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Rechtszugangsprobleme aus intersektioneller Perspektive - Frauen und Mädchen mit Behinderung.

Projektleitung:

  • Univ. Prof.in Dr.in Silvia Ulrich
    Institut für Legal Gender Studies

  • Mag.a Nina Eckstein, MA
    Institut für Legal Gender Studies

2021 wird in der Schriftenreihe „Linzer Schriften zu Gender und Recht“ ein Sammelband erscheinen, der sich mit den sozial-realen Zugangshindernissen von Frauen und Mädchen mit Behinderung zum Recht befasst.

Frauen und Mädchen mit Behinderung sind in besonderem Maße mit (sexueller und geschlechtsbezogener) Gewalt sowie struktureller Benachteiligung und Ausgrenzung konfrontiert. Sowohl Gewalterfahrungen als auch ökonomische und soziale Abhängigkeiten werden durch soziale Marker wie zB Alter und Ethnizität noch verschärft. Diese spezifischen intersektionellen sozialen Realitäten schlagen auch auf den Zugang zum Recht durch.

Der Terminus „Zugang zum Recht“ wird in einem weiten Sinne verstanden und umfasst nicht nur unmittelbare Zugangsprobleme zu Gericht und Verwaltungsbehörden, sondern auch davor angelagerte strukturelle Hindernisse mit denen sich Frauen und Mädchen mit Behinderung konfrontiert sehen. Der Sammelband ist interdisziplinär ausgerichtet. Zugangshindernisse sollen sowohl unter rechtswissenschaftlichen als auch unter sozialwissenschaftlich-empirischen Gesichtspunkten beleuchtet werden.

„Zugang zum Recht – Empowerment und Gleichstellung von Frauen und Mädchen mit Behinderung.“