschaftlichen Interessenlagen.

!!! GEÄNDERTE ERREICHBARKEIT !!!: Das Sekretariat ist aufgrund der derzeitigen Situation auf Homeoffice umgestellt.

Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik

Adresse

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz

Standort

Hochschulfondgebäude, Südteil, 3. Stock

Öffnungszeiten Sekretariat

Mo-Fr: 09.00 - 12.00 Uhr
Mo-Do: 13.00 - 15.00 Uhr
Änderungen siehe unten!

Telefon Sekretariat

+43 732 2468 7161

Online-Learning in den Kursen des GesPol-Instituts

Liebe Studierende,

bitte sehen Sie in den Moodle Kursen Ihrer Lehrveranstaltungen die Informationen zu den Lernformen und Lehrmaterialien Ihrer Kurse oder kontaktieren Sie Ihre Lehrveranstaltungsleiter/innen.

 

Wir bitten um etwas Geduld, wenn es ein paar Tage dauert, bis wir die Umstellung auf Online-Learning bewerkstelligt haben.

Vielen Dank!

info

Aktuelles
 

Veranstaltungen, Neuigkeiten,
Mitteilungen und Hinweise...

Joint Master COSOPO startet im Herbst 2020!

Bewerbungen für das Joint Master's Programm Comparative Social Policy and Welfare können von 1.1. bis 31.3. eingereicht werden!

forschung

Publikationen

Neue Publikationen von Mitarbeiter/innen des Instituts für Gesellschafts- und Sozialpolitik

Lehre

Hinweise zum Studium

Finden Sie hier aktuelle Informationen zum Sozialwirtschaft-​Studium
 

Event

Mittwochs-
kolloquium
 

Achtung! Aufgrund der Vorgaben des Rektorats werden die bevorstehenden Termine bis auf Weiteres abgesagt. Wir bitten um Verständnis.

News & Events
News 06.03.2020

Weltfrauentag: Österreichische Familienpolitik verstärkt Geschlechterungleichheit

Kurzanalyse  von Tobias Wiß (JKU) zusammen mit Philip Rathgeb (Universität Konstanz) für das Momentum Institut

News 26.02.2020

COSOPO Infoday took place

On Wednesday, 26th Feb, we invited sudents, who are interested in the Joint Master Programme "Comparative Social Policy and Welfare" (start: WS 2020), to visit us at our institute. Besides the general introduction of the Master's studies, we dealt with the application process in more detail, answered some "FAQ's" and talked about the specifities of the programme, such as the Intensive Programmes at the partner university.

Those, who were not able to join us at the event can download the presentation here (pdf).

News 10.02.2020

Straßenzeitungen für ein Umdenken in der Gesellschaft.

Anfang 2019 begann unsere Forschungsgruppe, sich im Rahmen der Lehrveranstaltung Projektmanagement intensiv mit dem Thema Straßenzeitung und damit zusammenhängenden Problemlagen - Obdachlosigkeit, Armut, das Leben am Rande der Gesellschaft -zu beschäftigen: Haben Straßenzeitungen die Macht, die Wahrnehmung der Gesellschaft auf Themen sozialer Problemlagen zu richten und ein „Umdenken der Gesellschaft“ zu bewirken? Und inwiefern unterscheiden sich die jeweiligen Straßenzeitungen untereinander?

Die Antworten auf diese Fragen erhielten wir im Laufe unseres Projektes, das in Zusammenarbeit mit zwei Straßenzeitungen, der Kupfermuckn aus Linz und dem Augustin aus Wien, durchgeführt wurde. Zum einen wurde eine Auswahl von LeserInnen und von ExpertInnen aus sozialen Institutionen qualitativ befragt. Zum anderen wurden die beiden Straßenzeitungen anhand eines Analyserasters (Inhaltsanalyse nach Mayring) verglichen und interpretiert.

Die Ergebnisse sprechen für sich. Laut Aussagen der Interviewten hat die engagierte Berichterstattung der Kupfermuckn in Linz, die aus einer Schreibwerkstatt des Vereins Arge für Obdachlose hervorgegangen ist, einen durchaus positiven Einfluss auf das Meinungsbild der Gesellschaft gegenüber Betroffenen von Armut und Obdachlosigkeit. Insbesondere das Auftreten der VerkäuferInnen als aktive Mitglieder der Gesellschaft inmitten von Linz hat der Befragung zufolge einen starken Einfluss auf die generelle Akzeptanz von sozial Benachteiligten.

Zwischen den Kupfermuckn und dem Augustin gibt es durchaus inhaltliche Parallelen: Beide Zeitungen haben sowohl einen sozialpolitischen wie auch einen lokalen Fokus, wobei die Themen beim Augustin etwas breiter gestreut sind. Insbesondere bei der Vermittlung dieser Inhalte verfolgen sie jedoch unterschiedliche Philosophien: Während der Augustin auf ein seriöses Erscheinungsbild und qualitativ hochwertige Artikel setzt, die auch Hintergrund­informationen liefern, verfolgt die Kupfermuckn primär das Ziel, die LeserInnen in Wort und Bild auf einer emotionalen Ebene abzuholen. Die mehrheitlich biografisch geprägten Artikel werden von den Betroffenen selbst verfasst und von den HerausgeberInnen kaum verändert, um ein authentisches Bild und eine Sensibilisierung für die Thematik zu ermöglichen. Erfahrungen von Armut und Ausgrenzung werden so für ein breites Publikum nachvollziehbar.

Es können somit folgende Funktionen von Straßenzeitungen im Allgemeinen sowie der Kupfermuckn im Besonderen identifiziert werden:

  • Sensibilisierung von LeserInnen bzgl. prekärer Lebenssituationen bzw. Verstärkung für bereits Sensibilisierte
  • Unterstützung von Beteiligten durch Arbeitsangebot, Verdienstmöglichkeiten und Schaffung eines sozialen Umfeldes
  • Gegenöffentlichkeit zu Mainstream-Medien durch Fokussierung auf ansonsten unterrepräsentierte Themen
  • Advocating: Parteinahme für sozial Benachteiligte und deren Anliegen

Abgeschlossen wurde unser Projekt mit einer so genannten „Gratwanderung“ durch Linz, die uns zu Einrichtungen führte, wo Armutsbetroffene und obdachlose Menschen Unterstützung erhalten.

Lehrforschungsprojekt „Straßenzeitungen und Gesellschaft“

LVA- und Projektleitung

Mag. Hansjörg Seckauer

Kooperationspartner

Arge für Obdachlose, Linz

Lehrveranstaltung

229.011 (S 2019)

Projektmanagement I

229.036 (W 2019/20)

Projektmanagement II

Laufzeit

S 2019 – W 2019/20

Anhang

Endbericht „Straßenzeitungen und Gesellschaft“

News 03.02.2020

Warum wird die Landesregierung nicht anders zusammengesetzt?

Beitrag von Hansjörg Seckauer im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zur Zusammensetzung der Landesregierung