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Barrierefreiheitserklärung.

1. Erklärung zur Barrierefreiheit

Die Johannes Kepler Universität Linz ist bemüht, ihre Website im Einklang mit dem Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG) idgF zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2016 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (Amtsblatt L 327 vom 2.12.2016, S. 1) barrierefrei zugänglich zu machen.

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die Website www.jku.at.

2. Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Diese Website ist wegen der folgenden Unvereinbarkeiten und/oder Ausnahmen teilweise mit Konformitätsstufe AA der "Richtlinien für barrierefreie Webinhalte Web – WCAG 2.1" entsprechend der geltenden harmonisierten europäischen Norm „Europäischer Standard EN 301 549 V2.1.2 (2018-08)“ vereinbar.

Die Johannes Kepler Universität Linz hat sich zum Ziel gesetzt, Inhalte, Aufbau und Struktur von www.jku.at bis Ende 2021 derart zu gestalten, dass eine Zertifizierung auf Basis WACA erfolgen kann.

3. Nicht barrierefreie Inhalte

Die nachstehend angeführten Inhalte sind aus den folgenden Gründen nicht barrierefrei:

a) Unvereinbarkeit mit den Barrierefreiheitsbestimmungen

  • Manche Bilder sind mit Alternativ-Texten versehen, obwohl sie rein dekorativ sind. Bei manchen Bildern (Info-Grafiken) fehlt hingegen teils der Alternativ-Text. Teilweise sind Bilder nicht als HTLM-Images umgesetzt, sondern als DIV-Elemente mit „Hintergrundbild“. Im Slider auf der Startseite sind Buttons bzw. anklickbare Bereiche nicht richtig beschriftet. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 1.1.1 (Nicht-Text-Inhalt) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte laufend technisch gelöst, darüber hinaus werden Web-Redakteur*innen in der korrekten Verwendung von Alternativ-Texten geschult und dafür sensibilisiert.
  • Überschriften-Ebenen werden zum Teil falsch verwendet (Elemente sind nicht als Überschrift ausgezeichnet, obwohl sie visuell eine Überschrift sind oder Elemente werden mit falscher Überschriftsebene ausgezeichnet). Die Menü-Items der Navigationsleiste oben (Quicklinks) sind nicht als Listen gruppiert. Im Hauptmenü ist die Hierarchisierung bei Unterkategorien für Sreenreader nicht ersichtlich. Bei Tabellen ist zum Teil der Kopfbereich (Header) nicht richtig definiert. Bei der Integration der Forschungsdokumentation sind die dort angezeigten Tabellen für Screenreader nicht erkennbar. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 1.3.1 (Info und Bezeichnung) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte laufend technisch gelöst, darüber hinaus werden Web-Redakteur*innen in der korrekten Verwendung von Strukturebenen geschult und dafür sensibilisiert.
  • Der Text über Bildern ist teils schlecht zu lesen. Bei Hover oder Auswahl der Elemente in der Hauptnavigation ist der Kontrast zu gering. Bei Infografiken, Überschriften von Infoboxen, in der obersten Navigationsleiste (bei schwarzer Schrift auf farbigen Hintergrund) und Darstellung besuchter Links sind die notwendigen Kontrastwerte teils nicht gegeben. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 1.4.3 (Kontrast (Minimum)) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte laufend technisch gelöst.
  • Der Slider auf der Startseite ist nicht mit der Tastatur erreichbar. Der Link-Pfeil „Zum Seitenanfang“ scrollt nach oben, aber der Fokus wird nicht richtig neu nach oben gesetzt. Links im Ankermenü einer Seite scrollen nach unten, aber der Fokus wird nicht richtig neu nach unten gesetzt. Die Suche kann per Tastatur nicht geöffnet werden (bei Verwendung von NVDA + Firefox), wenn ein Screenreader verwendet wird. Bei der Integration der Forschungsdokumentation (Wissensbilanz) und der News-/Eventübersicht kann der Filter mit der Tastatur nicht an-navigiert werden. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.1.1 (Tastatur) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte laufend technisch gelöst.
  • Der Slider auf der Startseite lässt sich nicht pausieren. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.2.2 (Pausieren, beenden, ausblenden) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses wird dieser Aspekt technisch gelöst.
  • Es gibt keine Möglichkeit, direkt zum Seiteninhalt zu springen. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.4.1 (Blöcke umgehen) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses wird dieser Aspekt technisch gelöst.
  • Seitentitel stimmen zum Teil nicht mit den Breadcrumbs oder Hauptüberschrift überein. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.4.2 (Seite mit Titel versehen) nicht korrekt erfüllt. Web-Redakteur*innen werden in der korrekten Verwendung von Seitentitel und Hauptüberschriften geschult und dafür sensibilisiert.
  • Nach dem Hauptmenü wird via Tastatur-Navigation direkt zum Content gesprungen. Die Breadcrumbs und weitere Elemente dazwischen werden übersprungen in der Vorwärtsrichtung. Nur in der Rückwärtsrichtung sind diese Elemente erreichbar. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.4.3 (Fokus Reihenfolge) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses wird dieser Aspekt technisch gelöst.
  • Zum Teil gibt es bei Inhaltselementen Link-Verdoppelungen, z.B. führt die Überschrift und der Button darunter zum selben Ziel. Der Linkzweck ist teilweise nicht ausreichend gut beschrieben (z.B. Link „zu den Infos“). Die Buttons der Navigation zum Blättern von News-/Eventbeiträgen haben teils keine Link-Titel bzw. unklare Labels. Auf der Sucherergebnisseite haben Links der Suchergebnis-Auflistung keinen Link-Titel. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.4.4 (Linkzweck (im Kontext)) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte technisch gelöst, darüber hinaus werden Web-Redakteur*innen in der korrekten Verwendung von Linktexten geschult und dafür sensibilisiert.
  • Überschriften werden falsch verwendet (Inhalte sind zum Teil als Überschrift ausgezeichnet, obwohl es sich nicht um Überschriften handelt. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.4.5 (Überschriften und Beschriftungen (Labels)) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses wird dieser Aspekt technisch gelöst.
  • Der Tastatur-Fokus ist teilweise schwer sichtbar (z.B. Quicklinks, Sprachauswahl). Versteckte Bereiche werden zum Teil nur visuell ausgeblendet, sind mit der Tastatur aber dennoch erreichbar (z.B. Slider). Der Fokus bei Such-Ergebnislisten (inkl. Seitenauswahl) ist nicht sichtbar. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 2.4.7 (Fokus sichtbar) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte laufend technisch gelöst.
  • Teile einer Seite, welche in einer anderen Sprache sind, werden nicht mit dem entsprechenden lang-Attribute ausgezeichnet. Bei den Suchergebnissen werden englisch-sprachige Texte nicht als solche markiert. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 3.1.2 (Sprache von Teilen) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte technisch gelöst, darüber hinaus werden Web-Redakteur*innen in der korrekten Verwendung der Sprache geschult und dafür sensibilisiert.
  • Wenn bei der Suchergebnis Seite zwischen den Tabs (Website, Personen, Fodok) gewechselt wird, setzt sich die Auswahl von „Suchfeld auswählen“ (Seitentitel vs. Alle Felder) immer wieder zurück. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 3.2.1 (Bei Fokus) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses wird dieser Aspekt technisch gelöst.
  • Links innerhalb eines Inhalts-Elements sind unterschiedlich benannt, obwohl sie zum gleichen Ziel führen. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 3.2.4 (Konsistente Erkennung) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses wird dieser Aspekt technisch gelöst, darüber hinaus werden Web-Redakteur*innen in der korrekten Verwendung von Linktexten geschult und dafür sensibilisiert.
  • Link-Titel sind zum Teil nicht richtig verwendet. Einträge im Hauptmenü, Quicklinks, Sprachauswahl, Link-Pfeil „zum Seitenanfang“, Social-Media Links im Footer und Filter bei News-/Eventsübersicht werden für Screenreader fehlerhaft vorgelesen (Symbole/Icons werden als Buchstaben ausgegeben). Einträge im Hauptmenü und Elemente bei Akkordeons sind nicht richtig ausgezeichnet bzw. nicht den richtigen Rollen/Werten zugewiesen. Breadcrumbs sind nicht ausreichend ausgezeichnet, um als solche einfach für Screenreader Nutzer*innen erkennbar zu sein. Dadurch ist das WCAG-Erfolgskriterium 4.1.2 (Name, Rolle, Wert) nicht erfüllt. Im Zuge des WACA-Prozesses werden diese Aspekte technisch gelöst.

b) Unverhältnismäßige Belastung

  • Die auf www.jku.at eingebetteten Videos werden in erster Linie auf YouTube gehostet. Für einige dieser Videos ist es leider nicht möglich, die geforderten Audiobeschreibungen zur Verfügung zu stellen. Damit ist das WCAG-Erfolgskriterium 1.2.5 (Audiodeskription aufgezeichnet) nicht erfüllt. Eine Behebung stellt, unserer Ansicht nach, eine unverhältnismäßige Belastung im Sinne der Barrierefreiheitsbestimmungen dar. Für solche Inhalte wird nur bei Bedarf eine Alternative zur Verfügung gestellt.

c) Die Inhalte fallen nicht in den Anwendungsbereich der anwendbaren Rechtsvorschriften

  • Viele, vorwiegend ältere PDF-Dokumente und Office-Dokumente sind nicht barrierefrei. Beispielsweise sind PDF-Dokumente nicht getaggt, sodass sie von Screenreader-Benutzern nicht oder nur unzureichend erfasst und genutzt werden können. Damit ist das WCAG Erfolgskriterium 4.1.2 (Name, Rolle, Wert) nicht erfüllt. Für neue Dokumente bemühen wir uns, diese vor Veröffentlichung barrierefrei nach WCAG 2.1 und PDF/UA-konform aufzubereiten.
  • Live-Videos sind nicht untertitelt. Damit ist das WCAG Erfolgskriterium 1.2.4 (Untertitel Live) nicht erfüllt. Live-Videos sind von der Richtlinie (EU) 2016/2102 ausgenommen. Wir planen nicht, Live-Videos zu untertiteln.
  • Inhalte von Dritten, die nicht im Einflussbereich der Johannes Kepler Universität Linz liegen, sind von der Richtlinie (EU) 2016/2102 ausgenommen. Für diese Inhalte Dritter kann bezüglich Vereinbarkeit mit Barrierefreiheitsbestimmungen keine Aussage getroffen werden.

4. Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 04.11.2020 erstellt.

Die Bewertung der Vereinbarkeit der Website mit dem WZG zur Umsetzung der Anforderungen der Richtlinie (EU) 2016/2102 erfolgte in Form eines Selbsttests nach WCAG 2.0 im Konformitätslevel AA im Mai 2019. Überprüft wurden dabei Seiten der Ebene 1 (Startseite, Suche, Übersichtsseiten), um wiederkehrende/Standard-Elemente zu beurteilen und Seiten der Ebene 2, um seitenspezifische Elemente zu beurteilen.

Verwendete Werkzeuge

Es wurde als Browser hauptsächlich Firefox in Kombination mit NVDA und JAWS verwendet. Für eine eingehendere Prüfung in Spezialfällen wurde aber auch Chrome mit NVDA verwendet. Für die Überprüfung der mobilen/responsive Ansicht wurde Firefox verkleinert bzw. gezoomt, aber auch als Gegenkontrolle in mehreren Fällen Chrome auf Android inkl. Talkback und Safari auf iOS inkl. VoiceOver verwendet.

Weitere Tools die Verwendung fanden sind:

  • Colour Contrast Analyzer für Windows
  • WAVE Plugin für Firefox und Chrome
  • Web Developer Toolbar für Firefox und Chrome

5. Feedback und Kontaktangaben

Die Inhalte und technische Basis der Website werden laufend weiterentwickelt. Dabei ist uns die Bedienbarkeit und Zugänglichkeit ein großes Anliegen.

Wenn Ihnen Barrieren auffallen, die Sie an der Benutzung unserer Website behindern – Probleme bzw. Mängel in Bezug auf die Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen – so bitten wir Sie, uns diese per E Mail mitzuteilen.

Sämtliche Mitteilungen und Anregungen senden Sie bitte an website@jku.at mit dem Betreff "Meldung einer Barriere in der Website jku.at“. Bitte beschreiben Sie das Problem und führen Sie die URL(s) der betroffenen Webseite oder des Dokuments an.

Kontakt

Johannes Kepler Universität Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz
E-Mail: website@jku.at

6. Durchsetzungsverfahren

Bei nicht zufriedenstellenden Antworten aus oben genannter Kontaktmöglichkeit können Sie sich mittels Beschwerde an die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (FFG) wenden. Die FFG nimmt über das Kontaktformular Beschwerden auf elektronischem Weg entgegen.

Kontaktformular der Beschwerdestelle

Die Beschwerden werden von der FFG dahingehend geprüft, ob sie sich auf Verstöße gegen die Vorgaben des Web-Zugänglichkeits-Gesetzes, insbesondere Mängel bei der Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen, durch den Bund oder einer ihm zuordenbaren Einrichtung beziehen.

Sofern die Beschwerde berechtigt ist, hat die FFG dem Bund oder den betroffenen Rechtsträgern Handlungsempfehlungen auszusprechen und Maßnahmen vorzuschlagen, die der Beseitigung der vorliegenden Mängel dienen.

Weitere Informationen zum Beschwerdeverfahren

7. In einfacher Sprache

Die Johannes Kepler Universität Linz ist darum bemüht, ihre Websites möglichst barrierearm zu gestalten. Haben Sie Probleme beim Nutzen unserer Website? Dann schicken Sie uns eine Nachricht an website@jku.at und beschreiben Sie bitte das Problem.