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KI & Wahrheitsforschung.

Projektleitung:

  • Univ.-Ass.in Mag.a Ilka Kuci
    Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre, Abteilung für Technikrecht
    LIT Law Lab

Das LIT Law Lab erforscht mögliche Einsatzfelder der artifiziellen Intelligenz in der Justiz u.a. bei der gerichtlichen Wahrheitsfindung. Dabei konzentriert sich das Forschungsprojekt auf die Untersuchung, inwieweit das österreichische Rechtssystem den Einsatz neuer Technologien in Bezug auf einen artifiziell intelligenten Lügendetektor in Strafprozessen und verwaltungsgerichtlichen Verfahren – unter Zugrundelegung der geltenden Grundrechte und ua Rechtsethik – zulassen könnte. Der Einsatz eines herkömmlichen Lügendetektors (bzw polygraphischen Sachverständigengutachtens) wird in Österreich prinzipiell – aus verschiedenen rechtlichen Gründen – als nicht zulässig angesehen. Der herkömmliche Lügendetektor soll mit einem artifiziell intelligenten verglichen werden, um anschließend zu analysieren, ob die zu ersterem herrschende ablehnende Position in Bezug auf letzteren übernommen werden kann.

„Im Rahmen des AEC-Festivals wird ein KI-Lügendetektor präsentiert. Der KI-Lügendetektor soll durch Befragung der Besucher*innen erkennen, ob diese lügen bzw bewusst täuschen. Dies erfolgt durch die Installation eines Gerichtssaals, in dem die KI-"Wahrheitsmaschine" die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Befragten bewerten.“
Univ.-Ass.in Mag.a Ilka Kuci